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Lexikon Physik

Fallbeschleunigung

Die Fallbeschleunigung (Erdbeschleunigung, Schwerebeschleunigung) \(\vec g\) ist die Beschleunigung, die ein Körper im Schwerefeld der Erde erfährt, wenn er sich im freien Fall befindet und der Raum um ihn herum luftleer ist (andernfalls würde der Luftwiderstand der Schwerkraft entgegenwirken).

Die Richtung der Fallbeschleunigung zeigt immer „nach unten“, d. h. in Richtung des Erdmittelpunkts, wobei es kleine Abweichungen aufgrund lokaler Effekte geben kann. Der Betrag g ist nicht überall auf der Erdoberfläche gleich groß, da diese nicht exakt kugelförmig ist und es außerdem Dichteinhomogenitäten in der Erdkruste gibt. Am größten ist g an den geografischen Polen (ca. 9,780 m/2), da dort der Abstand zum Erdmittelpunkt am geringsten ist. Am Äquator beträgt g etwa 9,836 m/2 (ohne Berücksichtigung lokaler Anomalien, außerdem nimmt g mit der Höhe (über Meeresniveau) ab.

Der international festgesetzte Wert der Normfallbeschleunigung beträgt 9,806 65 m/s2

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