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  • C3-Pflanzen

    C3-Pflanzen: Pflanzen, die in der Dunkelreaktion der Fotosynthese Kohlenstoffdi-oxid an Ribulosebisphosphat fixieren; erstes stabiles Produkt ist dann die drei Kohlenstoffatome enthaltende Phosphoglycerinsäure, die anschließend im Calvin-Zyklus weiterverarbeitet wird. Die meisten Pflanzen sind C3-Pflanzen.

  • C4-Pflanzen

    C4-Pflanzen: Pflanzen mit strukturellen und funktionellen Anpassungen der Fotosynthese an die ökologischen Bedingungen trocken-heißer oder salzreicher Standorte mit hohem Lichtangebot. – Durch Vorschalten eines zusätzlichen, rasch ablaufenden Kohlenstoffdioxid-Fixierungsprozesses, der Salze von C4-Carbonsäuren (Malat, Aspartat) als erste stabile Produkte liefert, wird Kohlenstoffdioxid im Blatt angehäuft und dem Calvin-Zyklus zugeführt. Hohe Lichtstärken können so voll zur Fotosynthese ausgenutzt werden. C4-Pflanzen nutzen dabei das vorhandene (aus der Lichtatmung stammende) Kohlenstoffdioxid...

  • Caesar

    Caesar, Kurzbezeichnung für den römischen Staatsmann, Feldherrn, Diktator und Autor Gaius Iulius Caesar bzw. Gaius Julius Cäsar (*100 v. Chr.; †44 v. Chr.). Caesar stammte aus einer alten Familie von Patriziern und bekleidete mehrere hohe römische Ämter. Erstes Triumvirat und Bürgerkrieg Er war Führer der Popularen wie sein Onkel Marius. 60 v. Chr. bildete er das 1. Triumvirat zusammen mit Gnaeus Pompeius Magnus (*106,†48 v. Chr.) und Marcus Licinius Crassus (*115 oder 114,†53 v. Chr.). Vorher (78 bis 67 v. Chr.) ruinierten Seeräuber den Handel im Mittelmeerraum. Zur Bekämpfung der Seeräuber...

  • Calcium

    [zu lat. calx, calcis »Kalkstein«, »Kalk«]: Chemisches Element der II. Hauptgruppe, Zeichen Ca, OZ 20, relative Atommasse 40,08, Mischelement. Physikalische Eigenschaften: Silberweißes, weiches, glänzendes, an der Luft jedoch schnell anlaufendes Metall von guter elektrischer Leitfähigkeit, Dichte 1,55 g/cm³; Fp. 842 °C, Sp. 1484 °C. Chemische Eigenschaften: Erdalkalimetall, verbrennt an der Luft zu Calciumoxid, CaO, und Calciumnitrid, Ca3N2 (rote Flammenfärbung), mit Wasser wird unter Wasserstoffentwicklung Ca(OH)2 gebildet. Beim Erhitzen mit Chlor, Brom oder Iod reagiert Calcium heftig...

  • Calvinisten

    Calvinisten, die Anhänger des Genfer Reformators Johannes Calvin, eigentlich Jean Cauvin (*1509, †1564). Nach Calvins Lehre ist der Mensch von Gott zu Heil oder Unheil vorbestimmt (Prädestination) und muss seine Auserwähltheit durch sein Leben und Wirken beweisen. Wirtschaftlicher Erfolg gilt demnach als Zeichen der Gnade Gottes. Der Calvinismus fand in Frankreich, in den Niederlanden und England Verbreitung und gelangte durch die Puritaner auch nach Nordamerika. In Deutschland wurden Protestanten und Katholiken 1555 durch den Augsburger Religionsfrieden gleichgestellt, nicht aber Calvinisten...

  • Carbonsäuren

    Organische Verbindungen, die eine oder mehrere Carboxylgruppen enthalten. Dementsprechend unterscheidet man zwischen Monocarbonsäuren, Dicarbonsäuren usw. Die Säurewirkung der Carboxylgruppe, d. h. die Fähigkeit, ein Proton abzuspalten, wird durch Elektronendelokalisierung (Mesomerie) im Anion der Carbonsäure, dem Carboxylat-Ion, begünstigt. Die Carboxylgruppe kann an einen Alkyl-, Cycloalkyl- oder Arylrest gebunden sein. Die Benennung der Carbonsäuren erfolgt, indem an den Namen des zugrunde liegenden Kohlenwasserstoffs die Endung „-säure“ angehängt wird. Bei cyclischen Carbonsäuren wird das...

  • Cardinal number / Grundzahl

    Überblick von 1 bis 1,000,000 1 one 2 two 3 three 4 four 5 five 6 six 7 seven 8 eight 9 nine 10 ten 11 eleven 12 twelve 13 thirteen 14 fourteen 15 fifteen 16 sixteen 17 seventeen 18 eighteen 19 nineteen 20 twenty 21 twenty-one 30 thirty 40 forty 50 fifty 60 sixty 100 one / a hundred 200 two hundred 1,000 one / a thousand 1,000,000 one / a million Merkmale Zehner- und Einerzahlen werden mit einem Bindestrich verbunden: Beispiele: fifty-four, sixty-seven Einer- und Zehnerzahlen werden mit Hunderter- und Tausenderzahlen durch and verbunden: Beispiele: one hundred and fifty-two, two thousand six...

  • Cavalieri-Prinzip

    Das Cavalieri-Prinzip (nach dem italienischen Mathematiker Bonaventura Cavalieri) besagt, dass sich das Volumen eines Körpers nicht ändert, wenn man einzelne parallele, inhaltsgleiche Schichten gegeneinander verschiebt (in ähnlicher Weise bleibt auch die Fläche eines Parallelogramms gleich, wenn man die parallelen Seiten gegeneinander verschiebt). Ein einfaches Beispiels ist ein Kartenstapel: Ob die Karten säuberlich gestapelt oder durch einen Stoß oder Dreh verformt sind – an seinem Volumen ändert dies nichts. Etwas formaler kann man das Cavalieri-Prinzip auch folgendermaßen ausdrücken: Zwei...

  • CDU

    CDU, Abkürzung für Christlich Demokratische Union, 1945 gegründete politische Partei, zunächst regional, dann in allen vier Besatzungszonen. Bei den Bundestagswahlen nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 gewann die CDU zusammen mit der CSU, mit der sie seither eine Fraktionsgemeinschaft im Bundestag bildet (CDU/CSU), die Mehrheit und stellte mit Konrad Adenauer auch den ersten Bundeskanzler. In der Bundesrepublik schlossen sich die Landesverbände 1950 zur Christlich Demokratischen Union Deutschlands zusammen und wählten Adenauer zu ihrem ersten Vorsitzenden. Die CDU stellte von...

  • Celan, Paul

    Geboren in Czernowitz/Bukowina (damals Rumänien) am 23.11.1920, gestorben in Paris um den 20.4.1970 (Freitod): Paul Celan, eigentlich Paul Antschel, studierte ab 1938 Medizin in Tours (Frankreich). Nachdem der Zweite Weltkrieg ausgebrochen war, musste er nach Czernowitz zurückkehren. Dort wurde er nach dem Einmarsch der deutschen Truppen zur Zwangsarbeit verpflichtet. Er erlebte die Deportation seiner jüdischen Eltern in ein NS-Vernichtungslager, wo sie ermordet wurden. Nach Kriegsende war er in Bukarest als Verlagslektor und Übersetzer tätig. 1947 verließ er Rumänien und ging über Wien nach...

