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Lexikon

Grundgesamtheit

7. – 6. Klasse

In der beschreibenden Statistik bezeichnet die Grundgesamtheit das eigentiche Untersuchungsobjekt, also die Menge der Merkmalsträger (Wahlberechtigten, produzierten Werkstücke, Getreidekörner, …), deren Eigenschaften durch die Auswertung einer Stichprobe analysiert werden sollen. Die Elemente der Stichprobe (befragte Wähler, überprüfte Werkstücke, aus dem Silo entnommene Körner, …) sind eine Teilmenge der Grundgesamtheit. Es ist eine wesentliche und nicht immer leicht zu lösende Aufgabe, die Stichprobe so zusammenzustellen, dass sie tatsächlich repräsentativ für die Grundgesamtheit ist. Dies ist dann der Fall, wenn das untersuchte Merkmal als Zufallsvariable in Stichprobe und Grundgesamtheit eine (annähernd) gleiche Wahrscheinlichkeitsverteilung hat.