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  • ā-Deklination

    Andere Bezeichnung:  1. Deklination   Regelmäßige Deklination  

  • ă-Konjugation (mit kurzem a)

    Definition Die ă-Konjugation (sprich: „Kurz-A-Konjugation“) ist eine der Konjugationen des Präsensstamms. Unter „ă-Konjugation“ versteht man den Konjugationstyp, der sich mit den auf ă auslautenden Präsensstämmen verbindet.

  • ā-Konjugation (mit langem a)

    Andere Bezeichnung:  1. Konjugation   Definition Die ā-Konjugation ist eine der Konjugationen des Präsensstamms. Unter „ā-Konjugation“ versteht man den Konjugationstyp, der sich mit den auf ā auslautenden Präsensstämmen verbindet.

  • Ab-urbe-condita-Konstruktion

    Andere Bezeichnungen:  dominantes Partizip bzw. Gerundivum; partizipialer Substantivsatz; (als Akkusativobjekt:) ACP  

  • Abbildung

    Eine Abbildung ist, allgemein gesprochen, eine Zuordnung von Elementen einer Menge A („Ausgangsmenge“, „Definitionsmenge“ oder auch „Urbildmenge“) zu Elementen einer Menge B („Bildmenge“ oder „Zielmenge“). Die abgebildeten Elemente können z. B.

  • Abbildungsfehler

    Bei einer optischen Abbildung versteht man unter einem Abbildungsfehler alle Abweichungen (Aberrationen) von den Abbildungsgesetzen dünner Linsen. Bei einfarbigem (monochromatischem) Licht treten folgende Abbildungsfehler auf:

  • Abbildungsmatrizen

    In der Analytischen Geometrie versteht man unter einer Abbildungsmatrix eine Matrix

  • Abdampfen

    Das Lösungsmittel aus einer Lösung durch Erhitzen entfernen.

  • Abduktoren

    Abduktoren sind Muskeln, die Gliedmaßen vom Körper wegbewegen. Ein Teil des dreieckigen Schultermuskels ist Abduktor des Arms; er hebt die Arme seitlich. Mittlerer und kleiner Gesäßmuskel sind die entsprechenden Muskeln des Beins. – Gegensatz: Adduktoren.

  • Abendländisches Schisma

    Abendländisches Schisma, die Spaltung der Kirche. Von 1377 bis 1417 gab es gleichzeitig zwei, zeitweilig (ab 1409) sogar drei Päpste. Sie hatten ihre Residenzen in Rom, Avignon und Pisa.

  • Aberration

    Die Abweichung eines Lebewesens von einem bestimmten Arttypus. Sie ist den üblichen Variationen innerhalb einer Art zuzurechnen.

  • Abgeschlossenes Intervall

    Ein Intervall heißt „abgeschlossen“, wenn die Ränder bzw. Endpunkte zum Intervall gehören. Solche Intervalle werden mit eckigen Klammern geschrieben, z. B.

  • Abkürzungen

    Von den Römern verwendete Abkürzungen Die Römer verwendeten Hunderte von Abkürzungen, die man vor allem zum Entschlüsseln lateinischer Inschriften benötigt. In den literarischen Texten, die wir in der Schule lesen, werden meist nur folgende Abkürzungen verwendet: (1)  Abkürzungen der lateinischen Vornamen

  • Abl. abs.

    „Abl. abs.“ ist eine Abkürzung für „Ablātīvus absolūtus“.

  • Ablassbrief

    Ablassbrief, ein kirchliches Dokument, das dem Empfänger bestätigt, dass ihm ein Teil seiner Sünden vergeben sei („wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt“).  Der Ablasshandel

  • Ablativ

    Andere Bezeichnung:  Woherfall   Über das Wort „Ablativ“ Genus, Betonung:  der AblativPlural:  die AblativeAbkürzung:  Abl.Herkunft:  von lat. cāsus ablātīvus Wegtragefall  (zu ablātus = vorzeitiges Passivpartizip (= PPP) von auferre wegtragen)  

  • Ablativ mit Partizip

    „Ablativ mit Partizip“ (= AmP) ist eine andere Bezeichnung für „Ablātīvus absolūtus“.

  • Ablehnungsbereich

    Bei einem Hypothesentest enthält der Ablehnungsbereich diejenigen Werte der Zufallsvariablen X, bei denen die Nullhypothese abgel

  • Ableitung

    In der Differenzialrechnung gibt die Ableitung einer Funktion f an einer Stelle x0 an, wie

  • Ableitung

    „Ableitung“ oder „Wortableitung“ ist eine andere Bezeichnung für „Derivation“.

  • Ableitungen

    Allgemein Die Ableitung (Derivation) ist eine Möglichkeit der Wortbildung. Jedes Wort enthält mindestens einen Wortstamm. Bei der Ableitung wird dieser Wortstamm durch das Anhängen einer Vorsilbe (Präfix) oder Nachsilbe (Suffix) zu einem neuen Wort.

  • Ableitungsregeln

    Für das Ableiten (Differenzieren) von Funktionen gelten die folgenden wichtigen Regeln:

  • Abrauchen

    Das Entfernen flüchtiger Verbindungen aus festen Substanzen durch Erhitzen.

  • Absolute Häufigkeit

    Der Begriff absolute Häufigkeit ist gleichbedeutend mit dem umgangssprachlichen Begriff Anzahl.  Die absolute Häufigkeit ist das Ergebnis einer einfachen Zählung von Objekten oder Ereignissen.

  • absolute Zeitstufe

    Die „absolute Zeitstufe“ wird auch „absolutes Tempus“ genannt. Sie gibt an, ob das Ereignis während, vor oder nach dem Zeitpunkt stattfindet, wo der Satz gesprochen (oder geschrieben, gedacht) wird. Das Lateinische unterscheidet wie das Deutsche drei absolute Zeiten: • Gegenwart • Vergangenheit • Zukunft

  • Absolutes Extremum

    Ein absolutes oder globales Extremum ist ein Funktionswert, der entweder größer oder gleich (absolutes Maximum) oder kleiner oder gleich (absolutes Minimum) allen anderen Werten einer

  • Absolutismus

    Absolutismus, die uneingeschränkte Herrschaft eines Monarchen im 17. und 18. Jahrhundert. Der Herrscher steht über dem Gesetz. Grundgedanke des absoluten Herrschers

  • Absorption

    Unter Absorption (von lat. absorbere „verschlucken“) versteht man in der Physik zweierlei:

  • Absorptionsgewebe

    Zur Aufnahme von Wasser und gelösten Nährstoffen dienendes pflanzliches Gewebe. Seine Zellen haben dünne Wände und weisen hohe osmotische Werte auf.

  • Abstand

    Der Abstand wird in der Geometrie zunächst als die kürzestmögliche Entfernung bzw.

  • Abstoßungsreaktion

    Abstoßungsreaktion: Fremdgewebe werden vom Körper abgestoßen; siehe Transplantation.

  • Absurdes Theater

    Das in den 1950er- und 1960er-Jahren entstandene absurde Theater ist eine moderne Form des Theaters, die bewusst mit den klassischen Regeln bricht. Die auf ein Minimum reduzierte, oftmals zusammenhanglose Handlung wird in der Regel auf einer kargen Bühne dargestellt und dreht sich um Existenzängste und Orientierungslosigkeit.

  • Abszisse

    Abszisse ist eine ältere Bezeichnung für die waagerechte bzw.

  • Abundanz

    Abundanz bezeichnet in der Ökologie die auf eine Flächen- oder Raumeinheit (Ökosystem) bezogene Individuenzahl einer Art (Individuendichte) oder die Artendichte einer Pflanzen- oder Tiergesellschaft.

  • Abzählstrategien

    In Kombinatorik und Wahrscheinlichkeitsrechnung typische Vorgehensweisen beim Bestimmen von „günstigen“ und „allen“

  • Accusativus cum infinitivo

    Über die Bezeichnung „Accusativus cum infinitivo“ Genus, Betonung:  der Accusativus cum infinitivoPlural:  die Accusativi cum infinitivisAbkürzung:  ACIHerkunft:  lat. accūsātīvus cum īnfīnītīvō Akkusativ mit Infinitiv  

  • Accusativus cum participio

    Der „Accusativus cum participio“ (= ACP, Akkusativ mit Partizip) ist ein Spezialfall der Ab-urbe-condita-Konstruktion (= AUC). Ein ACP liegt vor, wenn die AUC als Akkusativobjekt gebraucht ist und daher im Akkusativ steht.