  • Cellulose

    Cellulose ist ein makromolekulares Polysaccharid, das aus Glucoseeinheiten aufgebaut ist. Pro Molekül sind rund 8 000–12 000 Glucoseeinheiten verknüpft (Molekulargewicht etwa 1,3 bis 2 Millionen). Cellulose ist das im Pflanzenreich am weitesten verbreitete Polysaccharid und bildet die Gerüstsubstanz der Zellwand.

  • Celsius-Skala

    [nach Anders Celsius; * 1701, † 1744]: Eine Temperaturskala, bei der der Abstand zwischen dem Gefrierpunkt und dem Siedepunkt des Wassers in 100 gleiche Teile (Celsius-Grade, °C) unterteilt ist.

  • Central-Verein

    Central-Verein, 1893 gegründeter Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, mit dem deutsche Juden auf die Zunahme des Antisemitismus reagierten. Der Centralverein, Abkürzung C.V., nahm für sich in Anspruch, den Großteil der in den damaligen Grenzen des Deutschen Reichs lebenden knapp 600.000 Juden zu vertreten. Die Juden waren durch die Verfassung des Deutschen Kaiserreichs von 1871 rechtlich gleichgestellt (Judenemanzipation). Der Verein entwickelte sich recht schnell zur mitgliederstärksten jüdischen Organisation und Interessenvertretung im Kampf um die volle Gleichberechtigung und...

  • Centriol

    Centriol (Zentralkörperchen): ein Zellorganell, das stets in doppelter Ausführung in der Nähe des Zellkerns von Einzellern, Tieren und niederen Pflanzen zu finden ist. Die Centriolen bilden zusammen mit dem Centrosom den Ausgangspunkt für die Bildung des Spindelapparates in der Mitose. Centriolen sind Hohlzylinder, deren Wand aus 9 Gruppen mit je 3 Filamenten besteht. Sie enthalten DNA und verdoppeln sich im Laufe der Kernteilung, nachdem sie vor der Mitose an gegenüberliegende Pole der Zelle gewandert sind.

  • Centromer

    Das Centromer ist eine unter dem Lichtmikroskop erkennbare Einschnürung, die jedes Chromosom in zwei nicht unbedingt gleich lange Schenkel teilt. An den Centromeren können sich mehrschichtige Proteinkomplexe (Kinetochor) bilden, an denen die Spindelfasern ansetzen, die für eine geordnete Bewegung der Chromosomen in der Mitose und Meiose sorgen.

  • Centrosom

    Centrosom: ein Zellorganell, das zusammen mit den Centriolen das Kinetozentrum bildet, von dem in der Prophase der Mitose die Spindelfasern ausstrahlen.

  • Cerebrospinalflüssigkeit

    Cerebrospinalflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis, Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit): Zwischen der unter der Dura mater liegenden Spinnwebhaut und der Pia mater des Gehirns und Rückenmarks (Hirnhäute), sowie im Inneren des Gehirns und Rückenmarks liegen freie Räume. Sie enthalten als Stütze und Schutzhülle für das Zentralnervensystem eine in ihnen zirkulierende klare, farblose Flüssigkeit, die Cerebrospinalflüssigkeit (beim erwachsenen Menschen etwa 120–200 cm3). Sie ist fast zellfrei, eiweißarm und enthält v. a. Chloride und sehr geringe Mengen anderer Mineralien sowie Glucose.

  • Chalkogene

    [zu griech. chalkos »Erz«, »Metall«, »Kupfer«, gennan »erzeugen«]: Die VI. Hauptgruppe im Periodensystem der Elemente. Sie enthält die Elemente Sauerstoff (O), Schwefel (S), Selen (Se) und Tellur (Te). Sauerstoff und Schwefel sind Nichtmetalle, Selen und Tellur Halbmetalle. Alle Chalkogene bilden Wasserstoffverbindungen und setzen sich leicht mit Metallen um.

  • chansons / Chansons

    Allgemein Lieder und Gedichte unterscheiden sich von dramatischen Texten und Prosa durch ihre äußere Form, durch ihre Einteilung in Verse (le vers) und Strophen (la strophe) sowie durch ihre bildhafte und konzentrierte Sprache. Lieder weisen häufig die gleichen Merkmale auf wie Gedichte; es gibt jedoch ein paar Besonderheiten. Besonderheiten beim Lied Das Lied ist ein Gedicht, das mit Musik unterlegt ist. Musik und Text müssen daher als eine Einheit gesehen und interpretiert werden. Der Begriff chanson ist im Französischen auch eine Musikgattung. Sie charakterisiert klassische Lieder von...

  • Chaostheorie

    Die Chaostheorie ist ein Teilgebiet der Physik, das den Grenzbereich zwischen Vorhersagbarkeit und „Chaos“ bei sog. nichtlinearen dynamischen Systemen untersucht. Bei einem linearen System sind Ursache und Wirkung proportional zueinander. Ein Beispiel dafür ist das reibungsfreie Federpendel, bei dem Auslenkung und Rückstellkraft zueinander proportional sind (Hooke’sches Gesetz) und das einmal angestoßen bis in alle Ewigkeit gleichförmig hin- und herschwingt. Mathematisch gesehen lässt sich das Verhalten eines solchen Systems für alle Zeiten vorausberechnen, sofern nur Position und...

  • Characterization / Charakterisierung

    Allgemein Die characterization (Charakterisierung) beschreibt die äußere Erscheinung und Wesensart einer Person. Merkmale Gegenstand der Charakterisierung sind die Erscheinung, Eigenschaften, Verhaltensweisen und die Entwicklung einer Person. Sie sollte genau formuliert sein, um die beschriebene Person in ihrem Kontext vorstellbar zu machen. Es werden möglichst treffende Substantive, Verben und Adjektive verwendet. Beispiel: “On the one hand, Tom Sawyer is always up to mischief, worrying Aunt Polly out of her wits. On the other hand he is generous and loyal to his best friends; he would never...

  • Characters / Figuren

    Allgemein In einem literarischen Text haben die characters (Figuren) zentrale Bedeutung. Man unterscheidet zwischen main characters (Hauptfiguren) und minor characters (Neben- oder Randfiguren). Ihr Handeln, ihre Entscheidungen und Gespräche treiben das Geschehen voran und bestimmen den plot (Handlungsverlauf). Merkmale der Figuren Der Autor stattet seine characters mit einer bestimmten Anzahl an Merkmalen aus, die die Figuren charakterisieren. Merkmale können sein: soziale Merkmale: Stand, Milieu, Beruf, familiäre Umstände äußere Merkmale: Aussehen, Größe, Haltung, Gang, Stimme, Kleidung...

  • Charakterart

    Charakterart (auch: Kennart, Leitform) ist eine Tier- oder Pflanzenart, die ausschließlich in einem bestimmten Biotop vorkommt.

  • Charakterisierung

    Allgemein Bei einer Charakterisierung geht es darum, möglichst viele Einzelheiten zum Charakter einer literarischen Figur, zu ihrem äußeren Erscheinungsbild und zu ihren besonderen Eigenschaften und Verhaltensweisen herauszuarbeiten. Der Charakter einer Figur setzt sich aus verschiedenen Wesenszügen zusammen. Ist der Charakter einer Figur hingegen auf eine Eigenschaft begrenzt (z.B. der Geizige, der Böse, der Lügner), so spricht man von einem Typus. Die einzelnen Teile der Charakterisierung setzen sich wie folgt zusammen: Einleitung: Titel, Autor, Textart, Bedeutung der Figur im Text (Haupt-...

