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Eisenzeit

1. Lernjahr ‐ Abitur

Eisenzeit, Epoche der Menschheitsgeschichte, die in Kleinasien um etwa 1400 v. Chr., in Nordeuropa um 800 v. Chr. begann und mit der römischen Antike um 400 n. Chr. endete. Die Eisenzeit zählt zur Metallzeit.

Eisen hat gegenüber Bronze Vorteile: Es ist härter. So konnte man schärfere Schneiden bei Werkzeugen und Waffen produzieren. Es muss nicht mit anderen Metallen kombiniert werden. Der Übergang zur vorwiegenden Verwendung von Eisen vollzog sich, da aus Eisen Werkzeuge mit schärferen und haltbareren Schneiden hergestellt werden konnten. Außerdem musste es nicht mit anderen, zum Teil nur schwer zu beschaffenden Metallen kombiniert werden. Eisenerzvorkommen waren weit verbreitet.

Da für das Schmelzen der Eisenerze sehr viel höhere Temperaturen nötig waren als für die Herstellung von Bronze, war der Bedarf an Energie in Form von Brennholz oder Holzkohle wesentlich größer. Um 1 Kg Eisen herstellen zu können, benötigte man 10 kg Holzkohle. Für 10 kg Holzkohle wurden 50 kg Holz verbraucht.


Schlagworte

  • #Eisenzeit
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