  • Acetate

    [lat. acetum »Essig«]: Salze der Essigsäure, CH3COOH. Man erhält diese meist wasserlöslichen Salze durch Ersatz des Wasserstoffatoms der Carboxy-Gruppe (-COOH) durch ein Metallatom.

  • Achsenabschnitt

    Der Achsenabschnitt ist der Abstand zwischen dem Schnittpunkt einer Linie mit einer Koordinatenachse und dem Nullpunkt bzw. Ursprung des Koordinatensystems.

  • Achsenabschnittsform

    Die Achsenabschnittsform ist ein Spezialfall der Koordinatenform einer Gleichung zur Beschreibung von Geraden oder

  • Achsenkreuz

    Achsenkreuz ist ein gängiger Name für ein zweidimensionales kartesisches Koordinatensystem, inbesondere wenn man dort die

  • Achsensymmetrie

    Eine geometrische Figur ist achsensymmetrisch, wenn sie bei einer Geradenspiegelung in sich selbst übergeht.

  • ACI

    „ACI“ ist eine Abkürzung für „Accusativus cum infinitivo“.

  • Acidität

    Die Fähigkeit einer Verbindung, als Säure zu wirken (Säuren und Basen); auch Maß für die Säurestärke (Hydronium-Ionen-

  • ACP

    „ACP“ ist eine Abkürzung für „Accusativus cum participio“.

  • ACTH

    ACTH ist die Abkürzung für adrenocorticotropes Hormon (Corticotropin): ein Hormon der Hypophyse.

  • Addition

    Die Addition ist wohl die „grundlegendste“ Grundrechenart.

  • Additionsregel (Pfadregeln)

    Eine der beiden Pfadregeln für Baumdiagramme (meist wird die Additions- bzw. Summenregel als die zweite Pfadregel bezeichnet).

  • Additionsverfahren

    Das Additionsverfahren ist eine der Standardmethoden zum Lösen von linearen Gleichungssystemen (LGS). Es hat seinen Namen daher, dass Gleichungen so addiert werden, dass mindestens eine Variable sich „heraushebt“, also in der addierten Gleichung nicht mehr auftaucht.

  • Additive Konstante

    In einem Funktionsterm bezeichnet man einen Summanden, in dem die unabhängige Variable der Funktion – in der Regel x – nicht auftaucht, eine

  • Adduktoren

    Adduktoren sind Muskeln, die Gliedmaßen an den Körper heranziehen. Für den Arm sind dies der große Brustmuskel, der breite Rückenmuskel und der große runde Muskel, für das Bein eine Gruppe von Schenkelanziehermuskeln.

  • Adel

    Adel, in zahlreichen Epochen vorkommende besondere Gruppe einzelner Familien in der Gesamtbevölkerung, die aufgrund von Geburt, Besitz oder Leistung eine soziale Sonderstellung einnehmen, ein eigenes Standesbewusstsein ausbilden oder einen starken Einfluss auf Staat, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ausüben.

  • Adel (Mittelalter und Neuzeit)

    Adel (Mittelalter und Neuzeit), die eigentliche bestimmende Schicht in der mittelalterlichen Ständegesellschaft und im Deutschen Reich lange Zeit auch noch in der Neuzeit bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.

  • Adenauer

    Adenauer, Konrad, erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, der von 1876 bis 1967 lebte. Der Kommunalpolitiker

  • Adenin

    Adenin (6-Aminopurin): als Baustein in den Nucleinsäuren vorkommende Purinbase. Als freie Purinbase wurde Adenin in Hefe, Steinpilzen, Zuckerrüben, Hopfen sowie im Teestrauch nachgewiesen.

  • Adenosin

    Adenosin ist ein glykosidisches Nucleosid aus D-Ribose und Adenin; wichtiger Bestandteil der Nucleinsäuren.

  • Adjective / Adjektiv

    Definition Adjektive beschreiben Eigenschaften eines Substantivs (substantive). Man benutzt sie, um Personen und Sachen näher zu beschreiben.

  • Adjektiv

    Andere Bezeichnung:  Eigenschaftswort  

  • Adjektive

    Allgemein Das Adjektiv gibt Eigenschaften von Lebewesen, Dingen, Tätigkeiten, Vorgängen und Zuständen an. Die Eigenschaften lassen sich mit der Frage „Wie ist es?“ ermitteln. Das Adjektiv tritt im Satz vor allem in folgender Weise auf:

  • Adjektive der ī-Deklination

    Vergleiche die Deklination der Adjektive mit der Deklination der Substantive der ī-Deklination!   Regelmäßige Deklination  

  • adjektivischer Gebrauch

    „Adjektivischer Gebrauch“ ist eine andere Bezeichnung für „nicht-gegenständlicher Gebrauch“. Informationen hierüber findest du unter „gegenständlicher Gebrauch“.

  • ADP

    Adenosindiphosphat, Abk. ADP: siehe ATP.

  • Adrenalin

    Adrenalin (Epinephrin, Suprarenin, Vasotonin) ist ein Hormon, das im Nebennierenmark und an den

  • Adsorptionschromatografie

    Diejenigen Methoden der Chromatografie, deren Trennwirkung auf der unterschiedlich starken Adsorption der zu trennenden Moleküle an der stationären Phase beruht.

  • Adverb

    Andere Bezeichnung:  Umstandswort   Über das Wort „Adverb“ Genus, Betonung:  das AdverbPlural:  die Adverbien (nicht „Adverben“!)Abkürzung:  Adv.Herkunft:  von lat. adverbium zum Verb Gehöriges  

  • Adverb / Adverb

    Definition Adverbs (Adverbien) beschreiben eine Tätigkeit näher. Sie drücken aus, wie jemand etwas tut oder wie etwas passiert. Im Vergleich dazu beschreiben Adjektive, wie jemand oder eine Sache ist.

  • Adverbial

    Andere Bezeichnungen:  Adverbiale, adverbiale Bestimmung, Verbsupplement, Umstandsbestimmung, Umstandsangabe   Über das Wort „Adverbial“ Genus, Betonung:  das AdverbialPlural:  die AdverbialeAbkürzung:  Advl.Herkunft:  von lat. adverbiāle zum Adverb Gehöriges

  • Adverbial clause of contrast / Adverbialsatz des Gegensatzes

    Definition Adverbial clauses of contrast (Adverbialsätze des Gegensatzes / der Einräumung) sind eine Form von Nebensätzen, die eine gegensätzliche Aussage zum Hauptsatz zum Ausdruck bringen. Eingeleitet werden diese Sätze durch die Konjunktionen while, even if / though, although, despite / in spite of und whereas. 

  • Adverbial clause of place / Adverbialsatz des Ortes

    Definition Bei den adverbial clauses of place (Adverbialsätze des Ortes) handelt es sich um Nebensätze, die angeben, wo sich das im Hauptsatz beschriebene Ereignis vollzieht. Sie werden durch die Konjunktionen where, everywhere und wherever eingeleitet oder begleitet.

  • Adverbial clause of purpose / Adverbialsatz des Zwecks

    Definition Adverbial clauses of purpose (Adverbialsätze des Zwecks) sind Nebensätze, die die Absicht, den Zweck oder das Ziel des Sachverhalts aus dem Hauptsatz angeben. Eingeleitet werden adverbial clauses of purpose mit den Konjunktionen so (that), so ... that und in order to.

  • Adverbial clause of reason / Adverbialsatz des Grundes

    Definition Adverbial clauses of reason (Adverbialsätze des Grundes) beschreiben den Grund für einen Sachverhalt aus dem Hauptsatz genauer. Die Konjunktionen since und as leiten ihn ein, während because im Satz eher nachgestellt wird.

