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Synchrotronstrahlung

5. Klasse ‐ Abitur

Als Synchrotronstrahlung bezeichnet man die Bremsstrahlung, welche geladene Teilchen in einem Teilchenbeschleuniger abgeben. Der Name kommt von dem Beschleunigertyp „Synchrotron“, mit dem erstmals so hohe Teilchenenergien erreicht wurden, dass diese Strahlung eine Rolle zu spielen begann. Oft wird Synchrotronstrahlung auch als Synonym für Bremsstrahlung allgemein benutzt. Bremsstrahlung wiederum sind ganz allgemein elektromagnetische Wellen, die emittiert werden, wenn bewegte elektrische Ladungen ihren Bewegungszustand ändern.

Früher wurde Synchrotronstrahlung vor allem als unerwünschter Energieverlust bei Beschleunigerexperimenten gesehen. Heute gibt es eine Vielzahl von Anlagen, welche diesen Effekt gezielt herbeiführen, da die Strahlung

  • sehr intensiv und gebündelt ist,
  • ein breites Spektrum vom Infraroten bis weit in den Röntgenbereich hat
  • und durch Variation der Strahlenergie sehr einfach und präzise variiert werden kann.

Schlagworte

  • #Quantenphysi
  • #Medizinphysik
  • #Elementarteilchenphysik