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Lexikon Chemie

Nuklid

Atomart (Atom) mit einer ganz bestimmten Anzahl von Protonen und Neutronen. Ein Nuklid wird eindeutig gekennzeichnet durch das entsprechende chemische Elementsymbol sowie die Massenzahl (Nukleonenzahl). Diese wird links oben neben das Elementsymbol gesetzt, z. B. 12C, 14C, 81Br. Zusätzlich kann links unten vor das Elementsymbol noch die Ordnungszahl Z geschrieben werden, z. B. \(\ce{_12^6C,\; _6^14C,\; _35^81Br}\).

Nuklide gleicher Ordnungszahl gehören zum selben chemischen Element und stehen deshalb im Periodensystem der Elemente an derselben Stelle. Die zum selben Element zählenden Nuklide werden als Isotope bezeichnet. Die Nuklide, von denen mehrere Tausend bekannt sind, können eingeteilt werden in natürliche und künstliche oder in stabile und radioaktive. Alle künstlichen und einige natürliche Nuklide sind radioaktiv (Radionuklide), d. h., sie zerfallen unter Aussendung von Strahlen mehr oder minder rasch in andere Nuklid (Radioaktivität). Die Elemente bis einschließlich der Ordnungszahl Z = 82 weisen in ihrem natürlichen Vorkommen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur stabile Nuklide auf. Durch Bestrahlung mit energiereichen geladenen Teilchen können jedoch auch von diesen Elementen künstliche Radionuklide hergestellt werden. Die Elemente mit Z = 43, 61 und 83 bis 94 sind natürliche radioaktive Nuklide.
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