  • Adverbial clause of time / Adverbialsatz der Zeit

    Definition Adverbial clauses of time (Adverbialsätze der Zeit) sind Nebensätze, die das im Hauptsatz beschriebene Geschehen zeitlich näher beschreiben. Man verwendet die Konjunktionen when, as, as soon as, till / until, before, since, while und after.  Merke: 

  • Adverbiale Bestimmung der Art und Weise

    Die adverbiale Bestimmung der Art und Weise gibt Auskunft über die Beschaffenheit, die Quantität, die Intensität, die Unterschiedlichkeit oder das Material eines Satzgegenstandes.

  • Adverbiale Bestimmung der Bedingung

    Adverbiale Bestimmungen der Bedingung (Konditionaladverbiale), die mit unter welcher Bedingung oder in welchem Fall erfragt werden können, geben Auskunft über die näheren Umstände oder Bedingungen eines Geschehens oder Sachverhalts. Sie stehen mit Präpositionen wie bei oder unter.

  • Adverbiale Bestimmung der Zeit

    Die adverbiale Bestimmung der Zeit gibt Auskunft über den Zeitpunkt, die Wiederholung oder die Dauer eines Geschehens oder Sachverhalts. 

  • Adverbiale Bestimmung des Gegengrundes

    Adverbiale Bestimmungen des Gegengrundes (Konzessivadverbiale), die mit den Fragewörtern trotz wessen?, trotz welchen Umstands? erfragt werden können, geben Auskunft über den (wirkungslosen) Gegengrund eines Geschehens. Sie können mit einer Präposition wie trotz stehen.

  • Adverbiale Bestimmung des Grundes

    Die adverbiale Bestimmung des Grundes gibt Auskunft über den Grund oder die Ursache eines Geschehens oder Sachverhalts. Beispiele:Wegen der Überstunden ist der Vater müde. → GrundAus Rücksicht sind die anderen leise. → Ursache Sie wird mit den Fragewörtern warum, weshalb,aus welchem Grund erfragt.

  • Adverbiale Bestimmung des Ortes

    Die adverbiale Bestimmung des Ortes gibt Auskunft über den Ort, die Richtung, die Herkunft oder die räumliche Ausdehnung eines Geschehens oder Sachverhalts. 

  • Adverbiale Bestimmungen

    Allgemein (Umstandsbestimmung; lat.: zum Verb hinzutretend) Das Adverbiale ist ein Satzglied, das die Umstände eines Geschehens näher bestimmt. Es ist nicht zwingend vom Prädikat gefordert, es lassen sich damit aber genauere Angaben machen.

  • Adverbialform

    Die Adverbialform ist eine Form des Adjektivs, die als Adverb verwendet wird.

  • Adverbialsatz

    Definition Ein „Adverbialsatz“ ist ein Nebensatz mit der Funktion eines Adverbials.

  • Adverbialsatz

    Man spricht von Adverbialsätzen, wenn der Teilsatz an die Stelle einer adverbialen Bestimmung tritt. Ein Adverbialsatz antwortet auf die Fragen wo, wann, wie, warum usw.

  • Adversativsatz

    Der Adversativsatz gehört zu den Unterarten des Adverbialsatzes, in ihm werden Aussagen einander gegenübergestellt. Er wird häufig eingeleitet durch die Konjunktionen während

  • Adversativsatz

    Über das Wort „adversativ“ Abkürzung:  adv.  (kann auch „adverbial“ bedeuten)Herkunft:  lat. adversātīvus den Gegensatz betreffend (zu adversārī sich widersetzen)  

  • aerob

    aerob: Bezeichnung für Lebensvorgänge, die nur in Gegenwart von Sauerstoff ablaufen; aerob lebende Organismen heißen Aerobier (Aerobionten). – Gegensatz: anaerob.

  • Aerodynamik

    Die Aerodynamik (von griech. aer „Luft“) ist die Lehre von den Strömungsvorgängen in Gasen, besonders in Luft. Insbesondere untersucht sie theoretisch und experimentell (z. B.

  • Affenlücke

    Bei allen Menschenaffen und vielen anderen Säugern befindet sich in den Zahnreihen eine Lücke, in die der Eckzahn des gegenüberliegenden Kiefers eingreift. Die Affenlücke fehlt in der Regel bei den fossilen und rezenten Menschen, sie kann jedoch als Atavismus vorkommen. siehe: Abstammungslehre

  • afferente Fasern

    afferente Fasern (sensorische Fasern): Nervenfasern, die Erregungen von reizaufnehmenden Nervenzellen zum Zentralnervensystem leiten; a. F. leiten z. B.

  • Affine Abbildungen

    Affine Abbildungen sind eine Erweiterung des Begriffs der Ähnlichkeitsabbildung. Jede affine Abbildung ist

  • Affix

    Andere Bezeichnung:  Beisilbe  

  • Afghanistankriege

    Afghanistankriege, zwei Kriege gegen bzw. in Afghanistan, die die weltpolitische Entwicklung zwischen einem Stellvertreterkrieg im Ost-West-Konflikt zum von den USA ausgerufenen Krieg gegen den internationalen Terrorismus widerspiegeln.

  • Agglutination

    Agglutination: die Zusammenballung roter Blutkörperchen in einem fremden Serum aufgrund der Reaktion zwischen den Antigenen der Blutkö

  • Aggregatzustände

    Aggregatzustände (Zustandsformen): Bezeichnung für die drei Erscheinungsformen (fest, flüssig, gasförmig), in denen ein Stoff vorliegen kann. Die wichtigsten Kennzeichen der drei A. sind:

  • Aggression

    Aggression: nach Konrad Lorenz ein angeborener Trieb mit innerer Erregungsproduktion.

  • Agrarstaat

    Agrarstaat, ein Land oder eine Gesellschaft (Agrargesellschaft), in dem der größte Teil der Bevölkerung im Unterschied zum Industriestaat im Agrarsektor arbeitet (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei) und dort der Großteil der Wirtschaftsleistung des Staates erwirtschaftet wird. 

  • Ägyptische Hochkultur

    Ägyptische Hochkultur, am Nil auf etwa 1000 km entlang der Flussoase um etwa 3000 v. Chr. entstehende Hochkultur. Staat und Wirtschaft Eine staatlich gelenkte Landwirtschaft, die Vorratswirtschaft und die Arbeitsteilung waren Voraussetzungen für wissenschaftliche und kulturelle Leistungen. Der ägyptische Staat war durch einen hohen Grad an Arbeitsteilung gekennzeichnet, die viele neue Berufe entstehen ließ. Die Spezialisierung legte die Grundlage für eine stark hierarchische Gesellschaft.

  • Aichinger, Ilse

    Geboren in Wien am 7.3.1921, gestorben in Wien am 11.11.2016 Aichinger konnte aufgrund ihrer halbjüdischen Herkunft erst nach dem Krieg ein Medizinstudium beginnen, das sie aber nach zweieinhalb Jahren abbrach, um ab 1949/50 für den S. Fischer Verlag als Lektorin und später an der Hochschule für Gestaltung in Ulm zu arbeiten.

  • Aids

    Aids (Abk. des engl. Begriffs acquired immune deficiency syndrome = erworbenes Immunschwächesyndrom) . Aids gehört zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Die  Immunschwäche wird durch die HI-Viren (Abk. HIV, von engl.

  • Akkomodation

    Akkommodation: das Scharfstellen des Bildes auf der Netzhaut des Auges. Hierzu verändern Amphibien, Fische und Wirbellose den Abstand der Linse zur Netzhaut. Die  meisten Reptilien, alle Vögel und Säuger dagegen verändern die Krümmung ihrer Linse.

  • Akkusativ

    Im Deutschen gibt es vier verschiedene Kasus (Plural: Kasus = Fall): Nominativ,

  • Akkusativobjekt

    Das Akkusativobjekt gibt das Ziel einer Handlung an und beantwortet die Frage wen oder was. Alle Verben mit Akkusativobjekt sind transitiv. Wie das Subjekt kann es aus verschiedenen Wörtern oder Wortgruppen bestehen:

  • Aktiv

    Alles zum Thema „Aktiv“ findest du unter Diathese (= Genus Verbi).

