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[zu griech. isos »gleich«]: Vorsilbe in den Namen von chemischen Verbindungen, die anzeigt, dass eine zu einer anderen (Bezugs-) Verbindung isomere Verbindung (Isomerie) vorliegt. Zum Beispiel ist die Isocyansäure O=C=NH ein Isomer der Cyansäure HO–C≡N. Bei aliphatischen (offenkettigen) organischen Verbindungen wird dasjenige Isomer durch den Vorsatz Iso- (häufig abgekürzt i-) gekennzeichnet, dessen Kohlenstoffkette eine einzige einfache Verzweigung am Ende aufweist. Ein Beispiel dafür ist das Isobutan (nomenklaturgerechte Bezeichnung: 2-Methylpropan).