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Lexikon Geschichte

Merowinger

Merowinger, Geschlecht der salischen Franken, die 751 den Königsthron an die Karolinger, das nach Karl dem Großen benannte fränkische Hochadelsgeschlecht, verloren.

Der Merowinger Chlodwig I. (*466, †511) wurde 482 zum König aller Franken und damit zum Alleinherrscher. Durch Mord und Verrat hatte er die Fürsten aller anderen Teilstämme beseitigt. Er brauchte zur Reichsverwaltung jedoch gallische Geistliche mit Erfahrung unter den Römern. Chlodwig trat 496 zum Christentum über, das er und seine Nachfolger seitdem förderten. So war in späterer Zeit Bonifatius (* ca. 672, †754), 734 zum Erzbischof ernannt, vom Papst zur Missionierung der Germanen beauftragt worden (Christianisierung). Er gründete viele Klöster und Bistümer.

Nach Chlodwigs Tod 511 schwächten Familienstreite und Reichsteilungen die Macht der Merowinger. Hausmeier (lateinisch „major domus“), Verwalter der Regierung, gewannen immer mehr Einfluss und beendeten die Ära der Merowinger. Die Absetzung des Merowingers Childerich III. durch den Hausmeier Pippin III., den Jüngeren (*714/15, †768) im Jahr 751 bedeutete den Beginn des Königtums der Karolinger. Pippin III. war der Vater Karls des Großen. Der Aufstieg der Karolinger hatte den drohenden Zerfall des Merowingerreichs verhindert. 

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