  • Aktiv

    Allgemein Aktiv und Passiv sind zwei Handlungsarten bzw. Sehrichtungen des Verbs, wobei zwischen "Tatform" (Aktiv) und "Leideform" (Passiv) unterschieden wird.

  • Aktiv und Passiv

    (Handlungsarten; Plural: Genera, lat.: Geschlecht des Verbs) In der deutschen Sprache wird zwischen zwei Handlungsarten oder Sehrichtungen für das Verb unterschieden:

  • Aktivität

    Die Aktivität  A eines radioaktiven Stoffs gibt die die Zerfallsrate in Zerfällen \(\Delta N\) pro Zeitspanne \(\Delta t\) an:

  • Aktivkohle

    Vorwiegend aus mikrokristallinem Grafit (Kohlenstoff) bestehende

  • Akzent

    Andere Bezeichnung:  Betonung   Über das Wort „Akzent“ Genus, Betonung:  der AkzentPlural:  die AkzenteAbkürzung:  Akz.Herkunft:  von lat. accentus Zugesang, Beiklang  (aus ad zu, bei + canere singen)  

  • Albinismus

    Albinismus ist das angeborene, i. A. rezessiv vererbbare Fehlen der Pigmentierung bei Tieren und beim Menschen. Die Ursache ist ein Fehler im Phenylalanin-Tyrosin- Stoffwechsel, der die für die Pigmente benötigten Melaninverbindungen liefert.

  • Alexander der Große

    Alexander der Große, König von Makedonien, Herrscher eines Weltreichs und Begründer des Hellenismus. Er lebte von 356 bis 323 v. Chr.

  • Algebra

    Im allgemeinen Sinn versteht man unter Algebra das Teilgebiet der Mathematik, wo mit Zahlen und Buchstaben „gerechnet“ wird, also Terme umgeformt und Gleichunge

  • Alkane

    (Paraffine, Paraffinkohlenwasserstoffe) Gesättigte, acyclische Kohlenwasserstoffe, deren Kohlenstoffatome nur durch Einfachbindungen verknüpft sind und deren restliche Valenzen durch W

  • Alkansäuren

    Systematische Bezeichnung für gesättigte, acyclische Carbonsäuren.

  • Alkene

    Ungesättigte, acyclische Kohlenwasserstoffe, die als charakteristisches Merkmal eine Kohlenstoff-Kohlenstoff- Doppelbindung (Zweifachbindung) in der Kohlenstoffkette aufweisen. Diese besteht aus einer σ-Bindung und einer π-Bindung. Sie ist verantwortlich für den ungesättigten Charakter und bestimmt die Eigenschaften der Alkene.

  • Alkine

    Ungesättigte, acyclische Kohlenwasserstoffe, die als charakteristisches Merkmal eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung in der Kohlenstoffkette aufweisen.

  • Alkohole

    [zu arab. al-kuhl »Antimonhaltige Lidschattensalbe«]: Organische Verbindungen, die als funktionelle Gruppe die Hydroxylgruppe, –OH, tragen.

  • Alleinvertretungsrecht

    Alleinvertretungsrecht, die politische Auseinandersetzung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, wer international die deutschen Interessen wahrnimmt und Ansprechpartner für Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ist. Eng mit dem Alleinvertretungsrecht bzw.

  • Allel

    Kommt ein Gen in mehreren, sich im äußeren Erscheinungsbild (Phänotyp) unterschiedlich auswirkenden Formen vor, so nennt man diese durch

  • Allergien

    Der Begriff Allergie bezeichnet eine spezifische Änderung der Reaktionsfähigkeit des Immunsystems gegenüber körperfremden, eigentlich unschädlichen Stoffen (Allergene). Das Immunsystem hat drei Möglichkeiten, auf den Kontakt mit einem beliebigen Stoff zu reagieren:

  • Allgemeine Relativitätstheorie

    Die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) ist neben der Quantenmechanik bzw. den Quantenfeldtheorien eine der beiden fundamentalen Säulen der modernen theoretischen Physik.

  • Alliierter Kontrollrat

    Alliierter Kontrollrat, Gremium der vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs, das nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reichs auf der Grundlage der Berliner Viermächteerklärung vom 5.6.1945 die oberste Regierungsgewalt in Deutschland ausübte. Der Alliierte Kontrollrat mit Sitz in Berlin bestand aus den Oberbefehlshabern der vier Besatzungsmächte USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich.

  • Alliteration

    Die Alliteration (Stabreim) ist ein lautliches Gestaltungsmittel. Mit diesem Begriff bezeichnet man aufeinanderfolgende Wörter mit gleichem Anfangsbuchstaben. Beispiele: Kind und Kegel, drückt die Dächer  

  • Allmende

    Allmende, der Teil der landwirtschaftlich genutzten Dorffläche, der sich im Gemeineigentum der Bewohner eines Dorfes befand und von ihnen gemeinsam genutzt wurde, meist Weideland, Wald und Ödland.

  • Alltagslyrik

    Der Begriff „Lyrik“ geht auf antike griechische Gesänge zurück, die zur Leier (Lyra) vorgetragen wurden. Seit dem 18. Jh. gilt die Lyrik als eine der drei literarischen Grundgattungen. Sie ist vor allem durch die Elemente Rhythmus, Vers und Metrum, teilweise durch Reim und Strophe gekennzeichnet. Die Alltagslyrik ist eine Lyrikart. Sie verarbeitet Erfahrungen und persönliche Impressionen aus dem Alltag. Beispiele: Friederike Mayrbröker Der Aufruf (1974), Ulla Hahn Ich bin die Frau (1983).

  • Alphabet

    Über das Wort „Alphabet“ Genus, Betonung:  das AlphabetPlural:  die AlphabeteAbkürzung:  Alph.Herkunft:  von lat. alphabētum Alphabet, von griechisch alphábētos (m./f.!) Alphabet  (zu álpha Alpha + bêta Beta, das sind die Namen der ersten beiden Buchstaben des griechischen Alphabets)  

  • Alphastrahlen

    Alphastrahlen sind Teilchenstrahlen (Korpuskularstrahlen). Sie bestehen aus Kernen von Heliumatomen (α-Teilchen), besitzen also zwei Protonen und zwei Neutronen.

  • Alternativhypothese

    Bei einem Hypothesentest ist die Alternativhypothese oder Gegenhypothese H1 das Gegenereignis zur Nullhypothese H0.

  • Alternativtest

    Ein Alternativtest ist ein Hypothesentest (Signifikanztest), bei bei dem zwischen zwei konkreten Werten für die infragestehende Wahrscheinlichkeit p (

  • Altgrad

    Seltenere Bezeichnung für das Gradmaß eines Winkels, wenn zwischen der üblichen Definition mit 360°-Vollwinkel und dem sog. Neugrad bzw.

  • Altsteinzeit, Paläolithikum

    Altsteinzeit, Paläolithikum, die älteste und längste Epoche der Menschheitsgeschichte: Sie begann vor etwa 2,5 Millionen Jahren mit dem Auftreten des Homo habilis, eines Vorläufers des Homo sapiens sapiens, und endete in Europa mit dem Ende der letzten

  • Aluminium

    [zu lat. alumen »Alaun«]: Chemisches Element der III.

  • Amerikanische Revolution

    Amerikanische Revolution, die Unabhängigkeitsbewegung nordamerikanischen Siedler, die zum Unabhängigkeitskrieg führte. Die Unabhängigkeitserklärung der 13 britischen Kolonien vom Mutterland am 4.7.1776 gilt als „Geburtsstunde“ der Vereinigten Staaten von Amerika.

  • Amerikanische Verfassung

    Amerikanische Verfassung, die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), in der auch die Menschen- und Bürgerrechte (Grundrechte) enthalten waren.

  • Aminosäuren

    Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine. Aminosäuren besitzen zwei funktionelle Gruppen, die Aminogruppe (— NH₂) und die Carboxy(l)gruppe (—COOH). Sie haben einen salzartigen Charakter, sind fest, kristallin und in Wasser leicht löslich. In Proteinen steht die Aminogruppe der Aminosäuren stets in α-Stellung zur Carboxygruppe.

