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  • Dawesplan

    Dawesplan, Vereinbarung zur Sicherung der Rückzahlungsfähigkeit europäischer Schuldner an die USA nach dem Ersten Weltkrieg, benannt nach dem amerikanischen Politiker Charles Dawes (*1865, †1951). Mit Abschluss des Dawesplans, der am 1.9.1924 in Kraft trat, wurden als Präzisierung des Versailler Vertrags die Reparationszahlungen Deutschlands auf zunächst 2,5 Milliarden, ab 1927/28 auf 1 bis 1,75 Milliarden Goldmark jährlich festgelegt. Das Deutsche Reich erhielt Kredite zur wirtschaftlichen Stabilisierung. Die endgültige Höhe und Dauer der deutschen Kriegsentschädigung blieb allerdings offen...

  • Demokratie (griechische Antike)

    Demokratie (griechische Antike), Staatsform, die durch die Herrschaft des Volkes charakterisiert ist. Die Art und Weise, wie die Herrschaft in einem Staat organisiert ist, nennt man Staatsform. Die Griechen unterschieden unter anderem zwischen Monarchie (Herrschaft eines Königs), Aristokratie (Herrschaft des Adels) und Demokratie. Griechenland gilt als Wiege der Demokratie. Im 5. Jahrhundert v. Chr. nahmen in zahlreichen griechischen Stadtstaaten (Poleis) alle männlichen Bürger an den Beratungen und Beschlüssen der Poleis teil. Hierin unterscheidet sich die antike oder attische Demokratie von...

  • Deportation

    Deportation, die zwangsweise Verschickung von Menschen von ihren Wohnsitzen in vorbestimmte Aufenthaltsorte durch den eigenen Staat oder eine fremde Besatzungsmacht. Die Deportierten bleiben (anders als bei Ausweisung oder Vertreibung) im Machtbereich des Staates, der die Deportation durchführt. Deportationen dienten vor allem der Beseitigung von nationalen, ethnischen oder politischen Minderheiten. Während des Zweiten Weltkriegs deportierte der NS-Staat über 4,5 Millionen europäische Juden und eine große Anzahl von Angehörigen anderer Bevölkerungsgruppen(z.B. Sinti und Roma, Polen...

  • Deutsche Arbeitsfront

    Deutsche Arbeitsfront, Abkürzung DAF, am 10.5.1933 gegründete nationalsozialistische Organisation, die an die Stelle der Gewerkschaften trat. Die Mitglieder der Gewerkschaften wurden zwangsweise in die DAF eingegliedert. Betriebsräte wurden aufgelöst und durch DAF-Funktionäre ersetzt. Eine Unterorganisation der DAF war Kraft durch Freude. Die DAF war Teil der Umorganisation der Wirtschaft im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie. Das Gesetz über Treuhänder der Arbeit vom 19.5.1933 regelte die Arbeitsverträge. Die Tarifautonomie wurde durch staatlichen Zwang ersetzt. Per Gesetz vom 29.11...

  • Deutsche Demokratische Republik

    Deutsche Demokratische Republik, Abkürzung DDR, der sozialistische deutsche Staat, der von 1949 bis 1990 existierte. Staatsgründung und Staatsorgane Am 7.10.1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik ausgerufen. Bereits 1946 waren in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die SPD zur Sozialistischen Einheitspartei (SED) zusammengeschlossen worden. Damit existierten nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 23.5.1949 zwei deutsche Staaten. Die Regierungen beider Staaten beanspruchten jeweils für sich, alle Deutschen zu vertreten und im...

  • Deutsche Frage

    Deutsche Frage, die Auseinandersetzung um die territoriale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Einheit deutscher Staatsgebiete (deutsche Einheit). Die Entstehung des deutschen Nationalstaats Die deutsche Frage stellte sich nach der Auflösung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation 1806 und dem Wunsch nach einem deutschen Nationalstaat, die sich in der Deutschen Revolution 1848/1849 ausdrückte. Der Versuch der Frankfurter Nationalversammlung 1848, ein demokratisches Deutsches Reich zu begründen, scheiterte am Widerstand der im Deutschen Bund zusammengeschlossenen souveränen...

  • Deutsche Revolution 1848/49

    Deutsche Revolution 1848/49, revolutionäre Aufbruchstimmung und Unruhe in vielen deutschen Städten ab März 1848. Revolutionäre Bestrebungen gab es auch in anderen europäischen Ländern. Vorzeichen Der Versuch des französischen Königs Louis Philippe (*1773, †1850, Herzog von Orléans, König der Franzosen von 1830 bis 1848), die Reformbewegung in seinem Land auszuschalten, löste 1848 die sogenannte Februarrevolution aus, die den König zur Abdankung zwang. Eine provisorische Regierung wurde eingesetzt. Sie rief die Republik aus und verkündet ein allgemeines Wahlrecht. Diese Februarrevolution in...

