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  • Abdampfen

    Das Lösungsmittel aus einer Lösung durch Erhitzen entfernen.

  • Abrauchen

    Das Entfernen flüchtiger Verbindungen aus festen Substanzen durch Erhitzen.

  • Acetate

    [lat. acetum »Essig«]: Salze der Essigsäure, CH3COOH. Man erhält diese meist wasserlöslichen Salze durch Ersatz des Wasserstoffatoms der Carboxy-Gruppe (-COOH) durch ein Metallatom.

  • Acidität

    Die Fähigkeit einer Verbindung, als Säure zu wirken (Säuren und Basen); auch Maß für die Säurestärke (Hydronium-Ionen-

  • Adsorptionschromatografie

    Diejenigen Methoden der Chromatografie, deren Trennwirkung auf der unterschiedlich starken Adsorption der zu trennenden Moleküle an der stationären Phase beruht.

  • Aggregatzustände

    Aggregatzustände (Zustandsformen): Bezeichnung für die drei Erscheinungsformen (fest, flüssig, gasförmig), in denen ein Stoff vorliegen kann. Die wichtigsten Kennzeichen der drei A. sind:

  • Aktivkohle

    Vorwiegend aus mikrokristallinem Grafit (Kohlenstoff) bestehende

  • Alkane

    (Paraffine, Paraffinkohlenwasserstoffe) Gesättigte, acyclische Kohlenwasserstoffe, deren Kohlenstoffatome nur durch Einfachbindungen verknüpft sind und deren restliche Valenzen durch W

  • Alkansäuren

    Systematische Bezeichnung für gesättigte, acyclische Carbonsäuren.

  • Alkene

    Ungesättigte, acyclische Kohlenwasserstoffe, die als charakteristisches Merkmal eine Kohlenstoff-Kohlenstoff- Doppelbindung (Zweifachbindung) in der Kohlenstoffkette aufweisen. Diese besteht aus einer σ-Bindung und einer π-Bindung. Sie ist verantwortlich für den ungesättigten Charakter und bestimmt die Eigenschaften der Alkene.

  • Alkine

    Ungesättigte, acyclische Kohlenwasserstoffe, die als charakteristisches Merkmal eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung in der Kohlenstoffkette aufweisen.

  • Alkohole

    [zu arab. al-kuhl »Antimonhaltige Lidschattensalbe«]: Organische Verbindungen, die als funktionelle Gruppe die Hydroxylgruppe, –OH, tragen.

  • Alphastrahlen

    Alphastrahlen sind Teilchenstrahlen (Korpuskularstrahlen). Sie bestehen aus Kernen von Heliumatomen (α-Teilchen), besitzen also zwei Protonen und zwei Neutronen.

  • Aluminium

    [zu lat. alumen »Alaun«]: Chemisches Element der III.

  • Ammoniak

    [zu griech. ammoniakon »Salz aus der Ammonsoase«]: Basische, stechend riechende, gasförmige Verbindung, die bei -33 °C siedet.

  • Analyse

    (chemische Analyse): Die Untersuchung eines Stoffs oder eines Stoffgemisches mit chemischen bzw. physikalischen Methoden. Ihr Ziel ist, die Identität bzw. die Zusammensetzung zu ermitteln. Die qualitative Analyse stellt die Art der Bestandteile einer Probe fest, während die quantitative Analyse die Menge der zu bestimmenden Substanz bzw. der einzelnen Komponenten bestimmt. Für die Durchführung einer quantitativen Analyse muss die qualitative Zusammensetzung der Analysensubstanz bekannt sein.

  • analytische Chemie

    Teilgebiet der Chemie, das sich mit dem Nachweis der Bestandteile von Verbindungen und Gemengen befasst.

  • Anion

    [Kurzwort aus Anode und Ion.]: Ein negativ geladenes Ion.

  • Anode

    [griech. anodos »Aufweg«, »Eingang «]: Bei elektrochemischen Vorgängen wie der Elektrolyse die positive Elektrode (der Pluspol).