  • Ammoniak

    [zu griech. ammoniakon »Salz aus der Ammonsoase«]: Basische, stechend riechende, gasförmige Verbindung, die bei -33 °C siedet.

  • Amnion

    Das Amnion ist eine der Embryonalhüllen - siehe Keimesentwicklung.

  • AmP

    „AmP“ ist eine Abkürzung für „Ablativ mit Partizip“. Dies ist eine andere Bezeichnung für „Ablātīvus absolūtus“.

  • AMP

    Dieser Beitrag wird erstellt.

  • Ampere

    Das Ampere (nach André-Marie Ampère), Einheitenzeichen A, ist die SI-Einheit der elektrischen Stromstärke und eine der sieben Basiseinheiten im

  • Amplitude

    Die Amplitude (von lat. amplitudo „Größe, Weite“) einer Schwingung ist der größtmögliche Abstand, den eine sich periodisch ändernde Variable von der Nulllage einnehmen kann.

  • anaerob

    Als anaerob bezeichnet man Lebensvorgänge, die ohne Sauerstoff ablaufen. Unter den anaerob lebenden Organismen (Anaerobier, Anaerobionten) können sich einige auch bei Anwesenheit von Sauerstoff entwickeln (fakultative Anaerobier; z. B.

  • Analyse

    (chemische Analyse): Die Untersuchung eines Stoffs oder eines Stoffgemisches mit chemischen bzw. physikalischen Methoden. Ihr Ziel ist, die Identität bzw. die Zusammensetzung zu ermitteln. Die qualitative Analyse stellt die Art der Bestandteile einer Probe fest, während die quantitative Analyse die Menge der zu bestimmenden Substanz bzw. der einzelnen Komponenten bestimmt. Für die Durchführung einer quantitativen Analyse muss die qualitative Zusammensetzung der Analysensubstanz bekannt sein.

  • Analysevorbereitung: Texterschließung

    Lesekompetenz Bei der Lesekompetenz geht es nicht in erster Linie um das flüssige Ablesen vom Blatt (als Lesetechnik), sondern vor allem um das Verstehen von Sinn und Bedeutung. Es geht also um folgende Kompetenzen:

  • Analysis

    Die Analysis ist neben Geometrie, Algebra („Rechnen mit Zahlen und Buchstaben“) und

  • analytische Chemie

    Teilgebiet der Chemie, das sich mit dem Nachweis der Bestandteile von Verbindungen und Gemengen befasst.

  • Analytische Geometrie

    Die Analytische Geometrie untersucht geometrische Aufgabenstellungen mit Mitteln aus Analysis und Algebra, sozusagen nach dem Pr

  • Anämie

    Anämie (Blutarmut): die Verminderung des roten Blutfarbstoffs, die meist mit einer Abnahme der roten Blutkörperchen einhergeht. Dadurch ist der Transport von Sauerstoff im Blut  behindert. Anämie entsteht u. a.

  • Anapäst

    In jeder sprachlichen Äußerung gibt es eine Verteilung von betonten Silben (Hebung) und unbetonten Silben (Senkung). Die regelmäßige Abfolge von betonten und unbetonten Silben nennt man Metrum. Vor allem in der geformten Sprache der Lyrik  ist der Rhythmus oft durch ein regelmäßiges Metrum festgelegt. Der Versfuß ist die kleinste Einheit des Metrums.

  • Anaphase

    Anaphase: Während der Anaphase der Mitose und der Meiose wandern die

  • Anapher

    Die Anapher ist eine Wiederholung desselben Wortes oder derselben Wortgruppe am Anfang von Sätzen oder aufeinanderfolgenden Versen. Sie zählt zu den rhetorischen Figuren. Beispiel: Und schweigend umarmt ihn der treue Freund / Und liefert sich aus dem Tyrannen (Schiller „Die Bürgschaft“)  

  • Anapher

    Über das Wort „Anapher“ Genus, Betonung:  die AnapherPlural:  die AnaphernAbkürzung:  —Herkunft:  von lat. anaphora, dies von griechisch anaphorā́ Wiederholung Das deutsche Wort „Anapher“ ist eine lautlich vereinfachte Form des lateinischen „anaphora“. Es behält die lateinische Betonung bei, wird also auf dem zweiten a betont.  

  • Ancien Régime

    Ancien Régime, die gesellschaftliche Ordnung im Absolutismus Frankreichs vor der Französischen Revolution.

  • Änderungsrate

    Die Ableitung einer Funktion kann man als ihre Änderungsrate interpretieren, wie sich direkt an dem 

  • Aneignende Wirtschaft

    Aneignende Wirtschaft, Bezeichnung für die Wirtschaftsform in der Altsteinzeit. Die Menschen zogen als Nomaden umher und lebten ausschließlich als Jäger und Sammler. Sie mussten dem wandernden Wild nachziehen und Gebiete aufsuchen, in denen ausreichend pflanzliche Nahrung zu finden war.

  • Anekdote

    Eine Anekdote ist eine kurze Erzählung, in der es häufig um eine geschichtliche Persönlichkeit oder um ein geschichtliches Ereignis geht. Schlaglichtartig werden in Form einer Pointe Begebenheiten dargestellt, die die Person oder das Ereignis kennzeichnen.

  • Aneuploidie

    Aneuploidie: das Fehlen oder die Überzähligkeit von Chromosomen im Zellkern.

  • Anforderungsbereiche I-III

    Für mündliche und schriftliche Leistungen in der Oberstufe werden drei Anforderungsbereiche unterschieden; eine scharfe Trennung dieser Bereiche ist nicht immer möglich. Bei der Aufgabenstellung weisen bestimmte Verben („Operatoren“) auf das jeweilige Anforderungsniveau hin.

  • Angabe

    „Angabe“ oder „freie Angabe“ ist eine andere Bezeichnung für „Supplement“.

  • Anglizismen

    In die Sprache des Sports, der Musik, der Wirtschaft und Technik haben sogenannte Anglizismen, d.h. Ausdrucksweisen oder Bedeutungen aus dem Englischen und Amerikanischen, längst Eingang gefunden. So kommen etwa die meisten Internetbegriffe aus dem Englischen, welche wiederum auch die Umgangs- und Schriftsprache beeinflussen.  Beispiele: E-Mail, Provider, Account, log-in, Homepage, Browser  Häufig wird versucht, solche Begriffe einzudeutschen, indem sie

  • Anion

    [Kurzwort aus Anode und Ion.]: Ein negativ geladenes Ion.

  • Anode

    [griech. anodos »Aufweg«, »Eingang «]: Bei elektrochemischen Vorgängen wie der Elektrolyse die positive Elektrode (der Pluspol).

  • Anomalie des Wassers

    Als Anomalie des Wassers bezeichnet man die ungewöhnliche Wärmeausdehnung von Wasser bei niedrigen

  • anorganische Chemie

    Teilgebiet der Chemie; es befasst sich mit sämtlichen Elementen und allen Verbindungen, die keinen Kohlenstoff enthalten, sowie mit einigen einfachen Kohlenstoffverbindungen wie den Oxiden des Kohlenstoffs, den Carbiden, der

  • Anpassung

    Anpassung (Adaptation) ist die Einstellung des Organismus auf die jeweiligen Umweltbedingungen.

  • Anregungsenergie

    Die Anregungsenergie ist die Energie, die ein Quantensystem aufnehmen (absorbieren) muss, um in einen bestimmten „angeregten“ Energiezustand überzugehen.

  • Antagonisten

    Antagonisten: gegen andere Komponenten wirkende Gegenspieler. In der Muskelphysiologie z. B. ist ein Antagonist der einem Muskel mechanisch entgegenwirkende Muskel, etwa  Strecker und Beuger eines Gelenks.

  • Antenne

    Eine Antenne (von lat. antenna „Segelstange“) ist eine Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von elektromagnetischen Wellen.

  • Anti-Hitler-Koalition

    Anti-Hitler-Koalition, Bezeichnung für die Alliierten, die gegen das nationalsozialistische Deutsche Reich und seine Verbündeten im Zweiten Weltkrieg kämpften. Sie bestand zunächst aus Großbritannien und Frankreich. Seit 1941 gehörten ihr auch die USA und die Sowjetunion an.

