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Lexikon Geschichte

Römerstädte

Römerstädte, in der Römerzeit entstandene Städte in den Provinzen, in Deutschland viele entlang des Limes. Regensburg, Basel, Straßburg, Mainz, Trier, Köln gehen auf römische Siedlungen zurück. Oft hat sich aus einem Militärlager eine Stadt entwickelt. Trier, als Augusta Treverorum von Kaiser Augustus gegründet und älteste deutsche Stadt, wurde unter Kaiser Diokletian (*um 240, †313/316, Kaiser von 284 bis 305)zu einer der Hauptstädte des Römischen Reichs erhoben.

Bei der Anlage von Städten und Siedlungen gingen die Römer planmäßig vor. Dies erkennt man an deren rechteckiger Form und den Straßen, die im rechten Winkel zueinander angelegt wurden. Durch die Städte konnte sich die römische Kultur weiterverbreiten. Es entstanden Theater, Aquädukte, Badeanstalten (Thermen), Tempelbezirke.

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