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Lexikon Physik

Mesonen

Mesonen (von griech. mesos „der Mittlere“ [zwischen Leptonen und Baryonen]) sind aus zwei Quarks zusammengesetzte subatomare Teilchen. Sie bestehen immer aus einem Quark und einem Antiquark, von denen jeweils eine die Antifarbe der Farbe des anderen trägt, sodass die Partikel nach außen farbneutral sind. Mesonen haben ganzzahligen Spin, und zwar entweder s = 0 (die Spins der beiden Quarks sind antiparallel) oder s = 1 (Einzelspins parallel). Damit sind sie Bosonen.

Die leichtesten Mesonen enthalten nur u- und d-Quarks. Die Spin-0-Kombinationen sind die Pionen, die es mit der Ladung +e, –e und 0 gibt (\(\pi^\pm\), \(\pi^0\)). Ihre Massen (genauer: Ruheenergien) liegen mit 134 bzw. 139 MeV leicht über der Masse des Myons. Wie das Myon wurden auch die Pionen als Sekundärprodukte der kosmischen Strahlung entdeckt. Die schwersten bekannten Mesonen bestehen aus zwei b-Quarks und haben über 9 GeV Ruheenergie.

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