  • Antigene

    Antigene: spezielle Moleküle, die eine spezifische Antikörperbildung (Antikörper) auslösen.

  • Antijudaismus

    Antijudaismus, die Feindschaft gegen Juden, die auf religiösen und sozialen Vorurteilen beruht im Gegensatz zum rassistischen Antisemitismus.

  • Antike

    Antike, historische Epoche. Die Antike im engeren Sinn umfasst das griechisch-römische Altertum und beginnt mit der Einwanderung griechischer Stämme um 1200 v. Chr. in das heutige Griechenland. Sie endet 476 n. Chr. mit dem Ende des Weströmischen Reichs.

  • Antikörper

    Antikörper: Abwehrstoffe, die in den B-Lymphocyten (weiße Blutkörperchen) gegen Antigene gebildet werden.

  • Antimaterie

    Jedes Elementarteilchen besitzt ein Antiteilchen, das die gleiche Masse, den gleichen

  • Antimon

    [zu lat. Antimonium, ein Antimonerz]: Chemisches Element der V. Hauptgruppe, Zeichen Sb (lat.

  • Antiproportionale Zuordnung

    Bei einer antiproportionalen bzw. indirekt oder umgekehrt proportionalen Zuordnung sind Ausgangsgröße x und zugeordnete Größe y (unabhängige und abhängige) produktgleich.

  • Antisemitismus

    Antisemitismus, biologisch-rassistische Vorurteile gegenüber Juden im Gegensatz zur traditionellen religiös begründeten Judenfeindschaft. Den Begriff prägte der Journalist Wilhelm Marr (*1819, †1904).

  • Antisemitismus (Nationalsozialismus)

    Antisemitismus (Nationalsozialismus): Hitler steigerte den teilweise im Volk vorhandenen Antisemitismus in Verbindung mit der Rassenpolitik. Die „arische“ Rasse müsse „rein“ gehalten werden.

  • Antithese

    Über das Wort „Antithese“ Genus, Betonung:  die Antithese (im Widerspruch zur lateinischen und griechischen Betonung)Plural:  die AntithesenAbkürzung:  —Herkunft:  von lat. antithesis, dies von griechisch antíthesis Gegensatz  

  • Antonyme

    Antonyme nennt man Wörter mit einer gegensätzlichen Bedeutung. Beispiele: links - rechts, ankommen - abfahren, oben - unten  

  • Apartheid

    Apartheid, die Politik der Rassentrennung zwischen Weißen, Schwarzen und Mischlingen (Coloureds) sowie später Asiaten in der Republik Südafrika, die bis 1990 das Herrschaftssystem der privilegierten weißen Minderheit sicherte. Die Apartheidspolitik wurde 1948 mit dem Regierungsantritt der National Party forciert. Apartheid bedeutet in der Sprache der Weißen Afrikaans »Gesondertheit«.

  • Aphärese

    Andere Bezeichnungen:  Ēlīsiō inversa („umgekehrte Elision“), Anlaut-Elision  

  • Aposiopese

    Über das Wort „Aposiopese“ Genus, Betonung:  die Aposiopese (nach der lateinischen Betonung)Plural:  die AposiopesenAbkürzung:  —Herkunft:  von lat. aposiōpēsis, dies von griechisch aposiṓpēsis das Verstummen  

  • Appeasement-Politik

    Appeasement-Politik, der Versuch der britischen Regierung unter Premierminister Arthur Chamberlain (*1869, †1940), den Frieden nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland durch internationale Entspannung zu stabilisieren und Hitler in ein Sicherheitssystem einzubinden.

  • Apposition

    Über das Wort „Apposition“ Genus, Betonung:  die AppositionPlural:  die AppositionenAbkürzung:  App., Appos.Herkunft:  von lat. appositiō Beifügung, Zusatz (zu adpōnere/appōnere beifügen, hinzusetzen)  

  • Aquädukte

    Aquädukte, römische Wasserleitungen. Die römische Baukunst brachte Meisterwerke des Wasserbaus hervor. Um das Jahr 100 hatte Rom neun Aquädukte (Wasserleitungen). Ein Netz von insgesamt 500 km Länge aus weitgehend unterirdischen Gefälleleitungen versorgte die Stadt unaufhörlich mit Wasser. Die private Wasserversorgung musste bezahlt werden.

  • Äquatorialplatte

    Äquatorialplatte: der Bereich in der Zellmitte, in dem die Chromosomen sich während der Mitose oder der

  • äquimolar

    [zu lat. aequus »gleich«]: Die gleiche Anzahl von Molen pro Volumeneinheit enthaltend.

  • Äquipotenzialflächen

    Flächen gleichen Potenzials in einem Feld (z. B. elektrisches Feld, Schwerefeld). Bei einer elektrischen Punktladung beispielsweise sind de Äquipotenzialflächen konzentrische Kugelschalen mit der Ladung in der Mitte. Der Meeresspiegel ist – wenn man von windgetriebenen Welleneffekten absieht – eine Äquipotenzialfläche des Schwerefelds.

  • Äquivalenzpunkt

    Derjenige Titrationspunkt, bei dem die Menge der zugeführten Maßlösung der zu titrierenden Substanz chemisch äquivalent ist. Ein Beispiel ist der Neutralpunkt (Neutralisation).

  • Arbeit

    Die Arbeit, Formelzeichen W (von engl. work „Arbeit“) ist eine grundlegende physikalische Größe, die sich aus den Größen „Kraft“ und „Weg“ herleitet und eng mit der Energie verknüpft ist.

  • Arbeiter- und Soldatenräte

    Arbeiter- und Soldatenräte, nach russischem Vorbild der Sowjets im November 1918 sich in fast allen Städten Deutschlands bildende Gremien aus Vertretern von Betrieben und Truppenteilen.

  • Arbeiteraufstand

    Arbeiteraufstand, die Erhebung von Arbeitern am 16.6.1953 in Ost-Berlin, die sich zu einem Volksaufstand in der Deutschen Demokratischen Republik ausweitete.

  • Arbeiterbewegung

    Arbeiterbewegung, die Massenbewegung der Arbeiterklasse, die gesellschaftliche und politische Mitbestimmung sowie die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen forderte und in den Zeiten der

  • Arbeiterklasse

    Arbeiterklasse, Bezeichnung für die in der industriellen Revolution und Industrialisierung entstandene neue Schicht oder „Klasse“ der Lohnarbeiter i

  • Arbeitsdienst, Reichsarbeitsdienst

    Arbeitsdienst, Reichsarbeitsdienst, Abkürzung RAD, 1935 gegründete nationalsozialistische Organisation. Junge Männer vor ihrem Wehrdienst, ab 1939 auch junge Frauen, mussten sich zu einem sechsmonatigen, unentgeltlichen Arbeitseinsatz (z.B. als Erntehelfer oder Haushaltshilfe) verpflichten.

  • Archonten

    Archonten, die obersten Beamten in einer Reihe griechischer Stadtstaaten. In Athen wurden von der Volksversammlung für jeweils ein Jahr neun Archonten gewählt, denen ursprünglich die Regierung oblag. Nach Ablauf ihrer Amtszeit wurden sie Mitglieder des Areopag. Im Verlauf des 6. Und 5. Jahrhunderts v.Chr. schwand nach und nach die Bedeutung der Archonten.

  • Areopag

    Areopag, der oberste Rat Athens, wurde nach einem Hügel westlich der Akropolis, auf dem die alte Blutgerichtsstätte lag, benannt. Er war zunächst für Verwaltungs- und Regierungsaufgaben zuständig.

  • Argon

    [griech. argos »träge«]: Chemisches Element der VIII. Hauptgruppe, Zeichen Ar, OZ 18, relative Atommasse 39,95, Mischelement.

  • Argumentation / Argumentation

    Allgemein Durch die Argumentation wird eine Behauptung begründet, stichhaltig und überzeugend. Das Sammeln und Ordnen der Argumente geht der Niederschrift voraus.

