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Lexikon Geschichte

Bestattungsriten (ägyptische Hochkultur)

Bestattungsriten (ägyptische Hochkultur), alle, auch religiös motivierte Handlungen rund um die Bestattung von Toten.

In der ägyptischen Hochkultur musste der Verstorbene vor einem Totengericht vor dem Gott Osiris Rechenschaft über sein Leben ablegen, um im Jenseits weiterleben zu dürfen. Dies entsprach der ägyptischen Religion: Die Ägypter glaubten an viele Götter (Polytheismus) und ein Leben nach dem Tod. Schwester oder Gemahlin des menschenähnlichen Herrn des Totenreichs Osiris (grünhäutig mit Krummstab und Geißel) war die menschenähnliche Göttin Isis mit Thronhieroglyphe auf dem Kopf.

Durch die Mumifizierung der Toten sollte eine Rückkehr der Seele in den Körper ermöglicht werden.

Totentempel und Pyramiden bildeten die Grabstätten der Pharaone. Die bedeutendste Begräbnisstätte der altägyptischen Pharaone ist das Tal der Könige mit über 60 Gräbern, z.B. die Totentempel von Ramses II. und Hatschepsut oder die Gräber von Thutmosis I. und Tutanchamun.

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