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  • Kafka, Franz

    Geboren in Prag am 3.7.1883, gestorben in Kierling (heute zu Klosterneuburg) bei Wien am 3.6.1924: Einer jüdischen Kaufmannsfamilie entstammend, studierte Kafka, dem Wunsch des Vaters folgend, an der Deutschen Universität in Prag Jura, hörte aber auch andere Fächer, u.a. Germanistik. Nach der Promotion (1906) übernahm Kafka 1908 eine Beamtenstelle als Versicherungsjurist bei der Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt in Prag. Zeitgleich veröffentlichte Kafka acht Prosastücke in der Zeitschrift Hyperion. Reisen führten ihn u.a. nach Italien und Paris. 1917 erkrankte Kafka an offener Tuberkulose...

  • Kalendergeschichte

    Eine Kalendergeschichte zählt zu den erzählenden Texten und ist meist nur wenige Seiten lang. Sie ist folglich ein Sammelbegriff für kurze Erzählungen, die Elemente anderer epischer Kleinformen (z.B. Anekdote oder Parabel) in sich vereint. Sie entstand im Zusammenhang mit der Entwicklung des gedruckten Kalenders: seitdem Kalender gedruckt werden, stehen auf der Rückseite der Kalenderblätter neben Rezepten und Ratschlägen auch kurze Erzählungen über unterhaltsame, nachdenklich stimmende Gegebenheiten. Kalendergeschichten sind kurz und interessant, manchmal belehrend und immer einfach zu...

  • Kameraeinstellungen (Film)

    Bei einer Filmanalyse wird auch die Kameraeinstellung bzw. ihre Schärfenbereiche mit einbezogen. Das bedeutet also, wie scharf oder unscharf die Kamera eingestellt ist und welchen Effekt das hat.

  • Kameraperspektive (Film)

    Bei der Kameraperspektive geht es darum, aus welcher Position bzw. Perspektive Personen und Gegenstände gefilmt werden. Dies kann von oben, von unten, aus der Nähe oder der Ferne oder sogar über die Schulter eines anderen sein. Da auch ein Spielfilm ein fiktives Geschehen darstellt, kann er unter ähnlichen Kriterien bearbeitet werden wie ein literarischer Text. Hierbei ist besonders zu beachten, dass der Film ein spezifischer, besonders komplexer "Text" ist, in dem unterschiedliche Teile zusammenwirken wie zum Beispiel Handlung, Sprache und Ton, Bewegung, Musik oder Farbe. Besonders bei der...

  • Kann-Regel

    In manchen Fällen kann ein Komma gesetzt werden (muss aber nicht), wenn es das Textverständnis erleichtert. Die Kann-Regel wird vor allem angewendet auf: das Komma bei Partizipgruppen Beispiel: Sie baten, einen Spaziergang machen zu dürfen. das Komma vor einem mit und, oder, sowie eingeleiteten Hauptsatz Beispiele: Die Sonne scheint, und es ist warm. Hast du heute Zeit, oder kommst du erst morgen? Wenn der Satz ohne Komma unübersichtlich ist oder sogar missverständlich sein könnte, sollte ein Komma als Lesehilfe gesetzt werden. Das gilt auch für den bloßen Infinitiv mit zu. Beispiel: Wir...

  • Kästner, Erich

    Geboren in Dresden am 23.2.1899, gestorben in München am 29.7.1974: Nachdem Kästner 1917 Wehrdienst geleistet und eine Ausbildung zum Volksschullehrer abgeschlossen hatte, studierte er u.a. Germanistik, Geschichte und Philosophie und promovierte 1925. Ab 1922 war er als Redakteur bei verschiedenen Leipziger Zeitungen tätig. Seit 1927 lebte er als Journalist und freier Schriftsteller in Berlin. Obwohl seine Werke am 5. Mai 1933 der nationalsozialistischen Bücherverbrennung zum Opfer fielen und er ab 1942 mit einem totalen Schreibverbot belegt wurde, blieb er in Deutschland. Zeitweise arbeitete...