  • Argumentative texts / Argumentative Sachtexte

    Allgemein Die Absicht eines argumentativen Textes ist es, sich mit einem umstrittenen Thema argumentativ auseinanderzusetzen und dabei eine Position zu stärken. Typische Beispiele für solche Texte sind: leading article (Leitartikel) letters to the editor (Leserbriefe) political speeches (politische Reden) essays (Aufsätze) Merkmale Normalerweise besteht ein argumentativer Text aus drei Teilen:

  • Argumentieren

    Beim Argumentieren wird zunächst eine Behauptung bzw. These aufgestellt, die durch ein oder mehrere Argumente (Aussagen, die die eigene Meinung stützen) näher begründet wird, um jemanden zu überzeugen. 

  • Arisierung

    Arisierung, die Verdrängung der Juden aus dem deutschen Berufs- und Wirtschaftsleben und deren Ausplünderung während der Zeit des Nationalsozialismus. Jüdisches Grund- und Betriebsvermögen wurde enteignet.

  • Aristokratie (griechische Antike)

    Aristokratie (griechische Antike), Staatsform, in der die Herrschaft von einer qualifizierten und privilegierten Minderheit ausgeübt wird. Aristokratie bedeutet im Griechischen „Herrschaft der Besten“. Die Qualifikationen oder Privilegien können auf Geburt, Reichtum oder besondere militärische oder politische Tüchtigkeit beruhen.

  • Arithmetische Zahlenfolgen

    Eine Zahlenfolge, bei der die Differenz d = an+1 – an von zwei aufeinanderfolgenden Gliedern für alle \(n \in \mathbb N\) gleich groß (konstant) ist, nennt man einen arithmetische Zahlenfolge.

  • Arithmetisches Mittel

    Das arithmetische Mittel ist ein Lagemaß, das bei einer Zufallsstichprobe als Schätzwert für den Erwartungswert der betrachteten Zufal

  • Arkusfunktionen

    Die Arkusfunktionen („Bogenfunktionen“) sind die Umkehrfunktionen der trigonometrischen Funktionen

  • Arsen

    [zu griech. Arsenikon »Arsenik«]: Chemisches Element der V.

  • Art

    Art (Species) ist die wichtigste Einheit im System der Tiere und Pflanzen (Systematik). Als Grundeinheit umfasst sie die Gesamtheit der Individuen, die in allen wesentlich erscheinenden Merkmalen miteinander übereinstimmen.

  • Artikel

    Andere Bezeichnung:  Geschlechtswort  

  • Artikel

    Allgemein Der Artikel (Geschlechtswort/Begleiter; Plural: die Artikel, lat.: Gelenk) begleitet das Nomen, zeigt dessen grammatisches Geschlecht an (Geschlechtswort) und wird mit dem Nomen zusammen dekliniert (gebeugt). Bestimmter und unbestimmter Artikel Man unterscheidet

  • Aschkenasim

    Aschkenasim, im engeren Sinne die während des Mittelalters in Deutschland lebenden Juden. Spätestens ab der Wende des 13./14. Jahrhunderts wurde mit zunehmender Auswanderung der Juden aus Deutschland der Name auf diese übertragen und umfasste später auch die aus (Nord-)Frankreich, England und Norditalien stammenden Juden.

  • Assoziativgesetz

    Das Assioziativgesetz, Verbindungsgesetz oder „Klammergesetz“ ist ein grundlegendes Rechengesetz.

  • Astronomie

    Die Astronomie (griech. „Sternenkunde“) ist diejenige Naturwissenschaft, die sich mit der Erforschung des Universums und seiner Bestandteile (Sterne, Planeten, Galaxien, Gas- und Staubwolken usw.) sowie mit der Entwicklung des Alls als Ganzes befasst. Eine Einteilung liefert die Art der Beobachtungstechnik:

  • Athen

    Athen, neben Sparta der mächtigste Stadtstaat (Polis) Griechenlands.

  • Atmosphäre

    Die Atmosphäre (von griech. atmis „Dampf“) ist die Gashülle der Erde, die durch deren Schwerkraft gebunden ist. Die Erdatmosphäre reicht bis in eine Höhe von etwa 3000 km, rund 80 % ihrer Masse von 1,5 Billiarden Tonnen liegen aber unterhalb von 7 km Höhe.

  • Atmung

    Atmung: Bezeichnung für den Gasaustausch der Lebewesen mit ihrer Umgebung (äußere Atmung) bzw. für den Energie liefernden Stoffwechselprozess in den Zellen (innere Atmung).

  • Atmungskette

    Atmungskette: eine Reihe von enzymatischen Redoxreaktionen, aus denen die lebenden Zellen unter aeroben Bedingungen den größten Teil der von ihnen benötigten Energie  gewinnen.

  • Atom

    [griech. atomos »unteilbar«]: Kleinstes mit chemischen Methoden nicht weiter zerlegbares Teilchen eines chemischen Elements.

  • Atomabstand

    Entfernung zwischen den Kernen zweier benachbarter Atome.

  • Atombindung

    (Elektronenpaarbindung, kovalente Bindung, Kovalenzbindung): Zwischen zwei Nichtmetallatomen auftretende Art der chemischen Bindung, bei der ein oder mehrere Elektronenpaare den beteiligten Atomen gemeinsam angehören. Werden Atome durch solche Elektronenpaarbindungen verknüpft, dann entstehen Moleküle.

  • Atome

    Ein Atom ist ein Grundbaustein der Materie. Chemische Elemente unterscheiden sich voneinander im Aufbau ihrer jeweiligen Atome. Früher dachte man, Atome seien „unerzerteilbar“ (dies ist die wörtliche Übersetzung des griechischen „atomos“) und damit die kleinsten denkbaren Materiebausteine.

  • Atomgitter

    Ein Kristallgitter, dessen Gitterbausteine elektrisch neutrale Atome sind, die durch kovalente Bindungen zusammengehalten werden (z. B.

  • Atomhülle

    (Elektronenhülle): Gesamtheit der Elektronen, die sich um einen Atomkern bewegen.

  • Atomkern

    Der im Zentrum gelegene, positiv geladene Teil eines Atoms. Der Atomkern hat einen Durchmesser in der Größenordnung von 10-14 m und ist damit sehr klein im Vergleich zum Atomdurchmesser (ca. 10-10 m). Trotzdem enthält der Atomkern nahezu die gesamte Masse des Atoms (99,95–99,98 %).

  • Atomkern

    Der „Atomkern“ oder kurz „Kern“ ist der nur etwa 10–15 m (1 fm, dies ist weniger als ein Zehntausendstel des Atomdurchmessers) große Zentralbereich eines 

  • Atommasse

    Masse eines Atoms. Die absolute Atommasse wird in Kilogramm angegeben und beträgt beispielsweise für ein Wasserstoffatom 1,673 · 10-27 kg. Die relative Atommasse gibt das Verhältnis der absoluten Atommasse zur atomaren Masseneinheit an. Sie beträgt für das Wasserstoffatom 1,008.

  • Atommodell

    Vereinfachtes Bild vom Aufbau des Atoms. Atommodelle werden immer auf der Basis experimenteller Ergebnisse entworfen und sollen Eigenschaften und Verhaltensweisen der Atome möglichst genau beschreiben und physikalisch deuten. Im Laufe der Geschichte wurden einige Atommodelle entwickelt, die wichtige Eigenschaften des Atoms zumindest qualitativ, z. T. auch quantitativ relativ gut wiedergeben.

  • Atomphysik

    Die Atomphysik beschäftigt sich mit den physikalischen Vorgängen in und mit Atomen, Ionen und

  • Atomradius

    Der halbe Abstand zwischen zwei gleichartigen Atomen in einer Atombindung.

  • Atomuhr

    Atomuhren sind die genauesten Uhren, die des derzeit gibt. Sie messen allerdings nicht direkt eine Zeit, sondern eine Frequenz, also den Kehrwert der Zeit.