  • Deutscher Bund

    Deutscher Bund, lockerer Staatenbund aus 35 Fürstentümern und vier Städten, der als Ergebnis der Verhandlungen 1815 auf dem Wiener Kongress unter Führung Österreichs an die Stelle des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation trat. Bundesversammlung Neben den deutschen Fürsten gehörten ihm auch ausländische Herrscher, z.B. der König von Großbritannien als König von Hannover, an. In einer Bundesversammlung trafen sich die Gesandten der Mitgliedsstaaten. Sie tagte als ständiger Kongress in Frankfurt am Main. Bis 1848 wurde es zur Regel, dass sich Österreich und Preußen in allen wichtigen...

  • Deutscher Orden

    Deutscher Orden, 1202 nach Vorbild des Templerordens gegründeter geistlicher Ritterorden. Im 13. Jahrhundert verlegte der Orden seine Missionierungstätigkeit in den baltischen Raum. Auf diese Weise fassten die Ordensritter in Estland, Livland und Kurland Fuß. Ostsiedlung und Missionierung Der Orden begann 1230, von einem polnischen Fürsten beauftragt, sein Eroberungswerk im Kampf gegen die noch heidnischen Preußen. Haupt des Ordens war der Hochmeister, der ab 1309 seinen Sitz von Venedig nach Marienburg in Preußen, ab 1466 nach Königsberg. Der Deutsche Orden kultivierte das Land planmäßig...

  • Deutscher Zollverein

    Deutscher Zollverein, Zusammenschluss von 18 Staaten des Deutschen Bundes unter Führung Preußens im Jahr 1834. Sie schufen damit ein einheitliches Zollgebiet und bauten Zollschranken untereinander ab. Der Nationalökonom und Politiker Friedrich List (*1789, †1846) forderte bereits 1819 den Abbau der Binnenzölle zwischen den deutschen Einzelstaaten. Mit der Gründung des Deutschen Zollvereins war in Deutschland der Grundstein für einen einheitlichen Markt mit geringen Zöllen als Voraussetzung für freien Warenaustausch gelegt. Der nun entstehende Freihandel schuf Absatzmärkte und beschleunigte die...

  • Deutsches Kaiserreich

    Deutsches Kaiserreich, deutscher Staat, der 1871 aus 22 Fürstentümern und drei freien Reichsstädten gegründet wurde und bis zum Ende des Ersten Weltkriegs bestand. Nach der Auflösung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation durch Napoleon 1806 existierte nun wieder ein einheitliches Deutsches Reich, das sich bald zu einer der größten Industriestaaten der Welt entwickelte. Flagge des Deutschen Kaiserreichs: Die Reichsgründung Die Gründung des Deutschen Reichs war das Werk des preußischen Ministerpräsidenten Otto Fürst von Bismarck. Ziel der Politik Bismarcks war es, Preußens...

  • Deutsches Reich (Mittelalter)

    Deutsches Reich (Mittelalter), erstmals während der Regierungszeit Heinrich I. (*um 875, †936, Herzog von Sachsen seit 912, römisch-deutscher König seit 919) aufkommenden Bezeichnung, im Lateinischen „Regnum Teutonicum“ (Reich der Deutschen). Otto I., Heinrichs Sohn, regierte das Deutsche Reich von 936 bis 973. Zu diesem Zeitpunkt bestand es aus fünf Herzogtümern: Sachsen, Lothringen, Franken, Schwaben und Bayern. Nachdem Otto I. 962 in Rom zum Kaiser gekrönt worden war, wurde das Deutsche Reich als Heiliges Römisches Reich (lateinisch „Sacrum Romanum Imperium“) bezeichnet. Der Begriff wurde...

  • Deutsches Reich (Neuzeit)

    Deutsches Reich (Neuzeit), amtliche Bezeichnung des deutschen Staates von 1871 bis 1945. Die Gründung des Deutschen Kaiserreichs Die Gründung des Deutschen Reichs vollzog sich in mehreren Etappen: die Revolution von 1848/49, der Deutschen Krieg von 1866, die Gründung des Norddeutschen Bundes 1867 und der Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Höhepunkt war dann die Ausrufung Wilhelms I. (*1797, †1888, deutscher Kaiser seit 1871 und König von Preußen seit 1861) zum Deutschen Kaiser im Spiegelsaal von Versailles bei Paris am 18.1.1871 sowie die Reichsverfassung des Deutschen Kaiserreichs von 1871...