  • Kasus (Fall)

    Jedes Substantiv innerhalb eines Satzes steht in einem bestimmten Kasus (Fall). Man unterscheidet vier Fälle: Nominativ (1. Fall), Genitiv (2. Fall), Dativ (3. Fall) und Akkusativ (4. Fall). Mithilfe von Fragewörtern lässt sich der jeweilige Kasus erfragen. Nominativ: Wer? - der Junge Genitiv: Wessen? - des Nachbarn Dativ: Wem? - seinem Freund Akkusativ: Wen? - die Bäume

  • Kausalsatz

    Der Kausalsatz gehört zu den Unterarten des Adverbialsatzes. Er gibt den Grund oder die Ursache einer Handlung oder eines Zustandes an und wird häufig durch die Konjunktionen da oder weil eingeleitet. Nach dem Kausalsatz fragt man mit warum oder aus welchem Grund. Beispiele: Ich habe keinen Hunger, da ich gut gefrühstückt habe. Wir treffen uns im Freibad, weil wir am Nachmittag freihaben.

  • Keller, Gottfried

    Geboren in Zürich am 19.7.1819, gestorben in Zürich am 15.7.1890: Keller wuchs als Sohn eines Handwerkers in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf. Seine Versuche, sich 1840-42 in München als Maler ausbilden zu lassen, scheiterten. Er kehrte in die Schweiz zurück und trat in Kontakt zu intellektuellen Kreisen, deren politische Einstellung fortschrittlich-liberal war. Schließlich erhielt Keller ein Stipendium, das es ihm ermöglichte, in Deutschland Geschichte, Literatur und Philosophie zu studieren. 1850-55 lebte er als freier Schriftsteller in Berlin. 1855 kehrte Keller nach Zürich zurück, wo er...

  • Kirsch, Sarah

    Geboren in Limlingerode (Thüringen) am 16.4.1935, gestorben in Heide (Schleswig-Holstein) am 5.5.2013: Kirsch arbeitete nach dem Abitur in einer Zuckerfabrik und studierte zunächst Biologie, dann ab 1963 am Institut für Literatur in Leipzig. Mit ihrem Mann, Rainer Kirsch, veröffentlichte sie 1965 ihren ersten Gedichtband Gespräch mit dem Saurier. Seit 1968 arbeitete Kirsch als freie Schriftstellerin und Journalistin in Berlin. Sie wurde 1976 aus der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) ausgeschlossen, da sie sich für Wolf Biermann eingesetzt hatte. 1977 verließ sie die Deutsche...

  • Kleist, Heinrich von

    Geboren in Frankfurt (Oder) am 18.10.1777, gestorben in Berlin am 21.11.1811: Kleist entstammte einer alten Offiziersfamilie. Seine 1792 begonnene Offizierslaufbahn beendete er 1799, um Philosophie, Physik, Mathematik und Staatswissenschaften zu studieren. 1800 brach er das Studium ab und wurde Dichter. Nach einem unruhigen Wanderleben nahm er 1805 eine Stelle als Beamter in Königsberg an. Nach seiner krankheitsbedingten Beurlaubung 1806 arbeitete er als Journalist für die Kunstzeitschrift Phoenix in Dresden und gab 1810-11 die Berliner Abendblätter heraus. Seine publizistische Arbeit war v.a...

  • Klimax

    Die Klimax zählt zu den rhetorischen Figuren und ist eine sich steigernde Aufreihung von Wörtern oder Satzteilen. Beispiel: Ist Feuer, Pest und Tod, der Herz und Geist durchfähret (Andreas Gryphius Tränen des Vaterlandes)

  • Kommas bei Anrede und Ausruf

    Anreden, Ausrufe und Stellungnahmen (Bejahung, Verneinung, Bitte) werden mit einem Komma abgetrennt oder von Kommas eingeschlossen, wenn sie eingeschoben sind. Beispiele: Ich wünsche dir, liebe Paula, alles Gute zum Geburtstag. Kinder, seid bitte leiser. Was, du kommst nicht? Hm, das tut mir leid.

  • Kommas bei Appositionen und nachgestellten Erläuterungen

    Zusätze und Nachträge werden mit Komma vom Hauptsatz abgetrennt oder von Kommas eingeschlossen. Dies gilt für: Parenthesen (Einschaltungen, Einschübe) Beispiele: Das Obst, wir hatten es gestern erst gekauft, war faul. Wir treffen uns Freitag, 13. Juli, bei mir zu Hause. Appositionen (Substantivgruppen als Nachträge) Beispiele: Jan, ein gut trainierter Läufer, gewann. Ich esse gerne Eis, besonders im Sommer. nachgestellte Erläuterungen mit also, besonders, das ist, das heißt, genauer, nämlich, insbesondere, und zwar, vor allem oder zum Beispiel. Beispiele: Du musst noch aufräumen, und zwar...