  • ATP

    ATP, Abk. für Adenosintriphosphat: ein Mononucleotid aus Adenin, Ribose und 3 linear aneinandergereihten Phosphatresten, die miteinander verknüpft und mit der OH-Gruppe in 5-Stellung der Ribose verestert sind. Die Verbindung von Adenosin mit einer Phosphorsäure  heißt Adenosinmonophosphat (abgekürzt: AMP). Ist noch eine weitere Phosphorsäure anhydridartig verknüpft, so erhält man Adenosindiphosphat (abgekürzt: ADP).

  • Attischer Seebund, Delisch-Attischer Seebund

    Attischer Seebund, Delisch-Attischer Seebund, Zusammenschluss von Stadtstaaten zur weiteren Abwehr der Bedrohung durch die Perser. Athen übernahm die Führung in diesem 477 v. Chr. gegründeten Bund. Dafür, dass Athen den größten Teil der gemeinsamen Flotte stellte, verlangte es von den Bündnispartnern eine Kostenbeteiligung in Form von Schiffen oder Geld.

  • Attribut

    Über das Wort „Attribut“ Genus, Betonung:  das AttributPlural:  die AttributeAbkürzung:  Attr.Herkunft:  von lat. attribūtum das Zugeteilte, Beigeordnete (zu attribuere zuteilen, beiordnen)  

  • Attribute

    Attribute erläutern besondere Merkmale einer Person oder einer Sache. Sie sind also Beifügungen zu Substantiven und stellen somit einen Satzgliedteil dar.

  • Attributsatz

    Attributsätze sind Nebensätze, die die Funktion von Attributen haben. Das bedeutet: Sie dienen als nähere Bestimmungen zu Substantiven oder Adjektiven. Genaueres über Attributsätze findest du unter Attribut.

  • Attributsatz

    Der Attributsatz tritt an die Stelle eines Attributs. Man fragt nach ihm mit dem Fragepronomen welcher, welches oder welche. Der Attributsatz tritt fast immer in Form eines 

  • Atwood, Margaret

    Margaret Atwood, kanadische Schriftstellerin, geb. am 18. November 1939 in Ottawa, Ontario.

  • AUC

    „AUC“ ist die Abkürzung für „Ab-urbe-condita-Konstruktion“.

  • Aufklärung

    Aufklärung, philosophisch-politische Reformbewegung in Europa. Die Aufklärung setzte gegen Ende des 17. Jahrhunderts in England ein und breitete sich im 18. Jahrhundert in Europa und Nordamerika aus. In anderen Sprachen wird diese Zeit beispielsweise „lumières“ oder „illuminismo“ oder „enlightment“ genannt. Diesen Bezeichnungen ist gemeinsam, dass das Licht eine große Rolle spielt. Man spricht auch vom „Licht der Vernunft “.  Aufklärung und Absolutismus

  • Aufpunkt

    Ein Aufpunkt ist ein bereits bekannter Punkt einer Gerade oder

  • Auge

    Augen: die Lichtsinnesorgane von Tieren und des Menschen (Lichtsinn).

  • Augsburger Religionsfrieden

    Augsburger Religionsfrieden, auf dem Reichstag in Augsburg 1555 beschlossene Einigung über die Religionszugehörigkeit. Katholische und lutherische Reichsstände erkannten sich gegenseitig als gleichberechtigte Glaubensgruppen an.  Der Grundsatz

  • Augustiner

    Augustiner, nach der Regel des Kirchenvaters Augustinus (*354, †430) lebende Mönche, 1256 von Papst Alexander V. aus einer Reihe von Eremitenverbänden zu einem neuen Orden zusammengeschlossen. Seit 1567 werden die Augustiner den Bettelorden zugerechnet.

  • Augustus

    Augustus, erster römischer Kaiser(*63 v. Chr.; †14 n. Chr.). Unter seinem ursprünglichen Namen Gaius Octavian war der Großneffe Caesars Mitglied des 2.

  • Auktoriale Erzählsituation

    In der auktorialen Erzählsituation steht der Erzähler außerhalb der Handlung. Er ist allwissend und blickt aus der Distanz von außen auf die Figuren (Außenperspektive).

  • Äußere Ableitung

    Bei der Kettenregel \((u \circ v)'(x_0) = u'(v(x_0)) \cdot v'(x_0)\) ist die äußere Ableitung die Ableitung der als zweites angewendeten Funktion u nach der „inneren“ Funktion \(v\).

  • Ausfall

    In der Wahrscheinlichkeitsrechnung ist „Ausfall“ eine andere Bezeichnung für ein Ergebnis eines Zufallsexperiments, wobei das Wort vereinzelt auch

  • Ausgleichsgerade

    Bei einer linearen Regression diejenige Gerade, welche am besten mit den Messwerten verträglich ist bzw.

  • Ausklammern

    Das Ausklammern ist eine Termumformung (und auch eine Äquivalenzumformung), bei welcher mithilfe des Distr

  • Ausmultiplizieren

    Das Ausmultiplizieren ist eine Termumformung (und auch eine Äquivalenzumformung), bei welcher mithilfe des Distributivgesetzes Klammerausdrücke aufgelöst, d. h. in Produkte von Termen in Summen umgewandelt werden.

  • Ausrufesatz

    Der „Ausrufesatz“ ist einer der fünf Satztypen.

  • Aussage (Mathematik)

    In der Mathematik bzw. der Logik ist eine Aussage, einfach ausgedrückt, etwas, das entweder wahr oder falsch ist (und nichts anderes).

  • Aussagesatz

    Der „Aussagesatz“ ist einer der fünf Satztypen.

  • Aussageweise des Verbs (Modus)

    Allgemein Das Verb weist in der deutschen Sprache von allen Wortarten die meisten Formveränderungen auf. Man nennt sie die veränderlichen (finiten) Verbformen. Jedes konjugierte (gebeugte) Verb weist fünf Eigenschaften auf. Es gibt Hinweise

  • Aussalzen

    Einen gelösten Stoff durch Salzzugabe als Niederschlag ausscheiden.

  • Ausschütteln

    Auszug (Extrahieren, Extraktion) eines gelösten Stoffes aus einer

  • Aussprache

    Alle Informationen zur lateinischen Aussprache findest du unter Lautsystem und Akzent.

  • Austauschteilchen

    Austauschteilchen nennt man in der Quantenphysik die „Kraftquanten“, also die quantisierten Überträger der elektromagnetischen

  • Auster, Paul

    Paul Auster, amerikanischer Romanautor, Essayist und Drehbuchautor, geb. am 03.02.1947 in Newark, New Jersey. Werke (Auswahl)

  • Austrittsarbeit

    Die Austrittsarbeit eines Metalls oder eines anderen Materials ist die Energie, die aufgebracht werden muss, um ein Elektron aus dem Innern eines Stoffes (insbesondere ein Leitungselekt

  • Auswaschen

    Leicht lösliche Anteile eines Gemenges, z. B. Verunreinigungen eines Niederschlags, mit einer Waschflüssigkeit entfernen.

  • Autoimmunkrankheiten

    Autoimmunkrankheiten: Erkrankungen, die durch immunologische Reaktionen gegenüber Proteinen oder Zellantigenen des eigenen Körpers bedingt sind.

  • Avogadro-Konstante

    Zeichen NA, physikalische Konstante, welche die Anzahl der Teilchen in einem Mol angibt. NA = 6,02214 · 1023 Mol-1.

  • Axiome von Kolmogorow

    Drei Axiome, d. h. grundlegende Annahmen bzw. Aussagen, aus denen man die gesamte Wahrscheinlichkeitsrechnung ableiten kann. Dabei soll die Menge \(\Omega = \big\{ \omega _1 , \omega _2 , ...

  • Axon

    Axon (Achsenzylinder): der zentrale Cytoplasmastrang einer Nervenfaser. Mit dem Axolemm und den umgebenden Hüllen entspricht es dem Neuriten einer Nervenzelle.

  • Azteken

    Azteken, lateinamerikanische Hochkultur von ca. 1000 bis 1521 n. Chr. Die Azteken wanderten aus dem Norden in das heutige Mexiko ein. Im Laufe der Zeit dehnten sie ihre Herrschaft in Zentralmexiko aus, indem sie benachbarte Stämme unterwarfen.  Gesellschaftsstruktur