  • Deutschland (nach 1945)

    Deutschland (nach 1945): Nach dem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland bestimmten zunächst die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs das Schicksal des Landes. Das geteilte Land wurde zu einem Angelpunkt des Ost-West-Konflikts, mit dessen vorläufigen Ende die Wiedervereinigung einherging. Die Nachkriegsordnung von 1945 bis 1949 Bereits während des Zweiten Weltkriegs hatte die Anti-Hitler-Koalition auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 über die Nachkriegsordnung beraten. Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands legten die „Großen Drei“ (USA, Großbritannien und die...

  • Deutschlandlied

    Deutschlandlied, das von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (*1798, †1874) im Jahr 1841 verfasste Gedicht „Lied der Deutschen“. Hoffmann von Fallersleben war Professor in Breslau, wurde aber 1842 wegen der politischen Inhalte seiner Gedichte und Lieder entlassen. 1848 wurde er rehabilitiert, bekam jedoch keine neue Professur. In seinem Gedicht machte von Fallersleben seiner Empörung Luft, dass in Deutschland etwa drei Dutzend souveräne Staaten existierten, in denen überdies von „Recht und Freiheit“ nicht oft die Rede sein konnte. Die drei Strophen wurden nach der Melodie der Kaiserhymne...

  • Deutschlandvertrag

    Deutschlandvertrag, der Vertrag über die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu den drei westlichen Besatzungsmächten USA, Großbritannien und Frankreich vom 26.5.1952. Der Deutschlandvertrag beendete die seit 1945 bestehende Besatzungsherrschaft und regelte in Erweiterung des Besatzungsstatuts die Übertragung der (eingeschränkte) staatlichen Souveränität an die Bundesrepublik Deutschland, da die Rechte und Verantwortung der drei Siegermächte »in Bezug auf Berlin und auf Deutschland als Ganzes einschließlich der Wiedervereinigung Deutschlands und einer friedensvertraglichen Regelung«...

  • Diadochenreiche

    Diadochenreiche, die drei Nachfolgereiche (Diadochen) des Herrschaftsgebiets Alexander des Großen: das Königreich des Ptolemaios I. (*um 366, †283 v. Chr., König des hellenistischen Ägypten seit 305) entlang der nordafrikanischen Küste von Libyen nach Ägypten und Palästina, das Königreich des Seleukos I. Nikator (*um 358,†281 v. Chr., Begründer der Seleukidendynastie) über Syrien, Kleinasien, Mesopotamien und fast ganz Persien sowie das Königreich des Antigonos I. (*um 384, †301 v. Chr., König von Makedonien seit 306 v. Chr.) in Makedonien und Teilen Griechenlands. Da Alexander keine...

  • Diaspora

    Diaspora, die Zerstreuung einer Glaubensgemeinschaft unter die Bekenner anderer Konfessionen. 135 wurde den Juden der Zutritt nach Jerusalem verboten. Sie verteilten sich in zahlreiche Länder der antiken Welt. Es kam zur Gründung von jüdischen Gemeinden bis nach Indien und Afghanistan. Mit der arabischen Herrschaft über Jerusalem (638) endete das Zutrittsverbot für Juden. Als Volk in der Diaspora gehören die Juden den verschiedensten Kulturen an, beeinflussten sie und wurden von ihnen beeinflusst. Dabei entstand ein Netzwerk jüdischer Gemeinden, das sie als Interkontinentalhändler nutzen. Im 9...

  • Diktatur

    Diktatur, Alleinherrschaft. Der Alleinherrscher wird als Diktator bezeichnet. Das Amt des Diktators war in der römischen Verfassung für besondere Krisensituationen vorgesehen. Auf Vorschlag des Senats konnte einer der beiden Konsuln einen Diktator als außerordentlichen Beamten benennen. Seine Amtszeit war auf höchstens sechs Monate beschränkt. Ursprünglich war das Amt zur Abwehr einer Bedrohung von außen gedacht. Die Diktatoren in der späten römischen Republik hatten mit dieser Absicht nichts mehr zu tun. Sulla erhielt im Bürgerkrieg vom Senat 82 v. Chr. die Diktatur auf unbegrenzte Zeit, „für...

  • Dolchstoßlegende

    Dolchstoßlegende, nach 1918 von Nationalisten verbreitete Propaganda. Danach seien an der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg nicht das Militär und die monarchische Führung des Deutschen Kaiserreichs schuld, sondern Demokraten und Sozialisten. Diese seien der unbesiegten Armee in den Rücken gefallen. Viele Deutsche glaubten diese von führenden Militärs verbreitete Lüge, das Deutsche Reich sei nicht an der Front, sondern durch revolutionäre Tätigkeiten der Sozialisten und Sozialdemokraten in der Heimat besiegt („von hinten erdolcht“) worden. Im November 1919 hatte erstmals...

