Kosten für Nachhilfe senken – so geht’s!

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m Ende eines jeden Schulhalbjahres ist es so weit – die Zeugnisse stehen an! Für viele Schüler beginnt das Bangen um gute Noten und eine Versetzung in die nächste Klassenstufe. Diese Sorge ist nicht unbegründet.

Jährlich müssen im Durchschnitt 250.000 Schüler in Deutschland das Schuljahr wiederholen. Der frühe Leistungsdruck macht vielen Schülern zu schaffen. Der Schulunterricht alleine scheint nicht auszureichen, um den Stoff in den Köpfen der Schüler zu festigen.

Jeder fünfte Schüler bezieht Nachhilfe

Nachhilfekosten senken

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Laut einer Bertelsmann-Studie bezieht mittlerweile jeder fünfte Schüler im Alter zwischen 10 und 18 Jahren Nachhilfe. In den frühen Teenagerjahren sind es sogar um die 25 %, die mit dem Lernaufwand überfordert sind. Deswegen greifen immer mehr Eltern auf professionelle Nachhilfe zurück. Zwar sind Nachhilfemöglichkeiten ausreichend vorhanden, doch bestehen bei Qualität und Relevanz deutliche Unterschiede.

Kosten für Nachhilfe sparen

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Für Eltern zählt vor allem eins: Die Noten sollen sich verbessern und die Versetzung in die nächste Stufe – und ganz am Ende der Schulabschluss – soll erreicht werden. Damit dieses Ziel Realität werden kann, ist es wichtig, dass die Nachhilfe das elterliche Bankkonto nicht zu sehr belastet. Denn je teurer die Nachhilfe, desto größer die Hemmschwelle der Eltern.

Nachhilfe kosten senken

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Dennoch ist eine Zahlungsbereitschaft für Nachhilfe vorhanden.  1,4 Milliarden Euro werden jährlich in Deutschland für Nachhilfe investiert – eine enorme Summe. Doch ist teuer gleich gut? Wie lassen sich die Kosten für Nachhilfe senken? Dieser Beitrag zeigt Ihnen die effektivsten Methoden zur Senkung Ihrer zusätzlichen Bildungsausgaben.

Am Anfang steht die Einsicht

Bevor die Kosten für Nachhilfe gesenkt werden können, sollten Eltern erst mal die genauen Ursachen für das Defizit bei ihren Kindern aufdecken. Um der Sache auf den Grund zu gehen, sollten die richtigen Fragen gestellt werden:

Welche Lücken hat das Kind?

Warum bestehen Schwierigkeiten in diesem Fach?

Welchen sozialen Umgang pflegt das Kind?

 Liegt es vielleicht am Lehrer?

Erst wenn die Ursache herausgefunden wurde, sollte eine Nachhilfe herangezogen werden. Denn man läuft Gefahr, viele Möglichkeiten „auszuprobieren“. Nachdem der dritte Nachhilfelehrer auch nicht gepasst hat, ist das Portemonnaie dann leerer, als einem lieb ist. Wenn Sie die genaue Ursache und die Wissenslücken kennen, lässt sich in den meisten Fällen viel Geld und Zeit sparen.

Bevor Sie nun kostspielige kommerzielle Anbieter für Nachhilfe beauftragen, sollte erst einmal der Familien- und Bekanntenkreis unter die Lupe genommen werden. Vielleicht gibt es eine Tante oder einen guten Bekannten, der eine besondere Befähigung für eines der Fächer besitzt, die aufgeholt werden müssen. Dabei sei jedoch darauf hingewiesen, dass Eltern als Nachhilfelehrer in den meisten Fällen nicht die erhoffte Lösung sind. Das liegt nicht an der fehlenden sachlichen Eignung der Eltern, sondern vielmehr an der emotionalen Bindung zwischen Kind und Elternteil. Diese steht dem Lehrverhältnis oft im Wege.

Günstige Nachhilfe - Möglichkeiten und Ihre Grenzen

Ältere Schüler

Nachhilfe gegen schlechte Noten

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Eine weitere Möglichkeit, wie Sie die Kosten für Nachhilfe senken, ist das Engagieren älterer Schüler. Der Vorteil ist, dass Schüler höherer Stufen häufig ein besseres Verständnis für die Lage und Probleme der Jüngeren haben. Das Verhältnis ist mehr auf Augenhöhe und der Zugang zum Nachhilfeschüler ist offener und einfacher. Nachteilig sind jedoch fehlende pädagogische Kenntnisse sowie der fehlende Überblick über den Wissensstand und die themenübergreifenden Zusammenhänge.

