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Republik, Staatsform, bei der sich mehrere Personen oder Institutionen die Staatsgewalt teilen. Sie werden oft durch Wahlen bestimmt und sind an eine Verfassung gebunden.
In einer Republik steht im Unterschied zur Monarchie die Staatsgewalt nicht einer einzelnen Person zu. Eine Republik ist nicht identisch mit einer Demokratie. In einer aristokratischen Republik (z. B. Römische Republik, Florenz um 1450) liegt die Staatsgewalt in den Händen einer bevorzugten Minderheit, in der demokratischen Republik in den Händen des Volkes. 
In einer Republik teilen sich mehrere Personen oder Institutionen sich die Staatsgewalt. Sie werden oft durch Wahlen bestimmt und sind an eine Verfassung gebunden. 
Mit der Absetzung Ludwigs XVI. (*1754, †1793, König von Frankreich von 1774-1792) der wegen Zusammenarbeit mit den ausländischen Feinden der Revolution 1792 unter Arrest gestellt und 1794 hingerichtet wurde, endete in Frankreich die Monarchie und eine Republik wurde ausgerufen.