Bessere Noten mit Duden Learnattack Jetzt kostenlos testen
 

Erschließen eines literarischen Textes: Uwe Tellkamp: „Der Turm“


Aufgabe

  1. Erschließen und interpretieren Sie folgenden Ausschnitt aus Uwe Tellkamps Roman Der Turm! Gehen Sie dabei insbesondere auf Verenas verändertes Verhalten am Ende des Textausschnitts ein! M1 und M2 liefern Ihnen wichtige Hilfen und Hintergrundinformationen.
  2. Zeigen Sie ausgehend von Ihren Ergebnissen vergleichend auf, wie eine Verhaltensänderung in einem anderen literarischen Werk gestaltet wird!

Der Schwerpunkt der Aufgabenstellung liegt auf Teilaufgabe a.

Material:

tellkamp_der_turm.pdf

materialien_zu_tellkamp_der_turm.pdf

Quellen:
Uwe Tellkamp, Der Turm, Frankfurt am Main 32012, S. 196-200
Jürgen Wolf, Besondere Vorkommnisse, in: Klaus Behnke, Jürgen Wolf (Hg.), Stasi auf demSchulhof, Bonn 2012, S. 145 f.
Stefan Wolle, Die heile Welt der Diktatur, Berlin 32009, S. 162 f.

Erlaubte Hilfsmittel: Wörterbücher zur deutschen Rechtschreibung

Lösung

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern […]“ – so steht es in Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und in den Verfassungen moderner Demokratien als Grundrecht fixiert. Ein Eingriff bzw. eine Beschneidung ist strafbar. Auch wenn Menschenrechte allgemeingültig sind, wird häufig in autoritären bzw. totalitären Systemen das Recht auf freie Meinungsäußerung auf dem Papier zwar garantiert, ihre Ausübung wird jedoch nur in den Grenzen der gängigen Ideologie erlaubt und zudem von offizieller Seite überwacht.
Im vorliegenden Ausschnitt aus Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“ wird der Umgang mit der freien, nicht systemkonformen Meinung thematisiert. Dieser Textabschnitt soll im Folgenden erschlossen und interpretiert werden, wobei ein Schwerpunkt auf dem veränderten Verhalten einer der Hauptfiguren dieses Ausschnitts liegt. Im Anschluss wird gezeigt, wie die Verhaltensänderung des Protagonisten in Kafkas „Die Verwandlung“ gestaltet wird. 

