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Methoden - Französisch einfach erklärt!

Was sind Methoden?

Das Wort Methode kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet soviel wie Weg zu einem Ziel. Eine Methode hilft also dabei, ein Ziel zu erreichen. Du kennst Methoden auch aus dem Alltag: Die beste Methode, um Vokabeln zu lernen, kann für dich das mehrfache Aufschreiben der einzelnen Worte sein, für deinen Freund ist aber vielleicht der beste Weg, Wörter zu erlernen, indem er sich Bilder zu den Bedeutungen überlegt. Das Ziel ist aber für beide Lerner gleich: am Ende den Wortschatz zu kennen.

Welche Methoden gibt es im Französischunterricht?

Man unterscheidet im Fremdsprachenunterricht allgemein zwischen

Kompetenzen benötigt man, um Gesprochenes und Geschriebenes in der Fremdsprache zu verstehen, aber auch um sich selbst verständlich zu machen, also um im Ausland auf Französisch zurechtzukommen. Darunter fallen neben dem Sprechen auch Lesen und Gehörtes erschließen zu können.
Strategien sind praktische Wege und Strukturen, um zu dem Ziel zu gelangen, sicher auf Französisch kommunizieren zu können. Darunter fallen praktische Dinge wie Arbeitstechniken anzuwenden und den Wortschatz zu beherrschen.

Wann werden welche Methoden benutzt?

Im Unterricht können ganz verschiedene Methoden hilfreich sein, je nachdem, was deine Aufgabe ist. Im Laufe deines Schülerlebens wirst du ganz verschiedene Aufgaben zu bearbeiten haben, aber das Gute ist: Einmal gelernte Methoden lassen sich auf ganz unterschiedliche Aufgaben anwenden. Nehmen wir zum Beispiel den klassischen Fall im Französischunterricht: Du sollst einen Text lesen und dazu Fragen beantworten. Dafür ist es zuerst einmal wichtig, den Text zu verstehen. Auch wenn du gezielte Fragen zum Text beantworten musst, ist es hilfreich, in einem ersten Schritt herauszufinden, worum es grob geht. Danach erst solltest du auf die Details eingehen. Dafür musst du nebenbei Wörter erschließen, denn du wirst in Texten immer auf unbekannten Wortschatz stoßen. Mit den richtigen Methoden wird dir nichts Wichtiges mehr entgehen.

Oft gibt es nach der Lektüre eines Textes die Aufgabe, einen bestimmten Aspekt, etwa den Charakter oder die Darstellung einer Person, aus dem Text herauszuarbeiten und das an Textstellen zu belegen. Neben dem Wissen, wie du eine bestimmte Textsorte analysierst (etwa erzählende Texte, Gedichte oder Lieder ...), musst du dann auch wissen, wie du richtig zitierst und womöglich Wörter umschreibst oder sie im Wörterbuch nachschlägst, wenn du sie nicht umschreiben kannst.

Meist soll nach der Erarbeitung eines Textes etwas geschrieben werden: zum Beispiel das Ende der Geschichte entwickeln oder einen inneren Monolog verfassen. 

Methoden in Französisch

Viele Methoden kennst du vielleicht schon aus dem Englischunterricht und kannst sie beim Lernen einer neuen Fremdsprache nutzen. Im Gegensatz zur Grammatik, wo du Regeln und Ausnahmen vorgegeben hast, die du gezielt lernst und anwendest, sind die Methoden ein breites Feld, das man während des Erlernens einer Sprache immer wieder benötigt, ohne es eigentlich zu merken: Wenn du zum Beispiel einen Film auf Französisch siehst, wendest du automatisch dein Wissen zum Hör- und Sehverstehen an. Wenn du dann einer deutschen Freundin von diesem Film berichtest, bist du bereits mitten in der Sprachmittlung und gleichzeitig dabei eine Zusammenfassung zu erstellen ... 

Du siehst: Methoden werden meist unbemerkt trainiert und helfen dir ein Leben lang.