Duden Learnattack Eltern-Magazin

Wie Sie Ihr Kind optimal beim Lernen unterstützen

Optimale Unterstützung beim Lernen - (©) flickr (©) Robert Couse-Baker

Eltern sind häufig ratlos, wie sie ihre Kinder zum Lernen und Hausaufgaben machen motivieren können und wie sie am besten beim Lernen helfen können. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Kind nicht nur besser zum Lernen motivieren, sondern wie auch Sie mit Ihrem Wissen und Können Ihr Kind optimal beim Lernen unterstützen können.

Abflachende Motivation beim Lernen

Häufig blicken Kinder mit viel Elan und Motivation dem Schulstart entgegen, doch beides geht meist schnell wieder verloren. Der wiederkehrende Schulalltag, der die Kinder langweilt und der Leistungsdruck, der auf ihren Schultern lastet, führen häufig dazu, dass die Kinder die Lust am Lernen verlieren.

Dabei sind viele Schüler anfangs sehr neugierig und lernbereit, ihre Motivation spiegelt sich durchaus in den guten schulischen Leistungen wider. Der erzielte Lernerfolg ist dann eine weitere Motivation, die nächsten Klassenarbeiten und Tests erneut mit positiven Resultaten abzuschließen. Doch der Mix aus dem permanenten Druck, nur gute Noten zu erzielen und nebenbei alle anderen Probleme des Alltags zu bewältigen, sowie dem steigenden Interesse an außerschulischen Aktivitäten können dazu führen, dass die Motivation sich in Frustration wandelt. Findet der Schüler keinen Anschluss mehr ans Unterrichtsgeschehen und den Lernerfolg, kann die Frustration schnell in einen Teufelskreis führen und der schulische Erfolg ist nur schwer wieder aufzuholen.

Gutes Lernklima und eine angenehme, offene Atmosphäre

Wenn Sie merken, dass Ihr Kind im Unterrichtsstoff etwas hinterherhängt, sprechen Sie Ihr Kind offen, aber behutsam darauf an. Lassen Sie Ihr Kind aussprechen und hören Sie ihm zu, was es genau beschäftigt und warum. Welche Hürden gibt es generell und welche Fächer sind besonders problematisch?

Zeigen Sie Verständnis und ermöglichen Sie Ihrem Schützling eine angenehme Lernatmosphäre zu Hause. Manchmal reicht es schon, wenn Ihr Kind einen eigenen Schreibtisch, Ablagen und Ordner hat, mit denen es arbeiten kann. Vielen Schülern fehlt Struktur, um den Überblick zu behalten, und verlieren sich dann in ihrer Zettelwirtschaft.

Zeigen Sie Ihrem Kind ein ordentliches System, wie es am besten mit den Unterrichtsmaterialien umgeht. Schaffen Sie außerdem Ruhe und ausreichend Licht in dem Zimmer, in dem das Kind lernt. Ist es zu unruhig oder tauchen häufiger störende Geräusche auf, entfernen Sie diese Störquellen. Regelmäßiges Lüften ist genauso wichtig, da neuer Sauerstoff neue Energie zum Lernen bringt. Die Zeit zum Lüften eignet sich auch gut dafür, mal eine Pause einzulegen. Pausen sind wichtig, um sich zu erholen, das Gelernte zu verdauen, einen Happen zu essen oder einen kurzen Spaziergang zu machen. Beachten Sie all diese kleinen Hinweise, steht einem guten Lernklima nichts mehr im Weg.

Schaffen Sie Lernziele und Anreize!

Zu dem Versuch, die Motivation zum Lernen zu steigern, gehört ganz besonders das Schaffen von klaren Lernzielen und Anreizen. Dabei geht es nicht darum, von materiellen Geschenken oder Belohnungen in Form von Geld zu sprechen, sondern das Kind darauf aufmerksam zu machen, welche Vorteile ein langfristiger Lernerfolg bringen kann. Wenn Ihr Kind bereits Vorstellungen hat, was es später einmal als Beruf ausüben möchte, könnten gute Noten in bestimmten Fächern dabei von Vorteil sein. Auch Interessen des Kindes sollten nicht unberücksichtigt bleiben, denn nur das, was das Kind tatsächlich interessiert und beschäftigt, verspricht hohe Lernmotivation. Im Klassenzimmer ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Interessen eingeschränkt, da sich Lehrer aufgrund des straffen Stundenplans kaum auf die individuellen Wünsche der Schüler einlassen können.

