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Lexikon Physik

Handregeln

Merkregeln, mit denen sich die Richtungen von bestimmten physikalischen Vektorgrößen bestimmen lassen. Je nachdem, ob dabei die rechte oder die linke Hand benutzt wird, spricht man auch von Rechte-Hand-Regeln bzw. Linke-Hand-Regeln.

  • Bei einem stromdurchflossenen geraden Leiter geben die gekrümmten Finger der rechten Hand den Umlaufsinn der magnetischen Feldlinien an, wenn der Daumen in Stromrichtung (vom Plus- zu Minuspol) zeigt.

Handregeln - Abbildung 1

  • Bei einer stromdurchflossenen Spule zeigt der Daumen der rechten Hand in Richtung der magnetischen Feldlinien im Inneren der Spule, wenn die gekrümmten Finger in Richtung des durch die Spule fließenden Stroms zeigen.
  • Lorentz-Kraft: Wenn sich eine positive elektrische Ladung q mit der Geschwindigkeit v durch ein Magnetfeld B bewegt, zeigt der Mittelfinger der rechten Hand die Richtung der Lorentz-Kraft (\(\vec F_{\text L}\)), wenn der Daumen in Bewegungsrichtung (\(\vec v\)) und der Zeigefinger in Feldrichtung (\(\vec B\)) zeigt, sofern alle drei Finger aufeinander paarweise senkrecht stehen.

Handregeln - Abbildung 2

Speziell im letzten Fall wird oft die analoge Linke-Hand-Regel benutzt: Wenn die Ladung nämlich negativ ist, wie z. B. bei Elektronen, nimmt man statt der rechten die linke Hand, um die Richtung zu ermitteln, in welche das durchs Magnetfeld fliegende Elektron abgelenkt wird.

 

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