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Lexikon Chemie

Fotometrie

[zu griech. metron »Maß«]: Eine Methode zur Bestimmung der Konzentration farbiger Lösungen mithilfe des Lichts. Dabei wird ein Lichtstrahl durch die Lösung geschickt und infolge Absorption durch die farbige Lösung geschwächt. Die Intensität des Lichtstrahls wird vor und nach dem Durchtritt gemessen. Aus dem Quotienten der beiden Intensitäten kann der Transmissionsgrad t errechnet werden:

\(t= \frac{durchgelassene Lichtmenge}{eingestrahlte Lichtmenge}\)

Die Anzahl der absorbierten Lichtquanten ist von der Konzentration c der Lösung und von der Länge des Weges, den der Lichtstrahl durch die Lösung zurücklegt (Schichtdicke d) , abhängig. Bei bekannter Schichtdicke kann somit nach dem Lambert-Beer-Gesetz die Konzentration der Lösung errechnet werden:

E = -log t

E = ε · c · d

\(c= \frac {E}{\epsilon d}\)

(E = Extinktion, ε = Extinktionskoeffizient).

In der Praxis verwendet man monochromatisches Licht (Licht einer Wellenlänge), dessen Wellenlänge mit dem Absorptionsmaximum der zu bestimmenden Substanz identisch ist.
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