Kreativtechniken

Brainstorming, Mindmap und ABC-Liste. Mit solchen Techniken kannst du deine Kreativität steigern und dein Gehirn dazu anregen, neue Ideen zu entwickeln und Probleme zu lösen. Ein paar dieser Möglichkeiten und Methoden möchten wir dir heute vorstellen.

Was ist eine Idee?

Kreativitätstechniken geben dir die Möglichkeit, einfacher neue Ideen zu entwickeln, da du sie regelrecht aus deinem Gehirn rauskitzelst. Doch was genau ist eine Idee eigentlich? Das Wort „Idee“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet so etwas wie „Gestalt“ oder „Erscheinung“. Bei einer Idee geht es um einen Gedanken, nach dem du handeln kannst.

Welche Methoden gibt es?

Brainstorming

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Beim Brainstorming schreibst du dir alle Gedanken und Ideen auf, die dir spontan zu einem Thema einfallen. Am besten machst du dir dazu Stichpunkte, damit du den Gedanken später noch nachvollziehen kannst. Das Brainstorming eignet sich auch gut, um in einer Gruppe Ideen zu sammeln. Das Brainstorming läuft üblicherweise in 3 Schritten ab. Im 1. Schritt wird besprochen, um welches Thema es geht. Wenn ihr beispielsweise überlegt, was ihr beim nächsten Wandertag machen könnt, könnt ihr das als Thema für euer Brainstorming auswählen. Anschließend beginnt die 2. Phase, in der ihr eure Ideen sammelt, komplett ohne Wertung. Das kann zum Beispiel so aussehen:

  • schwimmen gehen
  • Reise zum Mond
  • wandern
  • Eis essen gehen
  • Minigolf spielen
  • Kino
  • Töpferkurs
  • Museumsbesuch

In der 3. Phase beurteilt ihr eure Ideen. Ihr könnt offen über jede Idee sprechen, eventuelle Probleme besprechen und die Vorschläge anschließend bewerten.

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Mindmap

Du hast einen Topf voller Ideen, aber keine Struktur? In diesem Fall ist die Mindmap die Lösung. Sie ist eine Art Gedankenkarte, mit der du deine Ideen ordnen und strukturieren kannst. Lerne hier, wie du dir eine Mindmap in 5 Schritten erstellst.  

ABC-Liste

Die ABC-Liste ist dem klassischen Brainstorming relativ ähnlich. Du könntest sie als eine Art Brainstorming mit Stützrädern verstehen. Zunächst schreibst du dir auf einem leeren Blatt Papier von oben nach unten die Buchstaben des Alphabets auf, rechts daneben lässt du Platz. Nun stellst du dir einen Wecker auf beispielsweise 10 Minuten und schreibst neben jeden Buchstaben alle Wörter auf, die dir zu dem Thema einfallen. So gehst du alle Buchstaben durch und hast am Ende eine Liste mit vielen Ideen. Falls dir bei einem Buchstaben mal nichts einfällt, ist das nicht schlimm. Denn grade bei Y oder X ist es vermutlich eher schwierig, etwas zu finden, es sei denn, du zählst Fahrzeuge aus Star Wars auf.

Kopfstandmethode

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Bei der Kopfstandmethode wird das Gegenteil des Brainstormings gemacht. Hier sammelst du schlechte Vorschläge, die du eben nicht machen willst oder die einfach unsinnig sind. Wenn du beispielsweise eine Website erstellen willst, kannst du dir überlegen, was du dort auf keinen Fall haben willst:

  • keine Bilder
  • viel langweiliger Text
  • keine anschaulichen Beispiele, sondern nur trockene Theorie
  • schön langsam
  • unübersichtliche Navigation

Du ahnst nun vermutlich schon, wie stattdessen eine gute Website aussehen könnte. Menschen sind gut im Lösen von Problemen und genau diese Fähigkeit wird hier genutzt.

Fazit

Du hast heute einige Kreativtechniken kennengelernt. Wenn du das nächste Mal nach einer Idee suchst, hast du nun die richtigen Werkzeuge, um deinem Gehirn die ein oder andere Idee zu entlocken.