In dem vorliegenden Textausschnitt wird eine FDJ-Leitungssitzung an einer erweiterten Oberschule in der DDR beschrieben. Die Sitzung wurde einberufen, nachdem die Schülerin Verena bei einer Klassenarbeit zur Frage, „woran sich die Überlegenheit des Sozialismus über den Kapitalismus erkennen lasse“ (Zitat aus der Vorbemerkung), ein leeres Blatt abgegeben hatte. Im Lauf der Sitzung rückt Verena von ihrer anfänglich bewusst getroffenen Entscheidung ab und unterwirft sich durch eine Ausrede dem Druck des DDR-Systems.
Der Textausschnitt beginnt unmittelbar nach der Herausgabe der Arbeit durch den Geschichtslehrer, Herrn Schnürchel, der Verena einen Ausweg aus dieser Situation anbietet. Verena lehnt ein solches Verhalten jedoch ab. Der Lehrer entscheidet sich daher, eine FDJ-Leitungssitzung einzuberufen. Dies führt zu einer angespannten Situation im Klassenzimmer, wie sich an den Reaktionen der Mitschüler zeigt (Z. 1–12).
Im zweiten Abschnitt (Z. 13–31) beginnt die Sitzung im Russischzimmer, das mit Gegenständen ausgestattet ist, die das ideologische Fundament des Staates repräsentieren. Zudem erscheinen die Mitschüler in ihren FDJ-Hemden. Verena erklärt, warum sie bei der Klassenarbeit ein leeres Blatt abgegeben hat: Sie habe nicht gewusst, was sie hätte schreiben sollen (vgl. Z. 20). Der Klassenlehrer, Dr. Frank, der bei der Sitzung ebenfalls anwesend ist, versucht das Verhalten Verenas als „Blackout“ (Z. 24) zu erklären.
In den Zeilen 32 bis 62 ändert sich aufgrund der Wortmeldung einer Mitschülerin, Swetlana Lehmann, die Stimmung während der Sitzung. Sie wirft Verena eine bewusste Provokation vor, was bei den Mitschülern auf Widerspruch stößt, Verena selbst jedoch aus ihrer apathischen Haltung reißt. Swetlana beharrt auf ihrer Position und möchte sogar einen Beschluss des FDJ-Rats erwirken, um ihn dem Direktor vorzulegen. 
Im folgenden Abschnitt (Z. 63–88) wendet sich Swetlana direkt an einen Mitschüler, Christian, und fragt ihn nach seiner Meinung. Aber auch er, der als Agitator der FDJ eine wichtige Funktion innehat, nimmt Verena in Schutz. Swetlana gibt sich mit Christians Antwort nicht zufrieden und wirft den Anwesenden opportunistisches, eigennütziges Handeln und Desinteresse an der sozialistischen Sache vor.
Im letzten Teil des Textausschnitts (Z. 89–97) weist Herr Schnürchel Swetlana auf ihr unangemessenes Verhalten hin. Er fordert Verena auf, sich abschließend zu dem Fall zu äußern. Sie übernimmt letztlich die vorgegebenen Ausreden der Lehrer und Mitschüler und gibt als Grund für das Abgeben eines leeren Blattes ihr Unwohlsein am Tag der Prüfung an.

Uwe Tellkamp stellt eine für alle Beteiligten sehr unangenehme Situation dar. Die Abgabe des leeren Blattes wird als politisches Statement gegen den Staat DDR verstanden. Der Autor setzt diese bedrückende Atmosphäre auf unterschiedliche Weise sprachlich um.
Es überwiegt ein parataktischer Satzbau, der sich durchgängig in den direkten Reden findet. Hierdurch wird die emotionale Belastung der Sitzungsteilnehmer deutlich. Es gibt nichts zu reflektieren, die Fakten sind klar. Einfache, klar strukturierte Sätze wie im folgenden Beispiel entsprechen dieser Situation augenscheinlich am besten: „‚Vielleicht wollen Sie es mir nachher sagen.‘ […] ‚Ich habe mich nicht unwohl gefühlt.‘ […] ‚Verena.‘“ (Z. 1–6) Gerade der letzte Einwortsatz veranschaulicht die Sprachlosigkeit des Lehrers angesichts des Verhaltens der Schülerin. Ihm ist die Tragweite einer solchen Handlung durchaus bewusst, denn „ein gigantischer Überwachungs- und Repressionsapparat verhinderte jede Abweichung von der ideologischen oder begrifflichen Norm“ (Material 2, Z. 2–4).
Bei der Wortwahl fällt der Fachjargon auf, der den ideologischen Hintergrund der Handlung vermittelt und die Allgegenwart des Staates zeigt: z. B. Begriffe wie „FDJ-Leitungssitzung“ (Z. 8) und „Sputnik- und Pionierlager-Artek-Wandtafeln, Patenbriefe der befreundeten Komsomol-Organisation und eine Maxim-Gorki-Büste aus Gips“ (Z. 14–16). Auffallend ist in diesem Zusammenhang, dass vor allem Swetlana Lehmann die Tendenz hat, in diesem Fachjargon zu sprechen (vgl. z. B. Z. 76–79, Z. 84–88). Sie ist diejenige, die sich systemkonform gibt und dementsprechend auch so spricht. Dadurch gelingt ihr eine Abgrenzung von den anderen, denen es ihrer Meinung nach egal ist, „was in diesem Land verwirklicht werden soll“ (Z. 87). Sie tut dies jedoch nicht bewusst, sondern hat das sozialistische Vokabular verinnerlicht, verwendet es sicher und offenbart sich somit als Repräsentantin des Systems.
In der Figurenrede lassen sich unterschiedliche sprachliche Mittel aufzeigen. So schlägt Swetlana einen ironisch-sarkastischen Unterton an, wenn sie Christian auf seine eigentliche Aufgabe als Agitator hinweist („Schade, daß die schönen Posten schon weg waren, hm? […] Aber so … Als Agitator – da muß man ja wirklich Engagement zeigen, stimmt’s? Farbe bekennen!“, Z. 76–79). Diese Textstelle ist auch ein Beispiel für das elliptische Sprechen der Figuren, das der aufgewühlten Situation entspricht. Dieses Stilmittel findet sich ebenso an anderen Stellen, wenn z. B. Swetlana fragt: „Deine Position, Christian?“ (Z. 63), oder sich Gedanken macht, wem man den Beschluss des FDJ-Rates vorlegen könnte: „Beiden Direktoren. Und der Grundorganisationsleitung.“ (Z. 47) Diese Reduktion auf die wesentlichen Begriffe macht deutlich, welche Brisanz Verenas Verhalten hat und dass es Swetlana um die Verwirklichung der Ideologie geht. Mit Abweichlern kann es ihrer Ansicht nach kein Mitleid geben. Das verdeutlicht auch der Vergleich in Zeile 72 f., mit dem der Erzähler Swetlanas unbeirrbare Haltung deutlich macht: „An Swetlana schien Schnürchels Einwurf vorbeigeflogen zu sein wie ein Insekt, dem man keine Beachtung schenkt, da man sich auf etwas konzentriert.“