Ebenso wichtig ist es, sich vor dem Lernen klare Ziele zu setzen. Was will und soll das Kind schaffen? Was muss auf jeden Fall gelernt werden? Welche Resultate sind zufriedenstellend, welche nicht? Manchmal ist es hilfreich, solche Ziele schriftlich festzuhalten. Überlassen Sie Ihrem Kind dabei den Fortschritt oder erstellen Sie gemeinsam eine strukturierte To-do-Liste, die Ihr Kind Schritt für Schritt abarbeiten kann. Achten Sie jedoch darauf, dass die Liste nicht zu lang ist, denn das schafft gleich wieder Demotivation.

Richtig kritisieren und loben

Einer der wichtigsten Punkte ist dem Kind auf dem richtigen Weg zu vermitteln, welche Vorgehensweisen bisher gut und welche nicht so gut waren. Üben Sie Kritik an Arbeiten und Hausaufgaben Ihres Kindes und liefern Sie gleichzeitig neue Ideen und hilfreiche Anregungen beim Lernen. Das ist außerdem eine gute Übung, Ihrem Kind beizubringen, wie es selbst besser und kritischer über die eigenen Hausaufgaben schaut und gegebenenfalls selbst mal Kritik übt.

Vergessen Sie aber nicht, Ihr Kind und seine Leistungen zu loben. Lob ist die wirkungsvollste Möglichkeit, Ihr Kind zum Lernen zu motivieren. Wenn Eltern loben, ist das Kind stolz auf seine Leistungen und auf sich selbst, was ein neuer Motivationsschub ist. Sehen Sie jedoch davon ab, jede Kleinigkeit übermäßig zu loben, da das Kind irgendwann denken könnte, es ist gut genug, und die Motivation dann wieder abfällt.

Auch wenn das Ergebnis der Klassenarbeit mal nicht den Erwartungen entspricht und tatsächlich eine schlechte Note erzielt wurde, ist es Ihre Aufgabe, Ihr Kind zu ermutigen. Ein Ausrutscher passiert jedem Schüler mal und ist kein Grund zur Panik. Aber soll aus den Fehlern soll gelernt werden; daher setzen Sie sich mit Ihrem Kind zusammen und besprechen Sie die Klassenarbeit oder die Korrekturen. Solange das Kind das Gefühl hat, dass Sie ihm – auch bei Versagen – weiterhin den Rücken beim Lernen stärken, wird es sich umso mehr bemühen das nächste Mal wieder bessere Ergebnisse zu erzielen.

Rechtzeitig handeln, wenn es zu schwierig wird

Die Unterstützung der Eltern beim Lernen ist sehr wichtig, da das Kind dadurch merkt, dass der eigene Lernerfolg auch für die Eltern von Bedeutung ist und nicht nur für es selbst oder für den Lehrer. Doch es gibt Situationen oder Phasen, in denen die Hilfe der Eltern nicht mehr ausreicht, um erfolgreiche Schulleistungen zu erzielen. Eltern sollten daher rechtzeitig erkennen, wann das Kind umfangreiche Maßnahmen benötigt, um den Anschluss im Unterricht nicht zu verlieren. Handeln Sie und besprechen Sie mit Ihrem Kind und dem Lehrer die Möglichkeit, sich Nachhilfe als zusätzliche Unterstützung zu suchen. Zu lange zögern Eltern und sehen erst zu spät ein, dass auch sie keinen Nachhilfelehrer ersetzen können, der sich regelmäßig mit den entsprechenden Fächern und Schulstoffen auseinandersetzt und eine gute Hilfe beim Lernen ist.

Möchten Sie und das Kind seine durchschnittlichen Noten auf eine gute oder sehr gute Note anheben, können ebenfalls Nachhilfeangebote in Anspruch genommen werden. Meist jedoch reicht es, wenn das Kind regelmäßig und selbstständig lernt und beispielsweise als Ergänzung mit digitalen Lernplattformen lernt. Auch auf Learnattack.de erhält das Kind vielerlei Möglichkeiten zum Lernen mit Übungen, Anleitungen, Klassenarbeiten und Videos. Dieser bunte Medienmix ermöglicht ein abwechslungsreiches Lernen mit erhöhtem Spaßfaktor und langfristigem Lernerfolg. Schauen Sie rein und lassen Sie sich von Duden Learnattack überzeugen!