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  • Qualitative Analyse anorganischer Substanzen

    Hier wird durch bestimmte, für die Ionen der einzelnen Elemente charakteristische Nachweisreaktionen festgestellt, welche dieser Ionen in der Analysensubstanz (z. B. Minerale, Salze) vorhanden sind. Dabei können Vorproben (Flammenfärbung, Phosphorsalzperle) erste Hinweise auf die Zusammensetzung der Probe liefern. Auch das Erhitzen im Glühröhrchen und die Untersuchung der entweichenden Gase sowie das Verhalten gegenüber verdünnter und konzentrierter Schwefelsäure geben vorab wichtige Hinweise.

  • qualitative Analyse organischer Substanzen

    Zur Trennung von Stoffgemischen werden in erster Linie die Destillation, die Chromatografie und die Elektrophorese eingesetzt. Die Brutto- oder Summenformel einer isolierten organischen Substanz wird durch die Elementaranalyse ermittelt. Funktionelle Gruppen wie Carbonyl-, Hydroxyl- oder Aminogruppen können mit chemischen Methoden identifiziert werden.

  • quantitative Analyse organischer Substanzen

    Auch hier werden neben chemischen auch spektroskopische Methoden eingesetzt, mithilfe deren nach Kalibrierung Aussagen über die Menge einer bestimmten Substanz gemacht werden können. Zur Ermittlung des inneren Aufbaus von Festkörpern dient die Kristallstrukturanalyse.

  • quantitative Analytik anorganischer Substanzen

    Klassische Verfahren sind u. a. die Gravimetrie, die Maßanalyse, die Oxidimetrie, die Komplexometrie und die Neutralisationstitration. Heute werden jedoch meist physikalisch-chemische Verfahren, insbesondere die Spektralanalyse, herangezogen.

  • Quarz

    [vermutlich zu mhd. querch »Zwerg«]: Wichtigste Modifikation des Siliciumdioxids SiO2. Quarz kommt in verschiedenen Mineralen (z. B. Bergkristall) und Gesteinen (z. B. Granit) vor und bildet den Hauptbestandteil von Sand und Sandsteinen.

  • Quarzglas

    Aus geschmolzenem Quarz hergestelltes Sonderglas u. a. für Laborgeräte; es ist säurefest, unempfindlich gegen Temperaturänderungen und durchlässig für UV-Strahlen.

  • Quecksilber

    [zu ahd. queck »lebendig«]: Chemisches Element der II. Nebengruppe, Zeichen Hg (griech. hydrargirion »Wasser-Silber«), OZ 80, relative Atommasse 200,59; Mischelement. Physikalische Eigenschaften: Silberglänzendes, bei Raumtemperatur flüssiges Metall, Fp. -38,83 °C, Sp. 356,73 °C, Dichte (bei 20 °C) 13,53 g/cm³. Chemische Eigenschaften: Reines Quecksilber wird bei gewöhnlicher Temperatur von Luft nicht, von oxidierenden Säuren dagegen leicht angegriffen. In seinen meist farblosen Verbindungen tritt es vorwiegend zweiwertig, weniger beständig auch einwertig auf. Quecksilber bildet mit vielen...