  • Chemische Bindung

    Chemische Bindungen sorgen für den Zusammenhalt der Atome in Molekülen, Salzen und Metallen. Im weiteren Sinn zählen hierzu auch die zwischenmolekularen Wechselwirkungen. Die Stärke einer Bindung spiegelt sich in ihrer Bindungsenergie wider. Im Wesentlichen unterscheidet man fünf Arten der chemischen Bindung: die Atombindung, die Ionenbindung, die Metallbindung sowie die Wasserstoffbrückenbindung und die Van-der-Waals-Bindung (zwischenmolekulare Wechselwirkungen). Die relativen Bindungsstärken der Atom-, Ionen- und Metallbindungen sind in etwa vergleichbar, die Wasserstoffbrückenbindungen sind...

  • chemische Elemente

    Chemische Elemente sind Grundstoffe, die sich mit chemischen Methoden nicht in einfachere Stoffe zerlegen lassen. Die kleinsten Teilchen eines chemische Elements sind die Atome. Ein chemisches Element ist dadurch gekennzeichnet, dass es ausschließlich Atome derselben Ordnungszahl (Protonenzahl) enthält. So wird z. B. das chemisch Element Schwefel ausschließlich von Atomen der Ordnungszahl 16 gebildet. Bis heute sind 118 Elemente bekannt, das schwerste von ihnen hat die Ordnungszahl 118. Mit der Ordnungszahl ändern sich die Eigenschaften der Elemente periodisch. Die meisten Elemente sind...

  • Chemische Formeln

    International festgelegte Schreibweise der chemischen Verbindungen mithilfe von Symbolen. Chemische Formeln beschreiben die Zusammensetzung der Substanzen, teilweise auch die räumliche Anordnung der Atome bzw. Atomgruppen im Molekül. Je nach Informationsgehalt unterscheidet man verschiedene Arten von chemischen Formeln: 1. Stöchiometrische Formeln (Verhältnisformeln, Substanzformeln) 2. Molekülformeln (Bruttoformeln, Summenformeln) 3. Konstitutionsformeln (Strukturformeln) 4. Elektronenformeln (Valenzstrichformeln)

  • Chemische Reaktionen

    Vorgänge, bei denen sich Stoffe in andere Stoffe mit völlig anderen Eigenschaften umwandeln. Bei den chemischen Reaktionen erfolgen Veränderungen in den Elektronenhüllen der Atome der Reaktionspartner (Atommodell). Diejenigen Stoffe, die zu Beginn der Reaktion vorliegen, werden Ausgangsstoffe oder Edukte genannt, die bei der Reaktion neu gebildeten Stoffe heißen Endstoffe oder (Reaktions-) Produkte. Alle chemischen Reaktionen sind von einem Energieumsatz begleitet. Die Reaktionswärme ΔH (Enthalpie) einer Reaktion ergibt sich aus der Differenz zwischen den Energieinhalten der Reaktionsprodukte...

  • Chemische Sinne

    chemische Sinne: der Geruchssinn und der Geschmackssinn bei Tier und Mensch. Mithilfe von erregbaren Sinneszellen (Chemorezeptoren) werden chemische Reize aufgenommen. Die Erregung wird zum Gehirn weitergeleitet, wo die entsprechende Sinnesempfindung bewirkt wird.

  • Chemische Verbindung

    Reine Stoffe, die aus zwei oder mehr Elementen in einem bestimmten Verhältnis zusammengesetzt sind, z. B. Bornitrid, BN, Wasser, H2O, oder Calciumcarbonat, CaCO3. Entsprechend der Anzahl der beteiligten Atomarten wird unterschieden zwischen binären (aus zwei Bestandteilen bestehenden) Verbindungen, ternären (aus drei Bestandteilen bestehenden) Verbindungen, quaternären (aus vier Bestandteilen bestehenden) Verbindungen usw. Nach Art der chemischen Bindung zwischen den Atomen lassen sich polare, unpolare und intermetallische Verbindungen und Ionenverbindungen unterscheiden. Zurzeit sind über 27...

  • Chiasma

    Chiasma: die Überkreuzung väterlicher und mütterlicher (homologer) Chromatiden in der Prophase I der Meiose. Die Kreuzfigur des Chiasma ist demnach die cytologisch sichtbare Folge eines Crossing-over.

  • Chiasmus

    Über das Wort „Chiasmus“ Genus, Betonung: der Chiasmus (nach der lateinischen Betonung) Plural: die Chiasmen Abkürzung: — Herkunft: von lat. chīasmus, dies von griechisch chīasmós Überkreuzstellung (nach dem griechischen Buchstaben cheî Chi, der die Form eines X hat) Definition Der „Chiasmus“ ist ein Stilmittel. Ein „Chiasmus“ liegt vor, wenn sich im Text eine bestimmte Satzstruktur unmittelbar danach wiederholt, jedoch mit umgekehrter Reihenfolge der Bestandteile. Hinweis: Das Gegenteil von Chiasmus ist Parallelismus. Erläuterung: So wie bei dem Buchstaben Chi (Form: X) der eine Balken von...

  • Chinesische Revolution

    Chinesische Revolution, die grundlegenden Umbrüche in China nach dem Zweiten Weltkrieg. Im bevölkerungsreichsten Land der Welt regierte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Militärdiktatur. Sie wurde in einem Bürgerkrieg von chinesischen Kommunisten gestürzt. Ihr Anführer Mao Zedong oder in anderer Schreibweise Mao Tse­tung (*1893, †1976, Staatsoberhaupt 1954 bis 1958, Vorsitzender des Politbüros und des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas seit 1959) rief 1949 die Volkrepublik China aus und entwickelte eine eigene Spielart des Kommunismus, den Maoismus. Aufbau der sozialistischen...

  • Chitin

    Chitin: ein stickstoffhaltiger Vielfachzucker (Polysaccharid) mit unverzweigten Kettenmolekülen (N-Acetylglucosamin). Es baut das recht feste Außenskelett der Gliederfüßer auf und ist so starr, dass es nicht mitwachsen kann. Tiere mit einer Chitincuticula müssen sich deshalb mehrfach häuten. Chitin kommt in Hummerschalen und Maikäferflügeln besonders rein vor. Im Pflanzenreich findet es sich in den Zellwänden von Pilzen.

  • Chlor

    [zu griech. chloros »gelbgrün«]: Chemisches Element der VII. Hauptgruppe, Zeichen Cl, OZ 17, relative Atommasse 35,45, Mischelement. Physikalische Eigenschaften: Gelbgrünes Gas, das in Form von Chlormolekülen, Cl2, vorliegt; Dichte (bei 0 °C) 3,21 g/l, Fp. -101,5 °C, Sp. -34,04 °C; in Wasser ist Chlor mäßig löslich (Chlorwasser). Chemische Eigenschaften: Sehr reaktionsfähiges Halogen, das sich mit fast allen Elementen, am heftigsten mit Alkalimetallen, verbindet. Chlor riecht stechend und ist sehr giftig. Es tritt in Verbindungen in den Wertigkeitsstufen -1, +1, +3, +5 und +7 auf. Gewinnung...

