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Lexikon Geschichte

Frühe Hochkulturen

Frühe Hochkulturen, Gesellschaftsordnungen, die im Gegensatz zu den jungsteinzeitlichen Dorfgemeinschaften Mitteleuropas in der Jungsteinzeit geprägt sind durch eine geplante Landwirtschaft, die z. B. durch Bewässerungssysteme karge Landschaften fruchtbar machte, durch spezialisierte Berufsgruppen, durch eine Verwaltung mit festen Institutionen und professionellen Beamten sowie ein effizientes Steuer- und Abgabensystem sowie durch Schrift, Zeitrechnung, Wissenschaften, Kunst und eine hoch entwickelte Religion. Die frühen Hochkulturen waren meist Stadtkulturen: Städte mit teilweise mehreren hunderttausend Einwohnern und Monumentalbauten.

Um etwa 3000 v. Chr. bildeten sich mit der Verwendung von Schriftzeichen in Ägypten (ägyptische Hochkultur) und Mesopotamien die ersten Hochkulturen. Ähnlich hoch entwickelte Staaten gab es auch in Indien am Indus (um 2500 v. Chr., im heutigen Pakistan) und in China am Huang He, dem Gelben Fluss (um 1500 v. Chr.). Auch die lateinamerikanischen Reiche der Maya (um 1000 v. Chr.), Azteken (um 1200 n. Chr.) und Inka (um 1350 n. Chr.) werden zu den frühen Hochkulturen gezählt.

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