Die Ergebnisse der vorangegangenen Analyse lassen sich durch die Untersuchung der Erzähltechnik stützen. Ein personaler Erzähler präsentiert dem Leser den Textausschnitt, wobei überwiegend aus der Perspektive von Christian erzählt wird, z. B.: „Merkwürdig, wie behutsam Schnürchel sein konnte, väterlich, als müßte er seine ungebärdige Lieblingstochter vor sich selbst schützen […]“. (Z. 91–93) Das  personale Erzählen hat eine lenkende Wirkung auf den Leser und vermittelt einen Eindruck von Unmittelbarkeit – als wäre der Leser direkt bei der Sitzung anwesend. Dies wird durch die Schilderung zahlreicher Eindrücke aus Christians Sicht verstärkt. So erfährt man von unbedeutenden Kleinigkeiten wie den „Ringelsocken“ (Z. 2) des Lehrers und dem lockigen braunen Haar Swetlanas (vgl. Z. 63 f.), aber auch von anderen Details, die Christian sehr genau beobachtet. So heißt es: „Sie [Swetlana, Anm. d. Verf.] fixierte Christian, es schien ihm, als ob es sie Kraft kostete, die Lider zitterten kaum merklich, der Blick war nicht stet.“ (Z. 74 f.) Der Leser nimmt die bedrückende Sitzungssituation durch die Augen Christians wahr und scheint dadurch selbst anwesend zu sein. Dies wird durch die asyndetische Reihung, die den Eindruck einer Gleichzeitigkeit des Geschehens hervorruft, verstärkt.
Auch die in der Figurenrede dominierende wörtliche Rede sorgt für den erwähnten Eindruck von Unmittelbarkeit. In diesen Passagen kommt es zur Deckung von erzählter Zeit und Erzählzeit, der Leser ist Teil des Geschehens. Zur Raffung des Erzählten tragen hingegen die Passagen bei, die in indirekter Rede erzählt werden (vgl. z. B. Z. 48–62). Hier erfährt der Leser Dinge, die für das aktuelle Geschehen von eher geringer Bedeutung sind, die jedoch notwendige Ergänzungen zur Gesamtatmosphäre der Situation liefern.