  • Chloralkalielektrolyse

    Ein technisches Verfahren zur Gewinnung von Chlor, Alkalilaugen (v. a. Natronlauge) und Wasserstoff aus Alkalichloriden (v. a. Natriumchlorid) in wässriger Lösung durch Elektrolyse. Dabei scheidet sich an der Anode Chlor ab, an der Kathode entsteht zunächst Natrium, das mit dem vorhandenen Wasser zu Natriumhydroxid und Wasserstoff reagiert.

  • Chlorate

    Salze der Chlorsäure, HClO3. Gemische aus Chloraten und oxidierbaren Stoffen, z. B. Schwefel, Phosphor oder Zucker, sind explosiv und sehr reibungs- und stoßempfindlich. Verwendung: Als Oxidationsmittel in der Feuerwerkerei und in der Zündmasse von Zündhölzern, als Antiseptikum und zur Unkrautvernichtung.

  • Chloride

    Salze, in denen das Chlor mit negativer Ladung auftritt. In erster Linie zählen dazu die Salze der Salzsäure, HCl, z. B. Calciumchlorid, CaCl2. Früher wurden auch chlorsubstituierte organische Verbindungen, bei denen das Chloratom kovalent gebunden ist, als Chloride bezeichnet (Halogenkohlenwasserstoffe). Ein Beispiel ist das Methylchlorid, CH3Cl, das korrekt als Monochlormethan bezeichnet werden muss.

  • Chlorophyll

    Chlorophyll (Blattgrün): grüner Farbstoff, der bei allen höheren Pflanzen in den Chloroplasten enthalten ist. Die Chlorophylle sind die fotosynthetisch aktiven Pigmente (Fotosynthese). Man kennt eine ganze Reihe von Chlorophyllen, die man mit a, b, c usw. bezeichnet. Der Grundbaustein des Chlorophyllmoleküls ist das Pyrrol. Durch den Besitz von zahlreichen konjugierten Doppelbindungen sind die Chlorophyllmoleküle befähigt, das sichtbare Licht zu absorbieren. Hauptsächlich wird rotes und blaues Licht aufgenommen.

  • Chloroplasten

    Chloroplasten sind ausschließlich in der pflanzlichen Zelle vorkommende und für die Fotosynthese zuständige Organellen. Die Chloroplasten sind die Träger der fotosynthetisch aktiven Pigmente (Chlorophyll).

  • Chlorwasser

    Lösung von Chlor in Wasser; ein Teil der Chlormoleküle, Cl2, reagiert in Wasser unter Disproportionierung: Cl2 + 2 H2O ⇌ HOCl + H3O+ + Cl– Das Gleichgewicht liegt auf der rechten Seite. Die gebildete hypochlorige Säure (unterchlorige Säure), HOCl, zerfällt in Chlorwasserstoff und Sauerstoff. Der entstehende Sauerstoff verursacht auch die stark oxidierende Wirkung von feuchtem Chlor.

  • Chlorwasserstoff

    HCl: Farbloses, stechend riechendes, unbrennbares Gas. Die wässrige Lösung des Chlorwasserstoff ist die technisch äußerst wichtige Salzsäure (Chlorwasserstoffsäure).

  • Cholesterin

    Cholesterin: ein Alkohol des Sterins. Cholesterin wurde bereits im 18. Jh. als Bestandteil von Gallensteinen entdeckt. Außer in der Galle findet man Cholesterin im Blutplasma, wo es meist mit Fettsäuren verestert ist. Cholesterin ist auch Bestandteil vieler tierischer Zellmembranen. Eine große Bedeutung hat Cholesterin als Ausgangsstoff für die Synthese anderer Steroide. Der Wirbeltierorganismus ist in der Lage, Cholesterin eigenstängig zu synthetisieren und damit auch seinen Bedarf an Cholesterin zu decken. Ein zu hoher Cholesterinspiegel im Blut kann die Entstehung von Arterienverkalkung...

  • Chorda dorsalis

    Chorda dorsalis: bei den Chordatieren ein im Rückenbereich längs verlaufendes Stützelement. Entwicklungsgeschichtlich ist die Chorda dorsalis die erste Längsstütze bei Tieren (Achsenskelett). Sie wird embryonal bei allen Chordatieren angelegt, wird aber bei den erwachsenen umso weiter zurückgebildet, je höher sie entwickelt sind. An ihre Stelle tritt die Wirbelsäule. Nur bei den Schädellosen bleibt die Chorda dorsalis vollständig erhalten. Beim Menschen sind ihre Reste in den Bandscheiben als gallertige Masse zu finden. Die Chorda dorsalis besteht aus blasigen Zellen, deren hoher Innendruck...

  • Chorion

    Chorion (Zottenhaut): beim Menschen diejenige Embryonalhülle, die sich mit Zotten in die Gebärmutter einnistet und den Stoffaustausch zwischen mütterlichem und kindlichem Blut ermöglicht.

  • Christentum

    Christentum, eine der drei monotheistischen Religionen neben Judentum und Islam. Das Christentum geht zurück auf Jesus von Nazareth, der als jüdischer Wanderprediger in Palästina unterwegs war und um das Jahr 30 in Jerusalem vom römischen Statthalter Pontius Pilatus zum Tode am Kreuz verurteilt und hingerichtet wurde. Seine Anhänger nannten ihn Jesus Christus. Er gilt als Religionsgründer. Heilige Schrift des Christentums sind das Alte und Neue Testament, das Gotteshaus heißt Kirche, Geistliche Pfarrer oder Pastoren. Christentum in der römischen Antike Zwischen 30 und 50 n. Chr. entstanden die...

  • Christenverfolgung

    Christenverfolgung, die systematische Verfolgung der Anhänger der neuen Religion, des Christentums, im Römischen Reich. Um das Jahr 30 wird in Jerusalem Jesus vom römischen Statthalter Pontius Pilatus zum Tode am Kreuz verurteilt. Zwischen 30 und 50 entstanden die ersten christlichen Gemeinden. Für den Brand in Rom im Jahr 64 machte die Bevölkerung Kaiser Nero (*37 n. Chr., †68 n. Chr., Kaiser seit 54 n. Chr.) verantwortlich. Dieser gab die Schuld den Christen, die er grausam verfolgen ließ. Auch der römische Kaiser Decius (*um 200, †251, Kaiser seit249) ließ die Christen im Römischen Reich...

  • Christianisierung

    Christianisierung, die Verbreitung der christlichen Lehre. Nachdem zwischen 30 und 50 nach dem Tod Jesu Christi die ersten christlichen Gemeinden entstanden waren, begann der Apostel Paulus um 50 seine Missionsreisen durch Kleinasien, Makedonien und Griechenland. Die Berichte über das Leben Jesu und seine Lehre werden in den vier Evangelien (Markus, Matthäus, Lukas, Johannes) zwischen den Jahren 60 und 107 aufgeschrieben. Von der Verfolgung zur Staatsreligion Nach Jahrzehnten der Christenverfolgung wurde das Christentum 311 zur erlaubten Religion. 313 wurde unter Anerkennung des Christentums...

  • Christliche Zeitrechnung

    Christliche Zeitrechnung, die im Zusammenhang mit der Christianisierung stehenden Bemühungen, die Jahreszählungen auf die Geburt Jesu Christi umzustellen. Im Auftrag des Papstes berechnete 525 der Mönch Dionysius Exiguus die Ostertafeln, die den Termin für die künftigen Osterfeste festlegten. Bis dahin feierten christliche Gemeinden zu unterschiedlichen Terminen das Osterfest. Die damit eingeführte fortlaufende Zählung der Jahre nach Christi Geburt setzte sich jedoch erst im 8. Jahrhundert durch. 1582 kommt es zur gregorianischen Kalenderreform: Die auf Anweisung von Papst Gregor XIII. (*1502...