  • Kommas bei Aufzählungen

    Allgemein Bei einer Aufzählung trennt das Komma einzelne Wörter, Wortgruppen oder Satzglieder voneinander. Beispiel: Der Koffer enthält Hemden, Pullover, eine Hose, Wäsche, einen Waschbeutel, ein Buch. Sind die Glieder durch nebenordnende Konjunktionen verbunden, wird kein Komma gesetzt. Beispiele: Dies ist ein spannender und kluger Roman. Er kommt entweder heute oder morgen in die Buchhandlungen. Es wird ein Komma gesetzt, wenn die Glieder durch entgegenstellende Konjunktionen wie aber, jedoch, doch oder sondern verbunden sind. Beispiele: Wir fahren nicht nach Bonn, sondern nach Köln. Das...

  • Kommas bei Infinitiv- und Partizipialgruppen

    Bei Infinitiv- und Partizipialgruppen muss ein Komma gesetzt werden, wenn sie durch ein hinweisendes Wort angekündigt oder durch einen Rückverweis wieder aufgenommen werden. Beispiel: Sie brachte drei Tage damit zu, alte Liebesbriefe zu lesen. So, von Zweifeln getrieben, lief er nach Hause. Das Konzert besuchen zu dürfen, das war ihr größter Wunsch. Infinitivgruppen werden durch Komma abgetrennt, wenn sie mit um, ohne, [an]statt, außer oder als eingeleitet werden Beispiele: Er ging, ohne zu grüßen. Dir bleibt nichts anderes übrig, als dich zu entschuldigen. wenn sie von einem Substantiv...

  • Kommas in Satzgefügen

    Nebensätze werden mit Komma vom Hauptsatz getrennt. Beispiele: Wenn du willst (Nebensatz), kannst du bleiben (Hauptsatz). Du kannst bleiben (Hauptsatz), wenn du willst (Nebensatz). Ist ein Nebensatz eingeschoben, so wird am Anfang und am Ende des Nebensatzes ein Komma gesetzt. Beispiel: Du kannst (Hauptsatz Teil I), wenn du willst (Nebensatz), bleiben (Hauptsatz Teil II). Hängt von einem Nebensatz ein weiterer Nebensatz ab, werden beide durch ein Komma getrennt. Beispiel: Ich sehe, dass du das Buch bereits gelesen hast (Nebensatz I), das ich dir geliehen habe (Nebensatz II).

  • Kommas in Satzreihen

    Allgemein In einer Satzreihe werden die Hauptsätze durch ein Komma voneinander abgetrennt. Beispiel: Du gehst sofort, wir kommen nach. (Hauptsatz) (Hauptsatz) Man kann ein Komma setzen, wenn die Hauptsätze durch nebenordnende Konjunktionen verbunden sind. Beispiele: Du gehst sofort [,] und wir kommen nach. Entweder nehme ich die roten Paprika [,] oder ich entscheide mich für die gelben. Ein Komma muss gesetzt werden, wenn die Hauptsätze durch entgegenstellende Konjunktionen wie aber, doch, jedoch oder sondern verbunden sind. Beispiele: Er nahm das Buch in die Hand, aber er las nicht. Ich hatte...

  • Konditionalsatz

    Der Konditionalsatz gehört zu den Unterarten des Adverbialsatzes. Er gibt die Bedingung oder Voraussetzung an, unter der eine Handlung stattfindet oder eine Aussage gilt und wird häufig durch die Konjunktionen wenn, falls oder sofern eingeleitet. Nach dem Konditionalsatz fragt man mit unter welcher Bedingung oder unter welcher Voraussetzung. Beispiele:Wenn du willst, gehen wir zusammen in die Stadt. Im Garten müssen die Blumen gegossen werden, falls es nicht regnet. Wir werden mit den Aufgaben bald fertig sein, sofern uns kein Fehler unterläuft.

