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Lexikon Geschichte

Olympische Spiele

Olympische Spiele, seit 776 v. Chr. alle vier Jahre stattfindende sportliche Wettkämpfe in der Stadt Elis auf dem Heiligtum Olympia zu Ehren des Gottesvaters Zeus. Den Zeitraum zwischen den Spielen nannten die Griechen Olympiade.

Boten verkündeten in den griechischen Poleis den Beginn der Spiele. Während der Spiele mussten alle Kampfhandlungen eingestellt werden. Verheiratete Frauen, Nichtgriechen und Sklaven durften die heiligen olympischen Stätten nicht betreten. Sieger wurden mit einem Zweig vom Ölbaum des Herakles geehrt und lebenslang von Steuern befreit. Die Spiele waren Teil der Verehrung griechischer Götter und trugen dazu bei, dass sich die Vorstellung von einer Einheit der Griechen trotz ihrer politischen Zersplitterung festigte.

393 n. Chr. wurden die Spiele von Kaiser Theodosius I., dem Großen (*347, †395, römischer Kaiser seit 379) als „heidnische Unsitte“ verboten, nachdem Römer und Griechen Christen geworden waren.

1896 fanden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen statt. Seit 1924 gibt es Olympische Winterspiele. Seit 1994 finden in zweijährigem Rhythmus einmal Sommerspiel, einmal Winterspiele statt. Die Spiele stehen heute wie damals im Zeichen des Friedens.


Austragungsort Olympia auf dem Peloponnes:

Olympische Spiele - Abbildung 1
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