  • Chrom

    [von griech. chroma »Farbe«]: Chemisches Element der VI. Nebengruppe, Zeichen Cr, OZ 24, relative Atommasse 51,99, Mischelement. Physikalische Eigenschaften: Silberglänzendes, zähes Metall, Dichte 7,18 g/cm³, Fp. 1907 °C, Sp. 2671 °C. Chemische Eigenschaften: Chrom ist bei normalen Temperaturen beständig gegen Luft und Wasser, mit oxidierenden Säuren bildet es eine sehr widerstandsfähige Oxidhaut. Herstellung: Durch Reduktion von Chromit, FeCr2O4, mit Kohle in Form der Legierung Ferrochrom oder nach Überführung des Chromit in Chrom(III)-Oxid durch Reduktion mit Aluminium. In seinen...

  • Chromatiden

    Chromatiden: die beiden am Centromer zusammenhängenden Spalthälften eines Chromosoms. Die Chromatiden bestehen aus einem DNA-Doppelstrang mit den begleitenden Proteinen. Vor dem Eintritt in die Meiose oder Mitose repliziert sich jedes Chromosom und bildet die lichtmikroskopisch sichtbaren Schwesterchromatiden.

  • Chromatografie

    [zu griech. chroma »Farbe«, grafein »schreiben«]: Verfahren zur Trennung eines Stoffgemisches in seine Einzelbestandteile. Das zu trennende Gemisch wird dabei über zwei Phasen verteilt. Die eine Phase ist unbeweglich (stationäre Phase), die andere ist beweglich (mobile Phase) und durchwandert die stationäre Phase. Die stationäre Phase kann ein fein verteilter Feststoff oder eine durch ein festes Trägermaterial stationär gehaltene Flüssigkeit sein. Bei der mobilen Phase handelt es sich entweder um eine mit der stationären Phase nicht mischbare Flüssigkeit oder um ein in der unbeweglichen Phase...

  • Chromosomen

    Fadenförmige Gebilde im Kern jeder Zelle von Tieren und Pflanzen (nur bei Eukaryoten), die durch Färbung unter dem Mikroskop sichtbar gemacht werden können und aus Nucleinsäuren und Proteinen bestehen.

  • Citronensäure

    (Zitronensäure, 2-Hydroxypropantricarbonsäure): In reiner Form farblose, kristalline Substanz, die in Zitronen und anderen Früchten, wie z. B. Johannisbeeren, enthalten ist. Citronensäure ist ein wichtiges Zwischenprodukt im Stoffwechsel, wo im Citronensäurezyklus Acetyl-Coenzym A (aktivierte Essigsäure) als Spaltprodukt aller Nährstoffe unter Energiegewinn abgebaut wird zu Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff unter Rückbildung des Coenzyms A.

  • Citronensäurezyklus

    Citronensäurezyklus (Citratzyklus, Krebs-Zyklus, Tricarbonsäurezyklus): ein in den Mitochondrien der tierischen und pflanzlichen Zellen ablaufender Teilprozess der zur Energiegewinnung dienenden inneren Atmung. Im Citronensäurezyklus laufen die Abbauwege aller Energie liefernden Stoffe (Kohlenhydrate, Fette, Proteine) zusammen, wobei das Prinzip des Citronensäurezyklus die Abspaltung von Wasserstoffatomen (mithilfe der Coenzyme NAD+ und FAD+), die zur Energiegewinnung (unter aeroben Bedingungen) der Atmungskette zugeführt werden, und die Abspaltung des Stoffwechselendprodukts Kohlenstoffdioxid...

  • Cluster

    Der Cluster wird dazu verwendet, Ideen zu einem bestimmten Thema zu finden und zu entwickeln. Zu Beginn wird das Hauptthema, um das es gehen soll, in die Mitte eines Blattes geschrieben. Darum wird ein Kreis oder Oval gezogen. Dann werden Stichpunkte, also Gedanken, Ideen, Einfälle oder besondere Merkmale, zu dem Thema gesammelt und mithilfe von Linien mit dem Ausgangsthema verbunden. Zu jedem der Stichpunkte können noch weitere Stichpunkte, Ideen oder Einfälle gefunden werden und dann mit dem Hauptthema oder einem anderem Stichpunkt verbunden werden.

  • Code Napoleon, Code civil

    Code Napoleon, Code civil, auf Napoleon Bonaparte zurückgehendes Gesetzbuch, das 1804 erarbeitet wurde. Das Gesetzeswerk schuf damit ein einheitliches Recht für alle Franzosen und sicherte ihnen die Menschen- und Bürgerrechte wie Gleichheit vor dem Gesetz sowie Freiheit der Person und, mit Einschränkungen, freie Verfügung über ihr Eigentum, Besteuerung nach Vermögen und Zivilehe zu. Die Fürsten des Rheinbunds übernahmen die neue Rechtsordnung. In Baden galt das Gesetzbuch bis zur Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) 1900. Der „Code civil“ wurde zur Grundlage des bis heute in der...

  • Codex Theodosianus

    Codex Theodosianus, Sammlung von kaiserlichen Erlassen. Der Codex wurde 438 veröffentlicht, geht auf den byzantinischen Kaiser Theodosius II. (*401, †450) zurück und bildet die Grundlage der Rechtsschöpfung in allen späteren romanischen und germanischen Reichen Europas. Eine weitere wichtige Rechtssammlung (Codex) wurde 534 unter dem byzantinischen Kaiser Iustinian oder Justinian I. (*482, †565) herausgegeben. Die praktische Anwendung des Rechts gehört zu den bedeutenden Errungenschaften des Römischen Reichs, die bis heute ihre Spuren hinterlassen hat. So unterschied man bereits in der...

  • Coenzym

    Coenzym: Viele Enzyme besitzen eine an der Reaktion beteiligte prosthetische Gruppe, die nur mehr oder weniger fest oder vorübergehend kovalent mit dem Enzym verbunden ist. Diese nicht eiweißartige Gruppe wird Coenzym genannt. Das Protein allein wird als Apoenzym, seine Verbindung mit dem Coenzym als Holoenzym bezeichnet. Coenzyme sind keine echten Katalysatoren, da sie verändert aus der Reaktion hervorgehen. Dabei übernehmen sie die Rolle von Wasserstoff- oder Molekülgruppenüberträgern. Dem gegenüber werden die durch kovalente oder starke nicht kovalente Bindungen an das Enzym gebundenen...

  • Comedy / Komödie

    Die comedy (Komödie) ist neben der tragedy (Tragödie) eine der Hauptgattungen des Dramas. Sie ist ein unterhaltsames Schauspiel, das, oft ausgehend von einem scheinbaren Konflikt, menschliche Schwächen entlarvt und zu einem glücklichen Ausgang führt. Beispiele: William Shakespeare, A Midsummer Night’s Dream Oscar Wilde, The Importance of Being Earnest

  • Command / Aufforderungssatz

    Definition Aufforderungen (commands) werden im Englischen durch das Verb im Imperativ ausgedrückt. Der Imperativ hat die Form des Infinitivs (infinitive). Der Imperativ kann auch für eine Einladung, einen Befehl oder eine Bitte verwendet werden. Ein Ausrufezeichen ist nicht immer nötig. Verneint wird er durch den Zusatz don’t. Ein Verbot kann auch mit never eingeleitet werden. Dies sind dann negative commands. Beispiele Wait! Don't got. Never do that again! Drive carefully. The roads are wet. Do not forget to bring your books tomorrow. Don’t be angry, Tom.