  • Konflikt

    Der Konflikt ist das tragende Element der Handlung in literarischen Texten, insbesondere im Bereich der Dramatik und Epik. Hinsichtlich der Dramenanalyse können folgende Aspekte untersucht werden: beteiligte Personen Art und Inhalt des Konflikts sowie seine Vorgeschichte (z. B. Vater-Sohn-Konflikt) Katastrophe und Scheitern des Helden In Komödien handelt es sich um Scheinkonflikte, die sich am Ende zum Guten auflösen.

  • Konjugation

    Verben werden im Satz konjugiert (gebeugt). Die Konjugation von Verben ist durch unterschiedliche Merkmale bestimmt: Person und Numerus (Anzahl): ich schreibe, wir schreiben ​Tempus (Zeit): ich schreibe, ich schrieb … Genus des Verbs (Handlungsart): er schreibt eine Geschichte (Aktiv) – eine Geschichte wird (von ihm) geschrieben (Passiv) ​Modus (Aussageweise): er schreibt (Indikativ), er schriebe (Konjunktiv II), er würde schreiben (Ersatzkonjunktiv) Mit einem konjugierten Verb kann man im Satz Unterschiedliches ausdrücken:

  • Konjunktion

    Allgemein Die Bezeichnung Bindewort verweist auf die Aufgabe dieser Wortart im Satz. Mit Konjunktionen kann man Wörter, Satzglieder und Sätze verbinden. Nebenordnende Konjunktionen Diese verbinden gleichrangige Wörter, Wortgruppen und Sätze miteinander. Beispiele: für die Verbindung gleichrangiger Wörter:Maja und Caroline sind gute Freundinnen. für die Verbindung gleichrangiger Wortgruppen:Sie sprechen über die erste Tanzstunde, die letzte Klassenarbeit sowie über allerlei Heimlichkeiten. für die Verbindung gleichrangiger Sätze:Sie kann zwar nicht gut zeichnen, aber dafür kann sie gut singen...

  • Konjunktionalsatz

    Konjunktionalsätze sind Nebensätze, die durch eine unterordnende Konjunktion (dass, wenn, als, ob) mit dem Hauptsatz verbunden werden. Beispiele: Ich glaube, dass ich mein Ziel erreiche. Es ist noch nicht sicher, ob wir in den Urlaub fahren können. Während du schliefst, ist der Besuch eingetroffen. Er freut sich, weil sie heute kommt.

  • Konjunktiv I

    Allgemein Der Konjunktiv I (Möglichkeitsform) wird in Aussagen verwendet, die einen Wunsch, eine Aufforderung oder einen Ausruf ausdrücken. In dieser Funktion wird er in erster Linie in Anleitungen und Anweisungen verwendet. Beispiele: Er ruhe in Frieden. Sie lebe hoch! Man nehme drei Eier und schlage sie schaumig. Man gebraucht die Formen des Konjunktivs I in der indirekten Rede. Beispiel: Er sagte, er habe den Film gestern gesehen. Oft wird in der gesprochenen Sprache auf den Konjunktiv I verzichtet und stattdessen der Indikativ gesetzt, wenn der Nebensatz durch dass oder ein Fragewort...

  • Konjunktiv II

    Allgemein Der Konjunktiv II wird als Ausdruck der Nichtwirklichkeit verwendet. Die Formen des Konjunktivs II kennzeichnen eine Aussage als unwirklich oder irreal und als nur vorgestellt. Beispiele: Wir säßen gerne im Eiscafe. Stell dir vor, morgen wäre dein Geburtstag. In Wunschsätzen drückt der Konjunktiv II aus, dass der Wunsch unerfüllbar ist. Beispiele: (Vor der Prüfung) Wäre die Stunde doch schon vorbei! Hätte ich es nur schon hinter mir! In Konditionalsätzen (Bedingungssätzen) drückt der Konjunktiv II besonders häufig Irrealität (Unwirklichkeit) aus. Man nennt diese Sätze irreale...

  • Konsekutivsatz

    Der Konsekutivsatz gehört zu den Unterarten des Adverbialsatzes. Er gibt die Folge oder die Wirkung eines Geschehens oder Sachverhalts an und wird häufig durch die Konjunktionen sodass oder dass eingeleitet. Nach dem Konsekutivsatz fragt man mit welcher Folge oder mit welcher Wirkung. Beispiele: Leider hatte der Zug Verspätung, sodass ich den Anschlusszug nicht erreicht habe. Wir haben so viel gesehen, dass wir nun völlig erschöpft sind.

