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Lexikon

Spektroskopie

5. Klasse ‐ Abitur

Die Spektroskopie ist ein oft eingesetztes Hilfsmittel in Physik und Chemie. Dabei wird aus dem Spektrum einer Größe auf die Zusammensetzung oder den Zustand einer Probe geschlossen.

Am weitesten verbreitet ist die Untersuchung von elektromagnetischen Spektren, also der Zerlegung von elektromagnetischen Wellen in die enthaltenten einzelnen Wellenlängen bzw. Frequenzen. Je nach Spektralbereich spricht man z. B. von Infrarot-, optischer, UV-, Röntgen- und Gammaspektroskopie. Es gibt aber auch Ultraschallspektroskopie, Neutronenspektroskopie, Massenspektrometrie und andere Methoden.

Ein Gerät, mit dem man einfallende Strahlung in ihre spektralen Komponenten zerlegen kann, heißt Spektroskop oder Spektralapparat. Die wichtigsten optischen Spektroskope sind das Prisma und der Gitterspektralapparat.

Übrigens: Das menschliche Ohr ist ein sehr empfindliches akustisches Spektroskop, denn einlaufende Schallwellen dringen je nach Wellenlänge unterschiedlich weit in die sog. Schnecke im Innenohr ein – und werden als unterschiedlich „hohe“ Töne wahrgenommen.


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