  • Comment / Stellungnahme

    Mit einem comment (Stellungnahme / Kommentar) bezieht der Autor persönlich und wertend Stellung zu einer aktuellen Nachricht oder einem aktuellen Ereignis. Der comment gehört bei Zeitungsartikeln zu den commenting articles, erscheint regelmäßig und hat meist einen festen Platz im Layout. Bei Klausuren ist der argumentative Aufsatz eine der wichtigsten Arten der Stellungnahmen zu einem strittigen Thema. Mit ihm entwickelt man eine Argumentation für bzw. gegen eine Idee o. ä.

  • Comparative / Komparativ

    Definition Wie im Deutschen gibt es im Englischen zwei Steigerungsstufen: den comparative (Komperativ) und den superlative (Superlativ). Der Komparativ (comparative) ist die erste Steigerungsstufe der Grundform eines Adjektives (adjective). Bildung Bei der Bildung dieser Steigerungsstufe unterscheidet man zwischen regelmäßigen und unregelmäßigen Steigerungsformen. regelmäßig: big - bigger - biggest unregelmäßig: good - better - best

  • Comparison of adjectives / Steigerung von Adjektiven

    Allgemein Wenn man Dinge oder Menschen vergleicht, braucht man die Steigerungsformen des Adjektivs. Wie im Deutschen gibt es im Englischen zwei Steigerungsstufen: den Komparativ (comparative) und den Superlativ (superlative). Im Englischen werden diese zwei Steigerungsstufen mit der -er / -est-Steigerung und der more / most-Steigerung dargestellt. Steigerung mit der Endung -er / -est Steigerung mit more / most Komparativ young → younger important → more important Superlativ young → youngest important → most important Regelmäßige Steigerung (regular comparison) Wir benutzen die -er / -est...

  • Comparison of adverbs / Steigerung von Adverbien

    Allgemein Adverbs (Adverbien) beschreiben eine Tätigkeit näher. Sie drücken aus, wie jemand etwas tut oder wie etwas passiert. Es gibt, wie bei den Adjektiven, zwei Steigerungsstufen: den Komparativ (comparative) und den Superlativ (superlative). Regelmäßige Steigerung Einsilbige Adverbien werden mit -er/-est gesteigert. Beispiele: fast → faster → fastest high → higher → highest Zwei- und mehrsilbige Adverbien werden mit more / most gesteigert. Beispiele: gladly → more gladly → most gladly carefully → more carefully → most carefully aber: early → earlier → earliest Unregelmäßige Steigerung Die...

  • Compound words / Zusammensetzungen

    Definition Compound words (Zusammensetzungen) sind eine Art der Wortbildung. Dabei werden Wörter unterschiedlicher Wortarten miteinander zu neuen Worten kombiniert. Es entstehen zusammengesetzte Wörter, sogenannte Komposita. Man unterscheidet: Zusammensetzungen mit Substantiven Zusammensetzungen mit Adjektiven Beispiele Zusammensetzungen mit Substantiven Substantiv + Substantiv seaweed, garden-party, boy-friend Gerundium + Substantiv swimming-pool, dancing-queen Substantiv + Gerundium island-hopping, bungee-jumping Adjektiv + Substantiv greenhouse, madman Zusammensetzungen mit Adjektiven...

  • Compton-Effekt

    Der Compton-Effekt wurde 1922 von Arthur H. Compton und besteht in der Änderung von Frequenz bzw. Wellenlänge elektromagnetischer Wellen bei der elastischen Streuung an Elektronen. Trifft ein Photon auf ein ruhendes Elektron, gibt es analog zum klassischen elastischen Stoß zweier Teilchen Energie an das Elektron ab, die dieses als kinetische Energie Ekin aufnimmt: \(E' = E - E_\text{kin}\) wobei E und \(E'\) die Photonenenergie vor bzw. nach dem Stoß bedeuten. Wegen \(E = h \cdot f\) bedeutet der Energieverlust beim Stoß eine geringere Frequenz f nach dem Stoß, es gilt \(h\cdot f' = h\cdot f -...

  • Conditional I and II / Konjunktiv I und II

    Um eine Möglichkeit auszudrücken, wird im Englischen das conditional verwendet, das dem deutschen Konjunktiv ähnlich ist. Es gibt es zwei Zeitformen für das conditional: das conditional I und das conditional II. Conditional I Das conditional I (Konjunktiv Präsens) drückt eine Möglichkeit in der Zukunft aus. Es wird gebildet mit dem Hilfsverb would und dem infinitive (Grundform) des Vollverbs. Verwendet wird es hauptsächlich ... in if-Sätzen vom Typ II: If she had enough money, she would buy a new shirt. zum Ausdruck eines Wunsches: A hot tea would be good. in der indirekten Rede der...

  • Conditional sentence I / Bedingungssatz Typ I

    Gebrauch und Bildung Bedingungssätze des ersten Typs (probable / real condition) verwendet man, wenn man die Bedingung für erfüllbar, für wahrscheinlich hält. Sie können sich sowohl auf die Gegenwart als auch auf die Zukunft beziehen. Das Verb im if-Satz steht im simple present. Im Hauptsatz wird das will-future oder ein modales Hilfsverb + Infinitiv verwendet. Wenn etwas als automatische Folge oder immer wieder geschieht, kann im Hauptsatz auch simple present stehen. Bezieht sich ein if-Satz auf die Zukunft, steht trotzdem die Zeitform present tense. Im if-Satz verwendet man nicht will und may...

  • Conditional sentence II / Bedingungssatz Typ II

    Gebrauch und Bildung Bedingungssätze des zweiten Typs (improbable/unreal condition) verwendet man, wenn man die Bedingung für nicht erfüllbar hält. Es erscheint dem Sprecher nicht wahrscheinlich, dass die Bedingung wahr wird. Sie können sich sowohl auf die Gegenwart als auch auf die Zukunft beziehen. Das Verb im if-Satz steht im simple past. Im Hauptsatz wird would / could / might + Infinitiv verwendet. Im if-Satz verwendet man nicht would, might und could. Im if-Satz kann nach I / he / she / it auch were stehen. Beispiele If the class finished early (if-Satz Typ II), I could catch the next bus...

  • Conditional sentence III / Bedingungssatz Typ III

    Gebrauch und Bildung Bedingungssätze des dritten Typs (impossible condition) verwendet man, wenn die Bedingung nicht mehr erfüllt werden kann. Sie beziehen sich auf die Vergangenheit. Das Verb im if-Satz steht im past perfect. Im Hauptsatz wird would / could / might + have + past participle verwendet. Im if-Satz verwendet man nicht would, might und could. Beispiele If we’ d had your address (if-Satz Typ III), we would have sent you a card (Hauptsatz). If I had known that, I would have called you earlier. If it hadn’t rained, more people would have come. Zu den Bedingungssätzen des ersten Typs...

