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Lexikon Geschichte

Hugenotten

Hugenotten, Anhänger einer Glaubensgemeinschaft, die sich wie die Calvinisten auf den Genfer Reformator Johannes Calvin (*1509, †1564) berief. 
in Frankreich bekämpften die Katholiken die Hugenotten. Obwohl auch Familien des hohen Adels zu den Hugenotten übertraten, dauerte ihr Kampf um die Anerkennung ihres Glaubens und ihrer bürgerlichen Rechte fast zwei Jahrhunderte. 
Von 1562 bis 1598 entbrannten zwischen der katholischen Partei und den Hugenotten Frankreichs acht konfessionellen Bürgerkriege (Hugenottenkriege). Die Hugenotten wurden verfolgt, viele getötet. Dem Massaker unter den französischen Hugenotten fielen in der Nacht vom 23. auf den 24. August 1572 mehr als 3000 Menschen zum Opfer(Bartholomäusnacht). 
Ihr Glaube wurde im Edikt von Fontainebleau (1685) verboten, nachdem man ihnen zunächst Rechte zugestanden hatte (Edikt von Nantes, 1598). Hunderttausende Hugenotten flohen nach Großbritannien, in die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Schweiz und nach Deutschland. In Brandenburg ermöglichte der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm (*1620, †1688) durch das Edikt von Potsdam 1685 ganzen Hugenottengemeinden die Ansiedlung.
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