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Lexikon Physik

Regenbogen

Ein Regenbogen ist eine in der Atmosphäre auftretende Lichterscheinung in Form eines in den Farben des Spektrums leuchtenden Kreisbogens.

Ein Regenbogen entsteht, wenn die hinter dem Beobachter stehende Sonne eine vor ihm befindliche Regenwolke oder -wand bescheint. Die Sonnenstrahlen werden in den einzelnen Regentropfen gebrochen und in ihre farbigen Bestandteile zerlegt. Außerdem werden sie reflektiert und so in das Auge des Betrachters gelenkt (Abb.).

Bei genau einer Reflexion im Tropfen beträgt der Winkel zwischen dem einfallenden Sonnenlicht und dem zum Betrachter reflektierten Licht 42° (Hauptregenbogen). Bei zwei Reflexionen kan man einen zweiten Bogen sehen, den sog. Nebenregenbogen, der im Winkel von 51° zum einfallenden Sonnenlicht steht.

Regenbogen - Abbildung 1

Regenbögen sieht man auch im Sprühwasser von Springbrunnen oder Wasserfällen, im Spritzwasser eines Schiffsbugs auf See oder in ähnlichen Situationen. Selten treten nachts vom Mond verursachte, sehr lichtschwache Mondregenbögen auf.

Verwandt mit dem Regenbogen sind die sog. Halo-Erscheinungen. Diese werden von Eiskristallen in der hohen Atmosphäre verursacht und können sich in vollständigen Kreisbögen um Sonne und Mond oder auch in sog. Nebensonnen äußern.

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