  • Conditional sentences (If-clauses) / Bedingungssätze

    Definition und Merkmale Ein Bedingungssatzgefüge besteht aus dem konditionalen Nebensatz (if-clause) und dem Hauptsatz. Der if-Satz nennt die Bedingung, der Hauptsatz die Folge. Der if-Satz wird durch die Konjunktionen if, even if oder unless eingeleitet. Die Kommasetzung ist wie bei den Adverbialsätzen (adverbial clauses): Beginnt das Satzgefüge mit dem Bedingungssatz, schließt der Hauptsatz mit dem Komma an. Folgt der Bedingungssatz dem Hauptssatz, wird kein Komma gesetzt. Beispiele If the weather is nice, we will go swimming. (Falls …) If you had come earlier, we could have gone swimming....

  • Conditionnel / Konditional

    Allgemein Mit dem Conditionnel werden Möglichkeiten oder Hypothesen ausgedrückt. Es kann aber auch rein temporale Funktion haben, z. B. in der indirekten Rede. Formen Es gibt zwei Formen: das Conditionnel présent und das Conditionnel passé.

  • Conditionnel passé / Konditional II

    Bildung Beim Conditionnel unterscheidet man zwei Formen: das Conditionnel présent und das Conditionnel passé. Das Conditionnel passé (Konditional II) setzt sich aus dem Conditionnel présent der Hilfsverben avoir und être und dem Participe passé des Vollverbs zusammen. Bildung mit avoir Singular Plural j’aurais mangé (ich hätte gegessen) nous aurions mangé tu aurais mangé vous auriez mangé il / elle / on aurait mangé ils / elles auraient mangé Bildung mit être Singular Plural je serais arrivé(e) (ich wäre angekommen) nous serions arrivé(e)s tu serais arrivé(e) vous seriez arrivé(e)(s) il serait...

  • Conditionnel présent / Konditional I

    Bildung Beim Conditionnel unterscheidet man zwei Formen: das Conditionnel présent und das Conditionnel passé. Das Conditionnel présent (Konditional I) wird aus denselben Verbstämmen gebildet wie das Futur simple. Daran werden die Endungen -rais, -rais, -rait, -rions, -riez, -raient angehängt. Singular Plural j’arriverais (ich würde ankommen) nous arriverions tu arriverais vous arriveriez il / elle / on arriverait ils / elles arriveraient Gebrauch Das Conditionnel présent verwendet man bei: einer höflichen Bitte mit pouvoir oder vouloir. Beispiel: Pourriez-vous m’aider? (Könnten Sie …?) einer...

  • Confusables / Leicht verwechselbare Wörter

    Definition Als confusables bezeichnet man Wortpaare, die häufig – auch von Muttersprachlern – verwechselt werden. Wenn du etwas über false friends ("falsche Freunde") erfahren willst, klicke hier. Beispiele für confusables Verben abuse misuse Some sex tourists abuse small children. If you misuse the machine, it'll break down. missbrauchen falsch bedienen affect effect Bad weather affects people’s mood. Fred effected his escape by stealing a car. beeinflussen bewirken arbitrate mediate We asked a court to arbitrate in the dispute. Senator Mitchell is mediating in Northern Ireland. schlichten...

  • Conjunctions / Konjunktionen

    Konjunktionen (conjunctions) als Bindewörter Bei den Konjunktionen wird zwischen zwei Typen unterschieden: der nebenordnenden Konjunktion: sie verbinden Wörter, Satzteile oder zwei Hauptsätze der unterordnenden Konjunktion: sie leiten einen Nebensatz ein und können Haupt- und Nebensatz verbinden. Nebenordnende Konjunktion (coordinating conjunction) Zu den nebenordnenden Konjunktionen (coordinating conjunctions) gehören: and · both … and · or · either · but · neither … nor · not only … but also. Nebenordnende Konjunktionen verbinden Wörter, Satzteile oder zwei Hauptsätze miteinander. Beispiele...

  • Conquista

    Conquista, die Eroberung und Unterwerfung Mittel- und Südamerikas im 16. Jahrhundert durch die Spanier. Die Eroberer werden auch Conquistadoren genannt. Die Eroberungen 1494 grenzten Portugal und Kastilien im Vertrag von Tordesillas ihre Interessensphären im Atlantik ab. Der Spanier Hernán Cortés (*1485, †1547) verließ 1519 Kuba mit einer kleinen Flotte und wenigen Soldaten, um zur Eroberung Mexikos aufzubrechen. 1521 wurde die Hauptstadt der Azteken Tenochtitlán von Hernán Cortés und seinen Truppen eingenommen. Es folgten weitere Kriegszüge zur Unterwerfung Mexikos und der Hinrichtung des...

  • Conrad, Joseph

    Joseph Conrad, in Polen geborener Romanautor und Autor von Kurzgeschichten, geb. am 03.12.1857 in Berdyczów bei Kiew (heute Ukraine), gest.am 03.08.1924 in Bishopsbourne, Kent, England. Werke 13 Romane sowie zahlreiche Kurzgeschichten und Novellen. Wichtigste Werke: Lord Jim (1900), Nostromo (1904), Victory (1915), und Heart of Darkness (1902). Themen Äußerst realistische Darstellungen (representation) von inneren Konflikten (interior conflict), verursacht durch dramatische Ereignisse (event) wie Krieg, Unruhen (unrest) und Naturkatastrophen. Viele seiner Figuren fahren zur See (at sea).

  • Consecutio temporum

    Andere Bezeichnung: Zeitenfolge Über das Wort „Consecutio temporum“ Genus, Betonung: die Consecutio temporum Plural: — Abkürzung: — Herkunft: von lat. cōnsecūtiō temporum Abfolge der Zeiten Definition „Consecutio temporum“ oder „Zeitenfolge“ nennt man das Regelsystem, nach dem das richtige Nebensatztempus aus folgenden drei Faktoren abgeleitet werden muss: • relative Zeitstufe des Nebensatz-Ereignisses, • Aspekt des Nebensatz-Ereignisses, • Tempus des übergeordneten Satzes. Die Regeln der Zeitenfolge findest du unter Tempus im Abschnitt (B) „relative Zeitstufe und Cōnsecūtiō temporum“.

  • Contact clause / Relativsatz ohne Relativpronomen

    Definition Ist das Relativpronomen das Objekt (nicht das Subjekt) eines bestimmenden Relativsatzes, wird es besonders in der Umgangssprache häufig weggelassen. Diese Form des Relativsatzes nennen wir contact clause. Beispiele The girl (who) Peter saw at the station was very pretty. Is there anything (that) I can do? You could get out the plates and glasses we’ll need. The house we bought is 350 years old. Ist das Subjekt im Hauptsatz und im Relativsatz jedoch dasselbe, benötigen wir ein Relativpronomen (relative pronoun): The car which / that caused the accident is brand new.

  • Conversion / Konversion

    Definition Ein Wort kann bei gleicher äußerlicher Form in unterschiedlichen Wortarten vorkommen. Diese Art der Wortbildung nennt man conversion (Konversion). Nur aus dem Satzzusammenhang wird die jeweilige Wortart deutlich, also ob ein Wort beispielsweise ein Adjektiv oder ein Substantiv ist. Beispiele I have a wish. I wish you were here. He caught a cold. It is really cold outside. She had a drink. She doesn’t usually drink coffee.

