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  • Übergangselemente

    (Übergangsmetalle, d-Elemente): Bezeichnung für diejenigen Elemente, deren Atome nur teilweise mit Elektronen aufgefüllte d-Orbitale in der zweitäußersten Hauptenergiestufe besitzen. Die einzelnen Atomarten weisen die Elektronenkonfiguration (n -1) d1–9ns2 (n = 4, 5, 6 und 7) auf. Das Manganatom beispielsweise hat die Elektronenanordnung [Ar] 3d54s2. Es ist also das Atom eines Übergangselementes, denn die fünf 3d-Orbitale, die maximal 10 Elektronen aufnehmen können, sind nur mit fünf Elektronen besetzt. Zu den Übergangselementen gehören in der 4. Periode des Periodensystems der Elemente die...

  • Überspannung

    Bezeichnung für die Erscheinung, dass bei der elektrolytischen Abscheidung eines Stoffs aus Elektrolytlösungen an bestimmten Elektroden oft eine größere Spannung als die theoretische Zersetzungsspannung nötig ist. Große Überspannungen treten z. B. bei der Abscheidung von Wasserstoff auf. Die Überspannung beträgt z. B. an einer Bleielektrode 0,36 V.

  • Ultraviolett

    Abk. UV: Unsichtbare elektromagnetische Wellen, die sich an das violette Ende des sichtbaren Spektrums anschließen. Ihre Wellenlängen liegen etwa zwischen 400 nm (4 • 10–7 m) und 3 nm (3 • 10–9m). Nach kürzeren Wellenlängen schließen sich an das Ultraviolett die Röntgenstrahlen an. Eine natürliche Quelle von Ultraviolettstrahlung ist die Sonne, künstliche Ultraviolettstrahler sind z. B. Wolframbandlampen mit Quarzfenster (kontinuierliches Spektrum), Quecksilberdampflampen (Linienspektrum) und Wasserstofflampen. Ultraviolettstrahlung lässt sich fotografisch und durch Fluoreszenz nachweisen...

  • Umkristallisation

    Ein häufig angewendetes Reinigungsverfahren für unreine chemische Substanzen. Die zu reinigende Substanz wird dabei in einem geeigneten, meist siedenden Lösungsmittel gelöst und durch vorsichtiges Abkühlen oder durch Zugabe anderer Lösungsmittel, in denen die Verbindung schlechter löslich ist, wieder zur Kristallisation gebracht (falls nötig auch durch Zusatz von Kristallisationskeimen). Die Verunreinigungen bleiben in der Lösung und werden vom Kristall nicht eingeschlossen. Eine Voraussetzung für die Umkristallisation ist, dass die Substanz gut kristallisiert und Löslichkeitsunterschiede...

  • Umschlagpunkt

    (Umschlagbereich): Derjenige pH-Wert (pH-Bereich), bei dem die Konzentration des gefärbten Indikatorions R– (Indikatoren) ebenso groß ist wie die Konzentration des anders gefärbten oder ungefärbten nicht dissoziierten Indikators HR. Die Existenz der beiden Indikatorformen nebeneinander ruft bei der zu titrierenden Lösung eine deutliche Farbänderung hervor, die den Endpunkt der Titration anzeigt.

  • ungesättigte Verbindungen

    Bezeichnung für Stoffe mit Mehrfachbindungen (Doppel-, Dreifachbindung) zwischen einzelnen Atomen (z. B. ungesättigte Kohlenwasserstoffe) oder Stoffe mit nicht abgesättigten Valenzen (z. B. Kohlenstoffmonooxid, CO). Charakteristisch für solche Verbindungen sind Additionsreaktionen oder Polymerisation, wobei die Mehrfachbindung aufgehoben wird.