Professionelle Nachhilfe

Kosten senken Nachhilfe

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Professionalität kann günstiger sein, als man denkt. Schaut man sich beispielsweise an Universitäten um, lassen sich dort lehrfähige Studenten finden, die Ihren Dienst schon für 10 bis 15 Euro die Stunde anbieten. Auch pensionierte Lehrer sind eine Quelle für günstige Nachhilfe. Oft haben diese noch Lust, ihre Lehraufgabe fortzuführen und Schülern in Not zu helfen, und wollen eventuell Ihre Rente aufbessern. Auch Lehrerinnen im Mutterschutz stellen eine Möglichkeit dar.

Nachhilfegruppen

Nachhilfe Kosten sparen

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Es besteht auch die Möglichkeit einer Nachhilfegruppe. Somit lassen sich die Nachhilfekosten oft durch die Anzahl der Eltern teilen. Verglichen mit einem kommerziellen Nachhilfelehrer sind diese Optionen weitaus günstiger. Eine herkömmliche Nachhilfestunde kostet in der Regel mindestens 20 bis 25 Euro die Stunde.

G

ängige Anbieter auf dem klassischen Nachhilfemarkt sind Schülerhilfe und Studienkreis. Mit jeweils 1000 Niederlassungen in Deutschland gehören sie zu den Branchenriesen. Hinzukommen viele lokale und regionale Einrichtungen, die Nachhilfe für zu Hause oder stationär anbieten. Für diese Form der Nachhilfe belaufen sich die monatlichen Kosten häufig auf 130 bis 150 Euro pro Kind. Eltern haben also die Qual der Wahl. Doch gibt es auch noch eine modernere Variante, die seit einigen Jahren immer populärer wird, um die Kosten für Nachhilfe zu senken – und zwar die Online-Nachhilfe.

Online - und klassische Nachhilfe im Vergleich

Nachhilfekosten sparen

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Die modernste und unkomplizierteste Variante ist die Nachhilfe über eine Online-Lernplattform. Online zu lernen hat den Vorteil, unabhängig von den Verfügbarkeiten und Lehrzeiten der Nachhilfelehrer zu sein. Außerdem können sich Schüler dann dort aufhalten, wo sie eh die meiste Zeit verbringen – im Internet. Das gesamte Lernmaterial steht einem Schüler rund um die Uhr zur Verfügung. Dabei werden Lernplattformen heute nach didaktisch erprobten Lehrmethoden konzipiert und richten sich nach den aktuellen Lehrplänen der einzelnen Bundesländer. Der Stoff kann online von überall abgerufen werden – Computer und Internetzugang vorausgesetzt. Dabei besteht das Material aus Lernvideos, interaktiven Übungen, Schritt-für Schritt-Anleitungen, Klassenarbeiten sowie Original-Abiturprüfungen mit zugehörigen Musterlösungen – damit bloß keine Langeweile aufkommt.

senken der Nachhilfekosten

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Die monatlichen Kosten belaufen sich bei Plattformen wie Duden Learnattack im Durchschnitt auf 20 Euro. Im Vergleich dazu kostet also eine einzige Nachhilfestunde mit einem Lehrer so viel wie ein ganzer Monat Online-Nachhilfe – ein gravierender Unterschied. Natürlich kann eine Online-Nachhilfe nicht den echten Dialog zwischen einem Lehrer und seinem Schüler ersetzen. Dieses persönliche Verhältnis hat deswegen auch seinen Preis. Welche Methode für den jeweiligen Schüler am besten geeignet ist, sollte jeder für sich herausfinden. Viele Plattformen bieten unverbindliche Teststunden bzw. Testphasen an, in denen die Schüler und Eltern sich mit der modernen Lehrmethode vertraut machen können.

Denn ob klassisch oder modern, Nachhilfe führt nachweislich zu besseren Leistungen. Nach einem halben Jahr schreiben laut einer Studie der Bamberger Universität 84 % der Schüler bessere Noten, nach einem Jahr sogar 91 %. Welche der hier vorgestellten Methoden die geeignete ist, bleibt Ihnen überlassen. Finden Sie es jetzt heraus! Kosten für Nachhilfe senken kann so einfach sein!

Die Youtube-Stars der Schülernachhilfe!