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Wie du das Perfekt bildest und gebrauchst


Aufgabe

Schreibe den jeweiligen Satz im Perfekt auf. Schreibe dazu, welche Folgen das Geschehen in der Gegenwart haben könnte.

  1. Der Nikolaus aus Schokolade schmilzt.
  2. Luca weiß die Lösung.
  3. Das Essen verdirbt.

Das musst du wissen

Das Perfekt bezeichnet ein Geschehen, das zwar in der Vergangenheit abgeschlossen ist, dessen Folgen aber bis in die Gegenwart reichen.
Du bildest es mit einer konjugierten Form von haben oder sein im Präsens und dem Partizip II (Partizip Perfekt) des Verbs, um das es geht.

  • Ich habe mich in der Bibliothek angemeldet. (Folge: Nun kann ich Bücher ausleihen.)
  • Sie ist den ganzen Weg gelaufen. (Folge: Jetzt ist sie ziemlich müde.)

Ob du haben oder sein verwenden musst, liegt an dem jeweiligen Verb. Die meisten Verben bilden das Perfekt mit haben.
Das Perfekt mit sein bilden dagegen zwei Gruppen:

  • Bewegungsverben (zum Beispiel: gehen, springen, fallen): ich bin gegangen, du bist gesprungen, er ist gefallen
  • Verben der (Zustands-)Veränderung (zum Beispiel: wachsen, aufwachsen, werden): ich bin gewachsen, du bist aufgewacht, er ist (Lehrer) geworden

Schritt 1: Suche das Verb im Satz

Zunächst suchst du das Verb im Satz, denn damit bildest du das Perfekt.

  1. Der Nikolaus aus Schokolade schmilzt.
  2. Luca weiß die Lösung.
  3. Das Essen verdirbt.

Schritt 2: Überlege, ob du haben oder sein brauchst und bilde das Partizip II des Verbs

Im zweiten Schritt überlegst du, ob du haben oder sein brauchst. Bilde dann das Partizip II des Verbs.

  1. Der Nikolaus aus Schokolade schmilzt. → Das Verb schmelzen beschreibt eine Zustandsveränderung, deshalb brauchst du eine Form von sein. Das Partizip II von schmelzen ist geschmolzen.
    Der Nikolaus aus Schokolade ist geschmolzen
  2. Luca weiß die Lösung. → Das Verb wissen braucht eine Form von haben. Das Partizip II von wissen ist gewusst
    Luca hat die Lösung gewusst.
  3. Das Essen verdirbt. → Das Verb verderben kann je nach Zusammenhang das Perfekt mit haben oder sein bilden. In diesem Fall verdirbt das Essen, es verändert also seinen Zustand, du brauchst eine Form von sein. Das Partizip II von verderben ist verdorben.
    Das ist verdorben.

Schritt 3: Analysiere die Folgen

Im dritten und letzten Schritt analysiert du die Folgen des Vorgangs. Die sind nämlich oft der Grund, warum man das Perfekt überhaupt verwendet.

  1. Der Nikolaus ist geschmolzen.
    Folge: Er sieht nicht mehr schön aus.
  2. Luca hat die Lösung gewusst.
    Folge: Er bekommt eine gute Note.
  3. Das Essen ist verdorben.
    Folge: Man kann es nicht mehr essen.

Lösung

  1. Der Nikolaus aus Schokolade ist geschmolzen.
    Folge: Er sieht nicht mehr schön aus.
  2. Luca hat die Lösung gewusst.
    Folge: Er bekommt eine gute Note.
  3. Das Essen ist verdorben.
    Folge: Man kann es nicht mehr essen.
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