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Magdeburger Halbkugeln

5. Klasse ‐ Abitur

Die Magdeburger Halbkugeln waren ein physikhistorisch bedeutsames Experiment, das der Magdeburger Naturforscher und Bürgermeister Otto v. Guericke Mitte des 17. Jh. hat durchführen lassen, um die Wirkung des Luftdrucks und die Möglichkeit eines Vakuums zu demonstrieren.

Der Aufbau besteht aus zwei hohlen Kupferhalbkugeln mit 42 cm Durchmesser, die sich luftdicht aneinander drücken lassen. Pumpt man den Innenraum mit der ebenfalls von Guericke erfundenen Luftpumpe weitgehend luftleer, erzeugt man also im Inneren ein Vakuum, werden die Halbkugeln durch den äußeren Luftdruck zusammengepresst. Bei dem berühmten Schauversuch von 1657 spannte Guericke an jede Halbkugel je acht Pferde, welche die Halbkugeln nicht voneinander trennen konnten!

Übrigens: Die Erfindung der Luftpumpe war so bedeutsam, dass es am Südhimmel ein eigenes Sternbild „Luftpumpe“ gibt!


Schlagworte

  • #Vakuum
  • #Physikgeschichte