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Lexikon Geschichte

Tetrarchie

Tetrarchie, Herrschaftsform, bei der ein Gebiet unter vier Herrschern (Tetrarchen) aufgeteilt wird. Unter Kaiser Diokletian (*um 240, †313/316, Kaiser von 284 bis 305) wurde das Reich im Jahr 293 neu geordnet. Er beschloss, die Last auf mehrere Herrscher zu verteilen, zunächst auf zwei, dann auf vier (tetra) Regenten. Fortan gab es zwei Kaiser („augusti“) mit je einem Stellvertreter („caesari“). Diokletian übernahm den Osten, sein Mitkaiser Maximianus den Westen. Trier, als Augusta Treverorum von Kaiser Augustus gegründet, wurde dabei zu einer der Hauptstädte erhoben.

Diokletian reagierte mit der Tetrarchie auf die Krise des Römischen Reichs im 3. Jahrhundert: Von 193 bis 284 regierten 39 Kaiser Rom („Soldatenkaiser“). Sie wurden vom Militär zu Kaisern ausgerufen und meist recht bald wieder gestürzt. Um 250 drangen Angehörige des germanischen Stammes der Alamannen über den Limes ins Römische Reich ein; 259 durchbrachen Franken den Limes. 324 setzte sich Kaiser Konstantin I. gegen seine Mitkaiser durch, begründete die Alleinherrschaft und besiegelte das Ende der Tetrarchie.

 

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