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Wie du die Sprache eines Zeitungstextes untersuchst


Aufgabe

Untersuche die Sprache des Onlinezeitungstextes „Eine App als Messlabor“ von Benedikt Frank.

http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/google-science-journal-im-test-a-109..., zuletzt aufgerufen am 6. Juni 2016.

Schritt 1: Markiere markante Wörter und Aussagen

Lies den Text am besten mehrmals. Dann fallen dir immer mehr sprachliche Besonderheiten auf. Im ersten Schritt markierst du diese sprachlichen Besonderheiten, damit du sie später leichter wiederfindest. Beispiele dafür sind: sprachliche Mittel (wie rethorische Fragen, Metaphern oder Vergleiche), der Sprachstil (sachlich/neutral, umgangssprachlich, fachsprachlich, ironisch, sarkastisch usw.).

Im vorliegenden Text können wir Folgendes finden:

  • Sprachliches Mittel: rhetorische Frage („Wer hat als Kind nicht gerne die Welt erforscht?“)
  • Umgangssprache („Hinterbänkler“ – einziges Beispiel)
  • Fachsprache/Fachbegriffe („CSV-Datei“, „Chromebooks“, „Android“, „iOS“)
  • Insgesamt sachlich: Es finden sich fast keine sprachlichen Mittel und es wird nur ein Wort der Umgangssprache verwendet, dies unterstützt den sachlichen Sprachstil.

Schritt 2: Deute die Wirkung der Wörter und Aussagen

Wenn du die Sprache eines Textes untersuchst, reicht es nicht, nur die sprachlichen Mittel aufzuzeigen, sondern du musst auch deren Wirkung beschreiben. Mach dir in einem zweiten Schritt dazu kurze Notizen auf einem Extrablatt.

Für den vorliegenden Text können wir Folgendes festhalten:

  • Rhetorische Frage: „Wer hat als Kind nicht gerne die Welt erforscht?“ → Beim Leser einen persönlichen Bezug zum Thema schaffen, Interesse wecken.
  • Umgangssprache: „Hinterbänkler“ → Dem Leser auch auf sprachlicher Ebene auf Augenhöhe begegnen, auf die Lebenswelt des Lesers eingehen und demzufolge auch Wörter des alltäglichen Sprachgebrauches verwenden.
  • Fachsprache/Fachbegriffe: „CSV-Datei“, „Chromebooks“, „Android“, „iOS“ → Können nicht ersetzt werden, da sie feststehen und nicht umschrieben werden können.
  • Insgesamt sachlich → Dem Leser ermöglichen, sich selbst eine Meinung zu bilden, ohne dass die Fakten von der Meinung des Autors gefärbt werden.

Schritt 3: Schreibe deine Analyse

Im dritten Schritt schreibst du deine Erkenntnisse zur Sprache des Textes auf. Achte darauf, dass du die Beziehung zwischen der verwendeten Sprache und deren Wirkung deutlich darstellst.

Der Artikel „Eine App als Messlabor“ von Benedikt Frank ist fast vollständig in einer sachlichen Sprache geschrieben. Dies entspricht den Kriterien für einen Zeitungsartikel. Dem Leser wird es dadurch ermöglicht, sich selbst eine Meinung zu bilden, ohne dass die Fakten von der Meinung des Autors gefärbt werden. Der sachliche Sprachstil lässt sich an der geringen Verwendung von sprachlichen Mitteln und umgangssprachlichen Wörtern festmachen.

Die einzige rhetorische Frage („Wer hat als Kind nicht gerne die Welt erforscht?“) in der Einleitung schafft beim Leser einen persönlichen Bezug zum Thema. Außerdem wird das Interesse geweckt und der Leser zum Weiterlesen animiert. Neben einzelnen Fachbegriffen wie „CSV-Datei“, „Chromebooks“, „iOS“ und „Android“, die nicht ersetzbar sind, findet sich in der Einleitung das umgangssprachliche Wort „Hinterbänkler“. Dem Leser soll damit auch auf sprachlicher Ebene auf Augenhöhe begegnet werden. Der Autor geht auf dessen Lebenswelt ein und verwendet demzufolge auch Wörter des alltäglichen Sprachgebrauchs.

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