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Musterlösung

Musterlösung: Der Glaube in Europa 1

Aufgabe 1

Erkläre kurz, was im Wormser Edikt von 1521 festgelegt wurde.

Lösung

Das Wormser Edikt verbot alle Schriften Luthers und auch deren Verbreitung. Zudem wurde die sogenannte Reichsacht über Luther verhängt.

  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  1 Minute
  • Punkte:  2

Aufgabe 2

1526 wurde in Speyer die freie Auslegung des Wormser Ediktes beschlossen und somit die Duldung der Evangelischen. Erkläre kurz, weshalb die Evangelischen seit dem zweiten Reichstag zu Speyer im Jahr 1529 auch Protestanten genannt wurden.

Lösung

Auf dem zweiten Reichstag zu Speyer bekannten sich die evangelischen Landesfürsten erstmals offen zu ihrem Glauben. Sie protestierten gegen die Wiedereinführung des Wormser Ediktes und wollten sich in Glaubensfragen nur auf ihr Gewissen berufen (auch Speyerer Protestation genannt).

  • Schwierigkeitsgrad:  3
  • Zeit:  3 Minuten
  • Punkte:  3

Aufgabe 3

Warum kritisierte Martin Luther die Kirche?

Lösung

Martin Luther kritisierte die Kirche, weil die Kirchenoberen in Reichtum lebten, während sie Armut predigten. Sie verkauften Ablassbriefe und Reliquien, um ihren Lebensstil zu finanzieren. Insgesamt war der ganze Kirchenapparat stark verweltlicht.

  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  2 Minuten
  • Punkte:  2

Aufgabe 4

In welcher Sprache wurde zur Zeit Martin Luthers aus der Bibel gelesen?

Lösung

Die Bibel wurde auf Latein gelesen.

  • Schwierigkeitsgrad:  1
  • Zeit:  1 Minute
  • Punkte:  1

Aufgabe 5

Nenne außer Martin Luther die Namen von zwei weiteren Reformatoren.

Lösung

Ein früher Reformator war Jan Hus. Bedeutende Reformatoren, die etwa zu Luthers Zeit lebten, waren u. a. Philipp Melanchton, Huldrych (Ulrich) Zwingli und Johannes (Jean) Calvin.

[Zwei Namen reichen für die volle Punktzahl.]

  • Schwierigkeitsgrad:  1
  • Zeit:  1 Minute
  • Punkte:  2

Aufgabe 6

Nenne drei Dinge, in denen sich die frühen Protestanten von der katholischen Kirche unterschieden.

Lösung

Die Protestanten unterschieden sich von den Katholiken u. a. dadurch, dass sie den Ablasshandel ablehnten. Ferner gab es bei ihnen keinen Zölibat und keine Beichte. Statt sieben Sakramenten kannten sie nur noch drei (Taufe, Buße und Abendmahl). Außerdem lasen sie die Bibel nicht in der lateinischen Fassung, sondern in der von Luther verfassten deutschen Übersetzung.

[Drei dieser Aspekte reichen für die volle Punktzahl.]

  • Schwierigkeitsgrad:  3
  • Zeit:  3 Minuten
  • Punkte:  3

Aufgabe 7

Was war die sogenannte Reichsacht, die Kaiser Karl V. über Martin Luther verhängte?

Lösung

Die Reichsacht wurde verhängt, wenn jemand in Ungnade gefallen war. Derjenige war nun vogelfrei, d. h., er konnte und sollte getötet werden. Der Mörder erhielt dafür keine Strafe.

  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  2 Minuten
  • Punkte:  2

Aufgabe 8

Erkläre kurz, was im Konzil von Trient festgelegt wurde.

Lösung

Im Konzil von Trient wurde die Neuordnung der katholischen Kirche festgesetzt. Die Missstände, die auch zur Spaltung der Kirche geführt hatten, wie etwa Ablassbriefe und die Verweltlichung der Kirche, sollten beseitigt werden.

  • Schwierigkeitsgrad:  3
  • Zeit:  2 Minuten
  • Punkte:  2

Aufgabe 9

Wen bezeichnete die Kirche als „Ketzer“?

Lösung

Ein Ketzer war jemand, der – in den Augen der Kirche – gotteslästerlich handelte und die kirchlichen Lehren infrage stellte oder sie kritisierte.

  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  2 Minuten
  • Punkte:  2

Aufgabe 10

Wer oder was war die Inquisition?

Lösung

Die Inquisition war die Institution der Kirche, die den Glauben verteidigen sollte. Sie verfolgte angebliche Ketzer und Hexen und führte Folter und Gerichtsprozesse durch.

  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  2 Minuten
  • Punkte:  2

Aufgabe 11

Erkläre die sogenannte Wasserprobe bei den Hexenprozessen.

Lösung

Bei der sogenannten Wasserprobe wurde die vermeintliche Hexe unter Wasser getaucht. War sie eine Hexe – so glaubte man –, könnte sie sich selbst befreien. Starb sie bei der Probe, waren zumindest ihr Ruf und der ihrer Familie wiederhergestellt.

  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  2 Minuten
  • Punkte:  2

Aufgabe 12

Musterlösung: Der Glaube in Europa 1 - Abbildung 1

Dieses Bild von Michael Herr aus dem Jahr 1650 zeigt den sogenannten Hexensabbat.
Kannst du dir denken, woher der Begriff Hexensabbat kommt? Warum wurde dieser Begriff verwendet?

Lösung

Der Sabbat ist der höchste Feiertag in der jüdischen Woche – er ist den Juden heilig. Zur Verunglimpfung der jüdischen Tradition bezeichneten die Hexenjäger die vermeintlichen Teufelstänze der Hexen als Sabbat, was die feindselige Haltung der Kirche gegen die Juden zeigt.

  • Schwierigkeitsgrad:  3
  • Zeit:  3 Minuten
  • Punkte:  4

Aufgabe 13

Nenne das Ereignis, mit dem der Dreißigjährige Krieg begann.

Lösung

Der Dreißigjährige Krieg begann mit dem Prager Fenstersturz (1618).

  • Schwierigkeitsgrad:  1
  • Zeit:  1 Minute
  • Punkte:  1

Aufgabe 14

Erkläre kurz, was die Union und die Liga im Dreißigjährigen Krieg waren.

Lösung

Die Protestantische Union war der Zusammenschluss der protestantischen Fürsten und Städte im Heiligen Römischen Reich. Die Katholische Liga war der Zusammenschluss der katholischen Fürsten.

  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  2 Minuten
  • Punkte:  2

Aufgabe 15

Was waren – neben Gebietsabgaben an Schweden und Frankreich – die Folgen des Dreißigjährigen Krieges für das Heilige Römische Reich?

Lösung

Ein Drittel der Bevölkerung war durch Krieg, Hunger und Seuchen umgekommen. Nach dem Friedensschluss hatte der Kaiser weniger Rechte und die Landesfürsten Bündnisfreiheit. Das beförderte die Dezentralisierung des Reiches – Deutschland war ein loser Verband aus Einzelstaaten.

  • Schwierigkeitsgrad:  3
  • Zeit:  3 Minuten
  • Punkte:  3
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