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Zeitdilatation

5. Klasse ‐ Abitur

Als Zeitdilatation bezeichnet man in der Speziellen Relativitätstheorie die Tatsache, dass Uhren, die sich relativ zum Beobachter (d. h. zum gerade gewählten Bezugssystem) mit hinreichend großer Geschwindigkeit \(v\) bewegen, aus Sicht dieses Bezugssystems langsamer gehen als in ihrem eigenen Ruhesystem, kurz: „bewegte Uhren gehen langsamer“. Mit der Lichtgeschwindigkeit c gilt für die Zeitspanne T, welche ein Vorgang im sich bewegenden Bezugssystem braucht, und die Zeitspanne T0, die er in seinem Ruhesystem dauert:

\(T = \beta \cdot T_0; \quad \beta = \dfrac 1 {\sqrt{1-v^2/c^2} }\)

Achtung: Man könnte fragen, welche Zeit denn nun die richtige ist, T oder T0. Dies ist aber völlig unphysikalisch – wie lange etwas dauert, hängt eben davon ab, von wo aus man die Zeit misst.


Schlagworte

  • #Relativitätstheorie
  • #Lichtgeschwindigkeit