  • anorganische Chemie

    Teilgebiet der Chemie; es befasst sich mit sämtlichen Elementen und allen Verbindungen, die keinen Kohlenstoff enthalten, sowie mit einigen einfachen Kohlenstoffverbindungen wie den Oxiden des Kohlenstoffs, den Carbiden, der

  • Antimon

    [zu lat. Antimonium, ein Antimonerz]: Chemisches Element der V. Hauptgruppe, Zeichen Sb (lat.

  • äquimolar

    [zu lat. aequus »gleich«]: Die gleiche Anzahl von Molen pro Volumeneinheit enthaltend.

  • Äquivalenzpunkt

    Derjenige Titrationspunkt, bei dem die Menge der zugeführten Maßlösung der zu titrierenden Substanz chemisch äquivalent ist. Ein Beispiel ist der Neutralpunkt (Neutralisation).

  • Argon

    [griech. argos »träge«]: Chemisches Element der VIII. Hauptgruppe, Zeichen Ar, OZ 18, relative Atommasse 39,95, Mischelement.

  • Arsen

    [zu griech. Arsenikon »Arsenik«]: Chemisches Element der V.

  • Atom

    [griech. atomos »unteilbar«]: Kleinstes mit chemischen Methoden nicht weiter zerlegbares Teilchen eines chemischen Elements.

  • Atomabstand

    Entfernung zwischen den Kernen zweier benachbarter Atome.

  • Atombindung

    (Elektronenpaarbindung, kovalente Bindung, Kovalenzbindung): Zwischen zwei Nichtmetallatomen auftretende Art der chemischen Bindung, bei der ein oder mehrere Elektronenpaare den beteiligten Atomen gemeinsam angehören. Werden Atome durch solche Elektronenpaarbindungen verknüpft, dann entstehen Moleküle.

  • Atomgitter

    Ein Kristallgitter, dessen Gitterbausteine elektrisch neutrale Atome sind, die durch kovalente Bindungen zusammengehalten werden (z. B.

  • Atomhülle

    (Elektronenhülle): Gesamtheit der Elektronen, die sich um einen Atomkern bewegen.

  • Atomkern

    Der im Zentrum gelegene, positiv geladene Teil eines Atoms. Der Atomkern hat einen Durchmesser in der Größenordnung von 10-14 m und ist damit sehr klein im Vergleich zum Atomdurchmesser (ca. 10-10 m). Trotzdem enthält der Atomkern nahezu die gesamte Masse des Atoms (99,95–99,98 %).

  • Atommasse

    Masse eines Atoms. Die absolute Atommasse wird in Kilogramm angegeben und beträgt beispielsweise für ein Wasserstoffatom 1,673 · 10-27 kg. Die relative Atommasse gibt das Verhältnis der absoluten Atommasse zur atomaren Masseneinheit an. Sie beträgt für das Wasserstoffatom 1,008.

  • Atommodell

    Vereinfachtes Bild vom Aufbau des Atoms. Atommodelle werden immer auf der Basis experimenteller Ergebnisse entworfen und sollen Eigenschaften und Verhaltensweisen der Atome möglichst genau beschreiben und physikalisch deuten. Im Laufe der Geschichte wurden einige Atommodelle entwickelt, die wichtige Eigenschaften des Atoms zumindest qualitativ, z. T. auch quantitativ relativ gut wiedergeben.

  • Atomradius

    Der halbe Abstand zwischen zwei gleichartigen Atomen in einer Atombindung.

  • Aussalzen

    Einen gelösten Stoff durch Salzzugabe als Niederschlag ausscheiden.

  • Ausschütteln

    Auszug (Extrahieren, Extraktion) eines gelösten Stoffes aus einer

  • Auswaschen

    Leicht lösliche Anteile eines Gemenges, z. B. Verunreinigungen eines Niederschlags, mit einer Waschflüssigkeit entfernen.

  • Avogadro-Konstante

    Zeichen NA, physikalische Konstante, welche die Anzahl der Teilchen in einem Mol angibt. NA = 6,02214 · 1023 Mol-1.