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Wie du eine Gedichtanalyse gliederst und verfasst


Schritt 1: Verfasse die Einleitung

Die Einleitung (introduction) hat die Funktion, den Leser mit dem Thema vertraut zu machen und ihm die grundlegenden Informationen an die Hand zu geben, die er zum Verständnis der weiteren Darstellung benötigt. Nenne in der Einleitung die Grundinformationen zu dem Gedicht wie Autor, Titel, Entstehungszeit und Thema.

Schritt 2: Schreibe den Hauptteil

Im Hauptteil untersuchst und diskutierst du – je nach Aufgabenstellung – die verschiedenen Aspekte des Themas in einer angemessenen sprachlichen Darstellung. Achte darauf, deine Darstellung sinnvoll zu gliedern.

Korrekte Darstellung deiner Analyse

  • Bedenke immer, ob deine Beobachtungen relevant für die Analyse bzw. die konkrete Fragestellung sind. Beschreibe nicht nur die Textmerkmale, sondern erläutere ihre Wirkung und Bedeutung für die inhaltliche Aussage des Texts.
  • Verwende Fachbegriffe, wo sie angebracht sind, z. B. bei der Bezeichnung von Stilmitteln. Du musst die Fachbegriffe nicht erklären.
  • Textanalysen und Interpretationen werden im present tense verfasst, auch wenn die Texte selbst in der Vergangenheitsform stehen.
  • Verwende eine sachliche, unpersönliche Sprache. Persönliche Wertungen haben hier ebenso wenig Platz wie umgangssprachliche Ausdrücke.
  • Begründe deine Deutungen, indem du sie aus der Beschreibung der Textelemente so herleitest, dass der Leser deine Interpretation nachvollziehen kann.
  • Belege deine Deutungen mit aussagekräftigen Zitaten aus dem zu untersuchenden Text.

Deine Darstellung sinnvoll gliedern

  • Unterteile den Text in Absätze (paragraphs): Jeder Aspekt bzw. jedes Argument wird ausgearbeitet und, auch äußerlich sichtbar, durch einen eigenen Absatz eingegrenzt.
  • Formuliere topical sentences: Jeder Absatz, d. h. jeder neue Gedanke einer Argumentation oder Untersuchung, wird durch einen topical sentence eingeleitet. Er enthält in der Regel die Hauptaussage des Absatzes. Aus ihm entwickeln sich in logischer Reihenfolge Erläuterungen, Einzelheiten oder auch Einschränkungen der Aussage (general-to-particular structuring).
  • Gliedere Abschnitte durch prägnante Zwischenüberschriften.
  • Betone Aussagen bzw. Argumente durch Hervorhebungen, z. B. durch Unterstreichen.
  • Ordne Abschnitte ggf. durch eine nummerische Aufzählung (1., 2. …).

Schritt 3: Formuliere den Schluss

Je nach Aufgabenstellung hast du für die Gestaltung des Schlussteils mehrere Möglichkeiten:

  • Zusammenfassung der Ergebnisse
  • Abwägen der verschiedenen Standpunkte
  • abschließende Wertung
  • persönliche Stellungnahme
  • Ausblick oder Gegenwartsbezug
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