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Lexikon Physik

Physik

Die Physik (von griech. physikos „die Natur betreffend“) war ursprünglich – in der frühen Neuzeit – ganz allgemein die Lehre von den Naturvorgängen, die aus Messungen und Experimenten auf allgemeine mathematische Gesetzmäßigkeiten schloss. Diese wurden in der Folge vielfach zu abgeschlossenen Theorien weiterentwickelt, aus denen sich im Prinzip alle Naturgesetze mathematisch ableiten lassen,

Als sich später die Naturwissenschaften weiter ausdifferenzierten, wurde die Physik zur Wissenschaft von den Grundkräften Schwerkraft, Elektromagnetismus (und noch später die starke und schwache Kernkraft) und den von ihnen verursachten Erscheinungen. Etwas einfacher ist es allerdings, die Physik einfach als die Wissenschaft zu sehen, die sich mit allen Naturvorgängen beschäftigt, die keine speziellen Themen von Chemie und Biologie sind.

Man unterscheidet zwischen der klassischen Physik, die den Wissensstand etwa gegen Ende des 19. Jahrhunderts darstellt, und der modernen Physik, welche auf der Quantentheorie und der Relativitätstheorie basiert. Allerdings werden auch heute noch Gebiete der klassischen Physik weiterentwickelt, etwa in den Ingenieurwissenschaften oder der Chaostheorie. Und die moderne Physik ist auf der anderen Seite nicht widerspruchsfrei: der heutige Stand der Quantenphysik widerspricht den Grundannahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie und umgekehrt.

Die Methoden der Physik zeichnen sich einerseits durch die besonders enge Verbindung zur Mathematik aus. Andererseits wird in der Physik besonders großer Wert auf den sorgfältigen Umgang mit den unvermeidbaren Messfehlern gelegt. Merke: Kein physikalisches Ergebnis ohne Angabe der Genauigkeit bzw. Fehlergrenzen!

 

 

 

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