  • Correctio

    Über das Wort „Correctio“ Genus, Betonung: die Correctio Plural: die Correctiones Abkürzung: — Herkunft: von lat. corrēctiō Berichtigung (von corrigere berichtigen) Definition Die „Correctio“ ist ein Stilmittel. Eine „Correctio“ liegt vor, wenn der Autor einen eben gebrauchten Ausdruck als unpassend zurücknimmt und einen richtigeren an dessen Stelle setzt. Beispiele ÷ Sed stupōrem hominis, vel dīcam pecudis, attendite! Doch beachtet die Dummheit dieses Menschen, oder (ich sollte sagen =) besser gesagt: dieses Schafskopfs! (Cicero: Phlippicae 2:30) ÷ Ō clēmentiam populī Rōmānī, seu potius...

  • Coulomb

    Das Coulomb C (nach Charles Augustin de Coulomb) ist die SI-Einheit der elektrischen Ladung. Aus historischen Gründen ist es keine SI-Basiseinheit, sondern als Quotient der Stromstärke-Einheit Ampere und der Zeiteinheit Sekunde definiert: \(1\,\text C = 1\,\dfrac {\text A}{\text s}\)

  • Coulomb-Kraft und Coulomb-Potenzial

    Zwischen zwei punktförmigen elektrischen Ladungen Q1 und Q2 wirkt eine Kraft, deren Stärke dem Produkt der beiden Ladungen direkt und dem Quadrat ihres Abstands r umgekehrt proportional ist und die man die Coulomb-Kraft FC nennt. Mathematisch wird dies durch das Coulomb-Gesetz der Elektrostatik beschrieben: \(F_\text C = \dfrac 1 {4\pi\epsilon} \cdot \dfrac{Q_1Q_2}{r^2}\) Dabei ist die Dielektrizitätskonstante \(\epsilon\) das Produkt aus der elektrischen Feldkonstante \(\epsilon_0\) und der materialabhängingen Dielektrizitätszahl \(\epsilon_\text r\) des Mediums, in dem sich die Ladungen...

  • Cramersche Regel

    Die nach dem Schweizer Mathematiker Gabriel Cramer benannte cramersche Regel ermöglicht die Lösung eines linearen Gleichungssystems (LGS) mithilfe von Determinanten. Da das Verfahren mit zunehmender Zahl von Variablen und/oder Gleichungen schnell ziemlich unübersichtlich wird, werden im Folgenden nur zwei Gleichungen mit zwei Unbekannten betrachtet. Nach der cramerschen Regel hat das LGS (I) \(a_{11}x_1 + a_{12}x_2 = b_1\) (II) \(a_{21}x_1 + a_{22}x_2 = b_1\) mit reellen Koeffizienten aij und bi genau eine Lösung (x1|x2), wenn \(D = \begin{vmatrix} a_{11} & a_{12} \\ a_{21} & a_{22} \end...

  • Creative Writing / Kreatives Schreiben

    Allgemein Im englischsprachigen Raum versteht man unter creative writing z. B. das Schreiben einer Kurzgeschichte oder eines Gedichts. Im Englischunterricht bedeutet es aber oft das Schreiben von "textbezogenen Texten". Ausgehend von einer Bild- oder Textvorlage soll ein neuer, frei gestalteter Text entstehen, der in seinen Anforderungen über die Inhaltsangabe, Analyse oder Bewertung hinausgeht. Solche Aufgabenstellungen werden unter dem Begriff creative writing zusammengefasst. Merkmale Creative writing verlangt die eigenständige Verfassung und Gestaltung eines neuen Textes. Der Zieltext soll...

  • Cross-over

    Crossing-over (Cross-over): ein Stückaustausch zwischen Chromatiden homologer Chromosomen, der in der Prophase I der Meiose stattfindet. Vor dem eigentlichen Austausch treten an identischen Stellen Brüche in den Chromatiden auf; nach Überkreuzung (Chiasma) verheilen die Bruchenden miteinander, sodass das väterliche Chromosom ein mütterliches Chromatidenstück trägt und umgekehrt. Dadurch werden Gene neu kombiniert (Rekombination). Die Überkreuzung tritt als Zufallsereignis mit gleicher Wahrscheinlichkeit an beliebigen Stellen des Chromosoms auf. Daher ist die Häufigkeit des Cross-over zwischen...

  • CSU

    CSU, Abkürzung für Christlich Soziale Union, 1945 in München gegründete politische Partei mit dem offiziellen Namen Christlich Soziale Union in Bayern. Die CSU ist eine selbstständige Partei, bildet allerdings auf Bundesebene seit 1949 im Bundestag mit der CDU eine Fraktionsgemeinschaft (CDU/CSU). Die CSU war seit 1949 in allen Bundesregierungen vertreten, an deren Spitze ein Bundeskanzler der CDU stand. Bei Bundestagswahlen tritt die CSU ausschließlich in Bayern an. Die CDU kann in allen Bundesländern außer Bayern gewählt werden. Die CSU war in vielen Landesregierungen Bayerns vertreten und...

  • Cummings, E.E

    E. E. Cummings, amerikanischer Lyriker, geb. am 14.10.1894 in Cambridge, Massachusetts, gest. am 03.09.1962 in North Conway, New Hampshire. Werke (Auswahl) Cummings' wichtigste Werke sind No Thanks (1953) und Ninety-Five Poems (1958). Charakteristisch für seine Gedichte ist u.a. der Nichtgebrauch (non-use) von Großbuchstaben, eine eigenwillige (eccentric) Interpunktion und ein kindlich unschuldiger (childlike innocent) Gestus. Themen Cummings' Gedichte entspringen dem Protestantismus und der Tradition der wirtschaftlichen Eigenständigkeit (economic self-sufficiency), die typisch für Neuengland...

  • Cytochrome

    Cytochrome: Enzyme der Atmungskette, die ebenso wie die Flavoproteine zur Gruppe der Oxidoreduktasen zählen. Es sind Hämoproteide, die aufgrund ihrer Lichtabsorption entdeckt wurden. Sie kommen in allen lebenden Zellen vor und sind v. a. an Mitochondrien gebunden.

  • Cytokine

    Cytokine: auf Zellfunktionen regulatorisch wirkende Proteine, die meist von verschiedenen Zelltypen gebildet werden und auch mehrere Zelltypen beeinflussen. Überschneidungen im Wirkprofil beugen Störungen durch Ausfall einzelner Cytokine vor. Biosynthese und Freisetzung werden sowohl durch andere Cytokine als auch durch äußere Faktoren gesteuert. Als Interleukine werden Cytokine bezeichnet, die vorzugsweise die Leukocytenfunktion stimulieren. Das von Makrophagen gebildete Interleukin-1 (IL-1) fördert die Vermehrung von B- und T-Lymphocyten. IL-2 verstärkt das Wachstum von T-Lymphocyten und die...

  • Cytoplasma

    Cytoplasma (Zellplasma). Die lebendeSubstanz in den Zellen von Tier, Mensch und Pflanze ist das Protoplasma (Plasma). Es setzt sich aus Karyoplasma und Cytoplasma zusammen. Im Lichtmikroskop erkennt man bei einer Amöbe zwei optisch verschiedene Cytoplasmaschichten: das äußere, klare und zähflüssige Ektoplasma (Außenplasma) sowie das innere, körnige Endoplasma (Innenplasma) mit Strömungsbewegungen. Durch elektronenmikroskopische und physikalisch-chemische Untersuchungen ist bekannt, dass das Grundplasma (Hyaloplasma; im Lichtmikroskop ohne erkennbare Strukturen), das v. a. Wasser, Proteine...

  • Cytostatika

    Cytostatika: Substanzen, die das Zellwachstum und die Zellteilung hemmen. Sie greifen meist in den Nucleinsäurestoffwechsel der Zellen ein.