Direkt zum Inhalt
Lexikon

Linkspartei, Die Linke

1. Lernjahr ‐ Abitur

Linkspartei, Die Linke, 2007 gegründete linke politische Partei durch den Zusammenschluss der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und der SED-Nachfolgepartei PDS.

Während die WASG besonders in Westdeutschland aktiv war, war Die Linkspartei PDS, so der offizielle Name, in den neuen Bundesländern erfolgreich. Die Linke tritt für die Überwindung des Kapitalismus und für einen demokratischen Sozialismus ein.

Die Partei des demokratischen Sozialismus (PDS) ging 1989 aus der SED der DDR hervor und benannte sich 2005 in Die Linkspartei PDS um, bis sie sich 2007 mit der WASG zur Linkspartei, offiziell Die Linke, zusammenschloss.

Herausragende Persönlichkeiten der Linkspartei waren Oskar Lafontaine (*1943) und Gregor Gysi (*1948). Lafontaine vor 1995 bis 1999 SPD-Vorsitzender, überwarf sich aber mit Bundeskanzler Gerhard Schröder (*1944), verließ 1999 Regierung und Partei. Er wurde zum Kritiker des Reformprogramms Agenda 2010 und schloss sich 2005 der WASG an. Von 2007 bis 2010 war Lafontaine Parteivorsitzender der Linkspartei.

Gregor Gysi war 1989 bis 1992 Vorsitzender der PDS, 1990 Abgeordneter der DDR-Volkskammer, nach der Wiedervereinigung von 1990 bis 2000 und seit 2005 Bundestagsabgeordneter, von 2005 bis 2015 auch Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Bundestag, 2005 bis 2009 zusammen mit Oskar Lafontaine.