  • Konsonant

    Vor oder nach dem Vokal stehen meist andere Laute, die mit dem Vokal gemeinsam klingen. Man nennt solche Laute Konsonanten (Mitlaute). Beispiele: b, c, d, f, g, h, j, k, l Die Konsonanten b, d, g und p, t, k Am Ende einer Silbe oder am Ende eines Wortes klingen die Konsonanten b, d, g und p, t, k sehr ähnlich oder gleich. Beispiele: er gibt – es fiept, endlich – entweder, Jagd – dunkel, Staub – Lump, Hand – Haut, Berg – Werk Um entscheiden zu können, wie ein Wort geschrieben wird, sucht man ein verwandtes Wort mit eindeutiger Schreibung. Beispiele: lieb ← Liebe, Wald ← Wälder, geduldig ←...

  • Konzessivsatz

    Der Konzessivsatz gehört zu den Unterarten des Adverbialsatzes. Er gibt eine Einräumung zu einem Sachverhalt an. Man spricht auch von einem nicht ausreichenden Gegengrund. Er wird häufig eingeleitet durch die Konjunktionen obwohl, obgleich, auch wenn, wenn gleich oder obschon. Man fragt nach ihm mit trotz wessen oder trotz welchen Hindernisses. Beispiele:Obwohl das Wetter schlecht ist, gehen wir wandern. Du hast den Raum verlassen, obschon ich es nicht erlaubt habe.Auch wenn die Arbeit recht schwierig ist, lässt sie sich nicht aus der Ruhe bringen.

  • Kreatives Schreiben

    Darauf kommt es an In den schriftlichen Abiturprüfungen werden verstärkt produktionsorientierte Aufgaben oder Aufgaben zum kreativen Schreiben gestellt. Sie erfüllen unterschiedliche Funktionen und verdeutlichen in besonderem Maße ein Literaturverständnis und die Sensibilität für fiktive Texte. Dabei sollen Sie zeigen, ob Sie sich in die Situation einer bestimmten Figur hineinversetzen können, wie Sie eine bestimmte Textproblematik aus einer anderen Perspektive sehen und ob Sie eigene Gefühle und Gedanken in Sprache fassen können (dies kann auch die Sprachebene aus einem anderen Jahrhundert...

  • Kreuzreim

    Der Kreuzreim folgt dem Schema abab. Bei einem Kreuzreim reimt sich jeder Vers mit dem übernächsten. Beispiel: a Schläft ein Lied in allen Dingen, b Die da träumen fort und fort, a Und die Welt hebt an zu singen, b Triffst du nur das Zauberwort. (Joseph von Eichendorff, Wünschelrute)

  • Kurzgeschichte

    Allgemeines Die Bezeichnung ist eine Lehnübersetzung des amerikanischen Gattungsbegriffs "short story". Mit dieser ist sie aber nicht identisch, da sie in der deutschen Literaturgeschichte von anderen Formen der Kurzprosa (Novelle, Anekdote) abzugrenzen ist. In der deutschen Literatur erlebte die Kurzgeschichte einen Höhepunkt nach dem Zweiten Weltkrieg. Inhaltliche Merkmale Die Geschichte konzentriert auf einen entscheidenden, oft inmitten alltäglicher Gegebenheiten stattfindenden Augenblick im Leben eines Menschen, der auch eine Grenzsituation mit Entscheidungszwang sein kann. Das Geschehen...

  • Kurzreferat/Kurzvortrag

    Allgemein Bei einem Kurzreferat wird nach Absprache (in der Regel ca. 5 bis 10 Minuten) ein kurzer Votrag über ein bestimmtes Thema gehalten. Ziel eines Kurzreferats ist es, dem Publikum (erste) fachliche Informationen zu geben. Somit bietet es sich gut als Einstieg in ein neues Unterrichtsthema an. Tipps zur Erarbeitung eines Referats 1. Informationen beschaffen und ordnen Zunächst einen Überblick über das Thema verschaffen (durch Bücher, Zeitschriften, Internetrecherche, ...) Giederung erstellen: In welche Bereiche lässt sich das Thema einteilen? Wichtiges markieren und herausschreiben...