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Lexikon

Oberfläche

5. Klasse ‐ Abitur

Die Oberfläche ist die äußere Begrenzung eines dreidimensionalen Objekts, also eines Körpers. Sie ist damit selbst ein zweidimensionales Objekt, also eine Fläche. (Analog dazu hat eine zweidimensionale Figur einen eindimensionalen Umfang.) Da die Oberfläche eines Körpers in sich geschlossen sein muss (sonst würde der Körper ja „auslaufen“), ist eine Oberfläche immer gekrümmt oder sie hat „Knicke“ (oder beides).

Beispiele:

  • Die Oberfläche der annähernd kugelförmigen Erde ist gekrümmt, deshalb hat z. B. ein Dreieck mit Eckpunkten am Nordpol, am Äquator in Brasilien und am Äquator in Indien drei rechte Winkel, was bei einem Dreieck in der Ebene unmöglich wäre.
  • Die Oberfläche eines Würfels besteht aus sechs (flachen) Quadraten, die an den zwölf Kanten (Knicken) aufeinandertreffen. Je ein Paar paralleler Seitenflächen steht auf den anderen Paaren senkrecht.

Der gesamte Flächeninhalt der Oberfläche eines Körpers ist der Oberflächeninhalt und wird in cm2 oder einer anderen geeigneten Flächeneinheit angegeben.

Achtung: Für den Oberflächeninhalt benutzt man häufig das Formelzeichen O anstelle des A für allgemeine Flächen. Allerdings besteht dann die Gefahr, das man es mit einer Null verwechselt, vor allem wenn vergessen wird, das „O“ kursiv zu schreiben.


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