  • Dominikaner

    Dominikaner, von Dominikus (*1170, †1221) 1216 gegründeter Predigerorden. Ursprünglich zur Bekehrung der südfranzösischen Ketzer (Albigenser) errichtet, breitete sich der Orden bis zum Ende des 13. Jahrhunderts auch in Deutschland aus und entfaltete als erster der mittelalterlichen Bettelorden besonders in Städten seine seelsorgerische Tätigkeit. Darüber hinaus beeinflussten die Dominikaner durch ihre Ordensschulen das deutsche Geistesleben im 13. Und 14.Jahrhundert, z. B. durch den Naturforscher, Philosophen und Theologen Albertus Magnus (*um 1200, †1280). Mit Meister Eckhart (*um 1260, †1328...

  • Dorf

    Dorf, ländliche Siedlung mehrerer Hausgemeinschaften von ursprünglich landwirtschaftlich Beschäftigten (Bauern). Siedlungsformen Hauptsiedlungsform im Frühmittelalter waren Einzelhof und Weiler (kleine, unregelmäßige Gruppen von Einzelhöfen). Vereinzelt gab es im Fränkischen Reich auch schon geregelte Ansiedlungen von Königsfreien (Leibeigene des Königs) auf Königsgütern. Mit der wachsenden Bevölkerungszahl im Hochmittelalter setzte ein Konzentrationsprozess ein. Es entstand das Reihendorf oder Haufendorf, das unplanmäßig angelegt und dicht bebaut war. Aus dem Reihen- oder Haufendorf...

  • Dreifelderwirtschaft

    Dreifelderwirtschaft, im Mittelalter aufkommende Bewirtschaftungsform in der Landwirtschaft. Da die meisten Menschen von der Landwirtschaft lebten (rund 80%) und auch die Bevölkerungszahl zunahm, mussten auch Wege zur Ertragssteigerung gefunden werden. Bei der Dreifelderwirtschaft wird das Ackerland eines Dorfs dreigeteilt. Auf einem Feld wird Wintergetreide, auf einem anderen Sommergetreide angebaut, das dritte bleibt ungenutzt (Brache). Dabei wechselten die Anbauformen jährlich, das Feld kann sich also in jedem dritten Jahr erholen. Diese Neuerung bedeutete eine wesentliche Verbesserung im...

  • Dreiklassenwahlrecht

    Dreiklassenwahlrecht, für die Wahl zum Preußischen Landtag geltendes Wahlrecht. Die Wählerschaft wurde nach ihrem Steueraufkommen in drei Klassen eingeteilt. Im Jahr 1893 gehörten 4 Prozent der Wähler zur ersten, 14 Prozent zur zweiten und 82 Prozent zur dritten Gruppe. Das Wahlrecht bevorzugte den zahlenmäßig geringeren, besitzenden Teil der Bevölkerung, während es die ärmere Masse der Bevölkerung politisch benachteiligte. 1903 erhielt die SPD 19 Prozent der Stimmen, jedoch kein einziges Mandat!

  • Dreißigjähriger Krieg

    Dreißigjähriger Krieg, die von 1618 bis 1648 andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen zunächst im Deutschen Reich, dann in ganz Europa. Anhaltende Glaubensfeindschaft Der Augsburger Religionsfrieden von 1555 hatte die Feindschaft zwischen Lutheranern und Katholiken nicht beseitigen können. Zur Verteidigung ihrer Interessen schlossen sich die evangelischen Landesfürsten 1608 zur „Union“ (Protestantische Union) und ein Jahr später die katholischen Fürsten zur „Liga“ (Katholische Liga) zusammen. Beide Bündnisse stellten Heere auf und suchten nach Verbündeten. Frankreich unterstützte die...

  • Drittes Reich

    Drittes Reich, auf den politischen deutschen Schriftsteller Arthur Moeller van den Bruck (*1876, †1925) zurückgehendes politisches Schlagwort. Er prophezeite nach dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und dem Deutschen Kaiserreich unter Otto von Bismarck den Beginn eines Dritten Reichs auf deutschem Boden. Die Nationalsozialisten machten sich diesen Begriff einer politischen Heilserwartung zu eigen, ersetzten ihn jedoch 1939 durch »Großdeutschland« oder »Großgermanisches Reich«. Auch vom „Tausendjährigen Reich“ als Endzustand der deutschen Geschichte und der ewigen Herrschaft des...