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Lexikon

Epidemie

5. Klasse ‐ Abitur

Epidemie: stark gehäuftes, örtlich und zeitlich begrenztes Auftreten einer Krankheit (v. a. Infektionskrankheiten). Sind nur kleinere örtliche Bezirke betroffen, spricht man von Endemie, bei Verbreitung über größere Gebiete (Länder, Erdteile) von Pandemie. Eine Epidemie entsteht infolge Massenansteckung mit Krankheitserregern durch verunreinigtes Wasser,  Nahrungsmittel (z. B. Milch), auch durch Staub- oder Tröpfcheninfektion (beim Niesen, Husten, Sprechen) sowie durch Gebrauchsgegenstände oder Dauerausscheider.  Zwischenträger von Krankheitserregern können Tiere sein, z. B. Rattenflöhe (Pest) oder Fiebermücken (Malaria).


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