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Spannungsquelle

5. Klasse ‐ Abitur

Spannungsquelle ist eine gebräuchliche, aber nicht ganz korrekte Bezeichnung für ein Gerät, das zwischen zwei Punkten, den sog. Klemmen, eine elektrische Spannung bzw. Potenzialdifferenz aufrechterhält.

Eine Spannungsquelle macht sich z. B. elektrochemische (galvanisches Element), elektromechanische (Generator), elektrothermische (Thermoelement) oder anderer physikalische Effekte (Fotozelle, Nuklidbatterie usw.) zunutze.

Eine Spannungsquelle lässt sich durch eine Ersatzschaltung darstellen (Abb.), in der eine ideale, widerstandslose Urspannungsquelle mit der Quellenspannung UQ mit einem Innenwiderstand Riin Reihe geschaltet ist.

Die tatsächlich nutzbare Spannung ist dagegen die Klemmenspannung UK. Man kann eine Spannungsquelle auch als Stromquelle auffassen; die entsprechende Ersatzschaltung besteht aus einem idealen Quellenstrom IQ mit unendlichem Widerstand und parallel geschaltetem inneren Leitwert Gi (Abb.). Beide Schaltungen sind äquivalent, solange \(U_\text Q = I_\text Q \cdot R_\text i = \dfrac{I_\text Q}{G_\text i }\) gilt.

 


Schlagworte

  • #Stromkreis
  • #Elektronik
  • #Elektrotechnik