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Lexikon Chemie

Aluminium

[zu lat. alumen »Alaun«]: Chemisches Element der III. Hauptgruppe, Zeichen Al, OZ 13, relative Atommasse 26,98, Reinelement.

Physikalische Eigenschaften: Silberglänzendes, weiches, dehnbares, elektrisch gut leitendes Metall, Dichte 2,70 g/cm³, Fp. 660,3 °C, Sp. 2519 °C.

Chemische Eigenschaften: Mit Luftsauerstoff bildet sich ein sehr widerstandsfähiger Überzug von Aluminiumoxid, Al2O3, den man auf elektrochemischem Wege verstärken kann (Eloxalverfahren). In seinen Verbindungen tritt Aluminium dreiwertig auf. Aluminiumhydroxid, Al(OH)3, ist amphoter. Aufgrund seines unedlen Charakters ist Aluminiumpulver ein starkes Reduktionsmittel.

Herstellung: Durch Schmelzflusselektrolyse aus Tonerde, Al2O3, die durch Reinigung aus eisenoxidhaltigem Bauxit gewonnen wird.

Verwendung: Rein oder in Form von sehr widerstandsfähigen Legierungen, meist mit Magnesium, z. B. im Haushalt (Küchengeräte), Bauwesen (Tür- und Fensterbeschläge, Fensterrahmen, Armaturen), im Fahrzeug- und Flugzeugbau, in der chemischen Industrie (Behälter, Rohrleitungen, Elektroindustrie (Leitungen, Gehäuse); als Reduktionsmittel z. B. beim Thermitverfahren.
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