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Lexikon Chemie

Gammastrahlen

Gammastrahlen sind sehr kurzwellige elektromagnetische Strahlen und werden meist gemeinsam mit Alpha- oder Betastrahlen ausgesandt. Radioaktive Atomkerne zerfallen nach statistischen Gesetzen. Man kann nicht vorhersagen, welche Kerne innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zerfallen, nur wie viele. Es gilt dabei das Zerfallsgesetz: \(N=N_0 \cdot e^{-\lambda t}\). (N0 Anzahl der noch nicht zerfallenen Atome zum Zeitpunkt 0, N Anzahl der noch nicht zerfallenen Atome zum Zeitpunkt t, λ Zerfallskonstante). Die Zeit, nach der die Hälfte von den ursprünglich vorhandenen Atomen zerfallen ist, wird als Halbwertszeit bezeichnet. Da die beim radioaktiven Zerfall entstehenden Kerne häufig selbst wieder radioaktiv sind und daher weiter zerfallen, ergeben sich Zerfallsreihen, die erst bei einem stabilen Isotop enden. Die beim radioaktiven Zerfall auftretenden Strahlungen (radioaktive Strahlungen) sind für den Menschen äußerst gefährlich. Radioaktive Substanzen müssen deshalb in Bleikammern auf bewahrt werden, da Blei die Strahlen absorbiert. Mit geringer Dosisleistung werden radioaktive Strahlen u. a. zur Krebsbehandlung verwendet.
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