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Lexikon Physik

Atmosphäre

Die Atmosphäre (von griech. atmis „Dampf“) ist die Gashülle der Erde, die durch deren Schwerkraft gebunden ist. Die Erdatmosphäre reicht bis in eine Höhe von etwa 3000 km, rund 80 % ihrer Masse von 1,5 Billiarden Tonnen liegen aber unterhalb von 7 km Höhe.

Die Zusammensetzung der vor allem aus Stickstoff und Sauerstoff bestehenden Erdatmosphäre am Erdboden (Tab.) unterscheidet sich sehr von der in größerer Höhe. So findet sich in ca. 20–25 km Höhe eine merklich höhere Konzentration von Ozon. Diese sog. Ozonschicht absorbiert einen wesentlichen Teil der auf die Erde auftreffenden UV-Strahlung. Die um 1980 erstmals gemessene zeitweise Zerstörung der Ozonschicht an den Polen (Ozonloch) geht auf menschliche Einflüsse zurück (z. B. Treibgase in Spraydosen) und konnte erst durch ein weltweites Verbot von ozonschädlichen Substanzen eingedämmt werden. Neben den genannten Gasen enthält die Atmosphäre der Erde noch stark wechselnde Anteile an Wasserdampf (zwischen nahezu 0 und 4 %).

Die Lufthülle der Erde ist je nach Wellenlänge unterschiedlich durchlässig für elektromagnetische Strahlung. Während sie für sichtbares Licht und bestimmte Radiowellen relativ durchsichtig ist, absorbiert sie viele andere Spektralbereiche. Darauf beruhen der natürliche Treibhauseffekt und seine vom Menschen verursachte Verstärkung.

Die astronomische Forschung hat erkannt, dass viele andere Himmelskörper ebenfalls über Atmosphären verfügen, so unsere Nachbarplaneten Venus und Mars oder die Sonne.

Achtung: „Atmosphäre“ ist auch der Name einer veralteten Druckeinheit.

 

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