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Kompetenzen einfach erklärt

Was sind Kompetenzen beim Französischlernen?

Kompetenzen sind allgemein gesagt Fähigkeiten. Beim Französischlernen kommt es auf verschiedene Kompetenzen an. Manche davon fallen dir vielleicht leichter als andere. Vielleicht kannst du gut einfach so auf Französisch drauflos reden, aber wenn du einen Text lesen sollst, verstehst du nur Bahnhof. Aber das Gute ist: Alle Kompetenzen kannst du üben und verbessern!

Was genau unter Kompetenzen im Französischunterricht zusammengefasst wird, erfährst du im Folgenden. 

Welche Kompetenzen gibt es in Französisch?

Die Kompetenzen, auf die es beim Französischlernen ankommt:

  • Schreiben (la production écrite)
  • Sprechen (la production orale)
  • Hörverstehen (la compréhension de l’oral)
  • Leseverstehen (la compréhension de l’écrit)
  • Sprachmittlung (la médiation)

Wann braucht man welche Kompetenz?

Wenn du zum Beispiel ein Hotelzimmer buchen willst oder wissen willst, ob du euren Hund mit in die Ferienwohnung nehmen darfst, musst du mit „echten“ Französinnen und Franzosen in Kontakt treten, und zwar entweder mündlich oder schriftlich. Du kannst einen Brief oder eine E-Mail schreiben, anrufen oder persönlich mit den Leuten sprechen.

In einer Fremdsprache schreiben und sprechen zu können ist grundlegend für die Kommunikation. Aus schriftlichen Prüfungen kennst du schon Schreibaufgaben, aber mündliche Prüfungen werden immer häufiger anstatt schriftlicher Tests durchgeführt. So wird die Sprech- und Kommunikationsfähigkeit geprüft, auf die es im Ausland eigentlich ja auch ankommt.

Das Hörverstehen brauchst du, wenn du einen Text hörst und wissen willst, worum es darin geht. Das kann eine Lautsprecherdurchsage am Bahnhof sein, die Wettervorhersage im Radio oder natürlich auch die Antwort auf deine Frage, wo es denn bitte zum Arc de Triomphe geht. Das Gute, wenn du mit „echten“ Menschen sprichst: Du kannst sie bitten, das Gesagte noch einmal zu wiederholen. Alles rund ums Hörverstehen findest du auf der Übersichtsseite zum Bereich écouter.

Das Leseverstehen benötigst du, um aus einem geschriebenen Text die für dich wichtigen Informationen herauszubekommen. Du hast zum Beispiel eine Infobroschüre über den Louvre bekommen und willst wissen, wie du am besten an Tickets kommst. Oder im Hotelzimmer liegt ein Infoblatt mit „Dos und Don’ts“ aus und dein Bruder fragt dich: „Darf ich jetzt auf dem Zimmer Ball spielen oder nicht?“ Gezieltes Lesen muss geübt werden – tu das auf unserer Übersichtsseite zur Kompetenz lire.

Du siehst: In unterschiedlichen Situationen braucht man unterschiedliche Kompetenzen.

Wofür braucht man Kompetenzen?

Die genannten Beispiele lassen sich in Kategorien zusammenfassen. Ganz allgemein kann man sagen, dass du die Kompetenzen brauchst, um auf Französisch

  • Informationsangebote zu nutzen;
  • Kontakte herzustellen, aufrechtzuerhalten und zu vertiefen;
  • an einem Gespräch bzw. an einer Diskussion teilzunehmen;
  • wichtige Informationen in der jeweils anderen Sprache zu erfragen und wiederzugeben;
  • Briefe und E-Mails zu verfassen;
  • Texten wichtige Fakten zu entnehmen.

Wann kann ich diese Kompetenzen einsetzen?

Es gibt viele verschiedene Situationen, wo du Kompetenzen wie Hörverstehen oder Leseverstehen nutzen kannst. Wenn du zum Beispiel im Sommer nach Paris in den Urlaub fahren willst, musst du dem Hotel eine E-Mail schreiben, dich im Internet über Sehenswürdigkeiten informieren, vor Ort den Metroplan verstehen und ein Metroticket kaufen, im Café etwas zu essen bestellen, einen Passanten fragen, wie du zum Louvre kommst, und so weiter. Du siehst: Deine Kompetenzen sind gefragt!

Klassenarbeiten zu allen Kompetenzen helfen dir dabei, sicher in die Französisch-Prüfungen zu gehen.