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Lexikon Deutsch

Sonett

Das Sonett ist eine Gattungsform der Lyrik und entstand im 14. Jahrhundert in Italien. In Deutschland wurde das Sonett besonders im Zeitalter des Barock, der Romantik und um die Jahrhundertwende verwendet.

Der formale Aufbau folgt strengen Regeln:

  • 14 Zeilen verteilen sich auf zwei Quartette (Vierzeiler) und zwei Terzette (Dreizeiler).
  • Das Reimschema ist abba abba cdc dcd. Es kann jedoch auf vielfache Weise variieren.
  • Meist wird ein jambisches Metrum verwendet.

Die inhaltiche Struktur prägt meist ein antithetischer Aufbau:

  • Die Quartette bauen Spannung auf, indem sie eine Behauptung oder Voraussetzung formulieren.
  • Die Terzette lösen die Spannung, indem sie den Beweis oder die Folgerung darstellen.

Beispiele: Andreas Gryphius Tränen des Vaterlandes (1636), Paul Fleming An sich (1641)

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