„Es stimmt, was Reina gesagt hat. Ich … hatte Probleme.“ (Z. 96) Mit dieser beinahe gestammelten Aussage rückt Verena von ihrer ursprünglichen Haltung ab und kehrt zur offiziellen ideologischen Linie zurück. Sie nimmt die ihr angebotenen Ausreden an, doch sie steht nicht wirklich hinter dieser Entscheidung, wie im abschließenden Satz deutlich wird: „Verena war blaß jetzt, sie hatte leise gesprochen, mit abgewandtem Gesicht.“ (Z. 96 f.) Zu Beginn des Textausschnitts erscheint Verenas Auftreten ihrem Verhalten am Ende vollkommen entgegengesetzt. Präzise formuliert sie: „Ich habe mich nicht unwohl gefühlt.“ (Z. 4) Dabei weiß sie ganz offensichtlich um die Bedeutung dieser Aussage, denn ihre Stimme ist „brüchig“ (siehe Fußnote 1) und sie muss „sich räuspern“ (Z. 5). Sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen, um sich dem System durch das wiederholte Geständnis, dass sie bewusst ein leeres Blatt abgegeben hat, zu widersetzen.
Dieses Verhalten hat eine unmittelbare Konsequenz in Form der FDJ-Leitungssitzung, denn „die Erziehungsinstitutionen sollten sicherstellen, dass ‚negative‘ Einflüsse kleingehalten und korrigiert werden. […] Um dieses Projekt zu verwirklichen, war die Schule durchdrungen vom Staats- und Parteiapparat“ (Material 1, Z. 4–7). Damit sollte „jede Abweichung von der ideologischen oder begrifflichen Norm“ (Material 2, Z. 3 f.) verhindert bzw. sanktioniert werden. Zunächst lässt sich Verena von dieser Maßnahme aber nicht beeindrucken. Erst als Swetlana auf Verenas Abweichen von der Ideologie (vgl. Z. 32 f.) hinweist, reagiert sie anders als zuvor. Sie „hob den Kopf und musterte Swetlana mit erschrockener Faszination“ (Z. 35). Sprachen sich die Redner zuvor alle direkt bzw. indirekt für Verena aus, so tritt mit Swetlana eine Figur auf, die Verena für ihr Verhalten unbedingt zur Rechenschaft ziehen will. Das wird dadurch verstärkt, dass sie allen Anwesenden eigennütziges Handeln vorwirft: „Das wichtigste für euch ist das Studium, die Karriere, und dafür geht man auch in die FDJ-Leitung! […] Wärt ihr denn auch dabei, wenn es dafür keine Pluspunkte gäbe?“ (Z. 84–87) 
Verenas Verhaltensänderung muss vor dem Hintergrund dieser Aussage gesehen werden. Demnach hat nur derjenige Erfolg, der sich mit dem System arrangiert und sich an der Realisierung der Ideologie aktiv beteiligt. Um ihre private und berufliche Zukunft nicht zu gefährden und angesichts möglicher harter Sanktionen (vgl. hierzu M2, Z. 7 f.) entscheidet sich Verena, von ihrer oppositionellen Haltung und ihrer Meinung abzurücken. Auf erschreckende Weise veranschaulicht dieser Textauszug, dass die DDR „über ein ausbalanciertes und hoch perfektioniertes System von Vor- und Nachkontrollen, von Strafen und Strafandrohungen sowie von Belohnung und Privilegierung der folgsamen Mitläufer und aktiven Mittäter“ (M2, Z. 4–7) verfügte. Verenas Entscheidung, von ihrer ursprünglichen Haltung abzurücken, erscheint menschlich und absolut nachvollziehbar. Sie handelt so, weil sie sich ihre Zukunft nicht verbauen möchte, und erkennt, dass sie dem System nicht einmal ein leeres Blatt entgegensetzen kann, ohne mit drastischen Strafen rechnen zu müssen.

