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Lexikon

Fortpflanzung

5. Klasse ‐ Abitur

Fortpflanzung (Reproduktion): Bei der Fortpflanzung werden von Elternindividuen Nachkommen erzeugt oder (wie bei der Konjugation) lediglich Erbgut ausgetauscht.  Durch Fortpflanzung wird in der Regel die Zahl der Individuen erhöht (Vermehrung) und die Art erhalten. Man unterscheidet ungeschlechtliche und geschlechtliche Fortpflanzung.

Zur ungeschlechtlichen Fortpflanzung entwickeln sich aus Körperzellen des mütterlichen Organismus durch Zellteilungen (Mitosen) neue Individuen, die den gleichen  Chromosomensatz und damit gleiche Erbanlagen wie der Mutterorganismus erhalten.

Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung werden durch Verschmelzung geschlechtlich unterschiedlicher Einzelzellen (meist Ei- und Samenzelle; Geschlechtszellen,  Befruchtung) neue Individuen gebildet.

Manchmal entstehen auch aus unbefruchteten Eizellen neue Individuen. Diesen Vorgang bezeichnet man als Parthenogenese (Jungfernzeugung).