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Klassenarbeit

Einen Erzählkern ausformulieren

5. Klasse 45 Minuten
  • Aufgabe 1

    1 Minute

    Der folgende Zeitungsartikel dient als Erzählkern und soll zu einer unterhaltsamen Geschichte ausgestaltet werden. Lies dir den Text gründlich durch.

    Schäferhund rettet Dackel aus Container

    (Dortmund) Ein Schäferhund hat einen hilflos in einem Papiercontainer feststeckenden Dackel  gerettet. Wie die Polizei am Montag mitteilte, witterte der Schäferhund den Artgenossen und zog seine Besitzerin kurzerhand zu dem auf einem Parkplatz stehenden Behälter. Dort habe der Hund erst Ruhe gegeben, als die Frau durch den Einfüllschacht geschaut und zwischen dem eingefüllten Papier den hilflosen Dackel entdeckt habe. Die herbeigerufene Polizei konnte den Dackel schließlich unverletzt befreien. Das Tier war offenbar von einem Tierquäler in den Container geworfen worden.

  • Aufgabe 2

    5 Minuten 4 Punkte
    einfach

    Zum Zeitungsbericht hat sich Paula eine Geschichte überlegt. Diese soll in der Ich-Form verfasst werden. Welche Abschnitte sind im obigen Erzählkern vorhanden?

    1. Meine Mutter will Kuchen backen, ihr fehlt Zucker.
    2. Ich soll Zucker kaufen gehen. Ich nehme unseren Dackel Felix mit. 
    3. Ich binde Felix vor dem Geschäft an. 
    4. Ich kaufe den Zucker und muss lange an der Kasse anstehen.
    5. Ich komme aus dem Geschäft. Felix ist weg.
    6. Ein Schäferhund macht mich auf den Papiercontainer aufmerksam.
    7. Ich gehe zum Container und höre Felix darin winseln.
    8. Die Halterin des Schäferhundes bleibt bei Felix vor dem Container.
    9. Ich laufe nach Hause.
    10. Mama benachrichtigt die Polizei. 
    11. Die Polizei holt Felix aus dem Papiercontainer heraus.
    12. Große Freude.
  • Aufgabe 3

    10 Minuten 6 Punkte
    mittel

    Überlege, wie Paula mit der Geschichte beginnen könnte. Welche der folgenden drei Einleitungen ist am passendsten? Welche würdest du nicht nehmen? Antworte mit einer kurzen Begründung.

    1. Als ich vom Schwimmen nach Hause kam, sagte meine Mutter zu mir: „Kannst du mir im Supermarkt Zucker holen?“ Ich sagte: „Ja!“ und ging mit meinem Dackel Felix los.
    2. „Felix, du musst draußen bleiben. Ich bin gleich wieder da.“ Ich band meinen Dackel an den Fahrradständer und ging in das Geschäft, um für meine Mutter Zucker zu kaufen.
    3. „Wo bleibst du denn nur so lange, Paula? Es kann doch nicht eine halbe Stunde dauern, bis du Zucker im Supermarkt gekauft hast!“ Ich war noch ganz aufgeregt. „Stell dir vor, Mama, jemand hat unseren Dackel in den Papiercontainer geworfen. Jetzt kann er nicht mehr heraus.“
  • Aufgabe 4

    30 Minuten 15 Punkte
    schwer

    Formuliere die Geschichte vollständig aus. Schreibe abwechslungsreich und lebendig, erzeuge Spannung und runde die Erzählung treffend ab. Achte darauf, dass du die Ich-Form bis zum Ende beibehälst. Gib deiner Erzählung abschließend eine passende Überschrift.