Ein anderes Beispiel für eine Verhaltensänderung findet sich in Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“. Gregor Samsa erwacht eines Morgens und muss feststellen, dass er sich in einen Käfer verwandelt hat. Von Bedeutung im Hinblick auf die Aufgabenstellung ist die Frage, wie sich die Familienmitglieder gegenüber dem Sohn bzw. dem Ungeziefer, als das er nach seiner Verwandlung bezeichnet wird, verhalten. Kaum eine Veränderung findet sich bei den Eltern. Zum Vater hatte Gregor schon in der Vergangenheit keine innige Beziehung. Der Sohn hat stattdessen die Pflichten des Vaters als Familienernährer übernommen. Mit dem Käferdasein des Sohnes findet der Vater wieder in seine ursprüngliche Rolle zurück und übernimmt Verantwortung für die Familie. 
Die wohl bedeutendste Veränderung lässt sich bei Gregors Schwester Grete feststellen. Wie auch um den Rest der Familie hatte er sich um sie gekümmert und war sogar bereit, ihren Musikunterricht zu finanzieren. Nach der Verwandlung versorgt Grete ihren Bruder mit Essen und räumt später sogar die Möbel aus seinem Zimmer, angeblich, damit er sich besser bewegen kann. Gleichzeitig wächst bei ihr jedoch die Abneigung gegen den Käfer, den sie schließlich nur noch mit „es“ bezeichnet. Im Grunde ist sie es, die sein Todesurteil spricht, wenn sie sagt: „Es muss weg.“ Grete kümmert sich nicht mehr um ihn, weil sie erkennt, dass seine Existenz eine Bedrohung für die restliche Familie darstellt. Sie kann in dem Tier nicht mehr ihren Bruder erkennen und stellt nach einer Verletzung des Käfers ihre Fürsorge ein, was letztlich dazu führt, dass er verendet. Nach seinem Tod wird sie vom Erzähler als junge Frau dargestellt, die gemeinsam mit den Eltern einen Neuanfang wagt. Sein Ende ist der Beginn ihres neuen, freien Lebens.
Vergleicht man diese Verhaltensänderung mit derjenigen Verenas in Uwe Tellkamps „Der Turm“, so lässt sich feststellen, dass die Entscheidungen jeweils in extremen Situationen getroffen werden. In beiden Fällen geht es um existenzielle Fragen, die die Zukunft maßgeblich beeinflussen. Unterschiede lassen sich jedoch bei der Frage nach dem Druck von außen erkennen. Verena ist aufgrund der Abgabe des leeren Blattes in der Rolle der Angeklagten, über die gerichtet wird. War sie zuvor frei, wird sie durch ihre Entscheidung, ihre Meinung mithilfe einer fadenscheinigen Ausrede zurückzunehmen, wieder Teil des Systems, gegen das sie opponiert hat. Grete dagegen ist diejenige, die das Urteil über ihren Bruder spricht und sich dadurch befreit.

Das Recht, die eigene Meinung zu äußern, ohne Angst vor Sanktionen von staatlicher Seite haben zu müssen, ist wesentlich für unsere Demokratie. Es ermöglicht eine Diskussion über unterschiedliche Positionen und Haltungen, woraus Erkenntnisse gewonnen werden, die Fortschritt bedeuten. Das Beispiel des Systems DDR, wie es auch von Uwe Tellkamp in seinem Roman dargestellt wird, zeigt die Folgen der Unterdrückung von Meinungen und der Überwachung von Menschen unter Androhung von Strafe. Es kommt zur Selbstaufgabe, zu innerer Distanz. Der Staat scheitert im Umgang mit elementaren Grundrechten, was letztlich zum Scheitern des Staates führt.

Registriere dich, um den vollen Inhalt zu sehen!

VERSTÄNDLICH

PREISWERT

ZEITSPAREND

Weitere Deutschthemen findest du hier

Wähle deine Klassenstufe

Weitere Musterlösungen findest du hier