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Lexikon Biologie

Konjugation

Konjugation: die Ausbildung einer Plasmabrücke zwischen zwei Bakterien (z. B. Escherichia coli). Durch sie wandert vom Spenderbakterium (Donator) zum Empfänger  (Rezipienten) ein Teil von dessen genetischem Material.

Einzeller, z. B. Wimpertierchen, verwachsen zur Konjugation am Mundfeld, tauschen Zellkerne aus und trennen sich wieder. Dabei zerfällt in jedem Tier der Großkern (Makronucleus); der  Kleinkern (Mikronucleus) macht eine Reifungsteilung (Meiose) durch, an deren Ende 4 haploide Kerne vorliegen; 3 gehen zugrunde. Der übrig bleibende teilt sich noch einmal in einen weiblichen stationären Kern und einen männlichen Wanderkern. Die Wanderkerne werden über die Verwachsungsbrücke ausgetauscht. Sie verschmelzen mit den weiblichen Kernen, und die Tiere trennen sich. Der neue Kern teilt sich mitotisch und bildet wieder Groß- und Kleinkern.

Vorgang der Chromosomenpaarung während der Meiose.

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